Registrieren Shop Mitglieder Suche Start Portal HowTo

Shinobi no Koden - Wege der Schatten - Das Naruto RPG-Forum » RPG Bereich » Steckbriefe » Inaktive Steckbriefe » Kirito † » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Noir Noir ist männlich
¤ I Am Smoke ¤



Beiträge:
RPG: 5858
NO-RPG: 3091

Guthaben: 25 Ryou

Ninja Rang: Kishi Jounin

Chakra: 410

Kampfkraft: 350

Konkrete Chakraersparnis: -30

Level: 61
Exp: 65%

Verwarnungen:
keine


Shop (Artikel): Noir
Bakusiegel.gif    Bakusiegel

Katana.gif    Katana

Katana.gif    Katana

Katana.gif    Katana

Kunai.gif    Kunai [1Pack - 5Stk]

Langschwert.gif    Langschwert

Langschwert.gif    Langschwert

Katana.gif    Nodachi

Rauchgranate.gif    Rauchgranate

Bakukugel.gif    Rauchkugeln

Nadellanzetten.gif    Senbon [1Pack - 20Stk]

Shuriken.gif    Shuriken [1Pack - 10Stk]

soldatenpillen.gif    Soldatenpille

ketten.png    Stahlfäden

kette.png    Stahlkette

Verbaende.gif    Verbandskasten




Kirito † Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Deshalb versuchen die wahren Dichter, jene die auch Visionäre sind, das Universum in Form von Schwertkampf zu ergründen. In jedem einzelnen Schwertstreich steckt Perfektion, die eine Offenbarung von Vollendung im Lückenhaften ist. Keine Note dieses Requiems ist endgültig und doch spiegelt jede von ihnen die Unendlichkeit wider.






Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Noir am 23.11.2006 13:53.

23.11.2006 13:44 Noir ist offline Homepage von Noir Beiträge von Noir suchen Nehmen Sie Noir in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
Noir Noir ist männlich
¤ I Am Smoke ¤



Beiträge:
RPG: 5858
NO-RPG: 3091

Guthaben: 25 Ryou

Ninja Rang: Kishi Jounin

Chakra: 410

Kampfkraft: 350

Konkrete Chakraersparnis: -30

Level: 61
Exp: 65%

Verwarnungen:
keine


Shop (Artikel): Noir
Bakusiegel.gif    Bakusiegel

Katana.gif    Katana

Katana.gif    Katana

Katana.gif    Katana

Kunai.gif    Kunai [1Pack - 5Stk]

Langschwert.gif    Langschwert

Langschwert.gif    Langschwert

Katana.gif    Nodachi

Rauchgranate.gif    Rauchgranate

Bakukugel.gif    Rauchkugeln

Nadellanzetten.gif    Senbon [1Pack - 20Stk]

Shuriken.gif    Shuriken [1Pack - 10Stk]

soldatenpillen.gif    Soldatenpille

ketten.png    Stahlfäden

kette.png    Stahlkette

Verbaende.gif    Verbandskasten




Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen



Ich fühle nichts außer einer Schwierigkeit zu existieren.



[Name]
Kibagami Kirito
[Motareru Hikiri]

Kirito ist ein Mensch der in seinem recht jungen Leben schon viele Identitäten durchgemacht hat. Geboren wurde er als Motareru Hikiri, wobei sein Vorname "Hikiri" [= Grenzenlos] ein Kompliment an sein extremes Talent war. Ebenso war sein Spitzname "Hi-kun" eine treffende Beschreibung für den teilweise hitzigen Shinobi.
Nach dem Großangriff auf Kumo und dem Verlust des Kekkei Genkai änderte sich auch der Name des Jungen. Passend zu seinem geisterhaften Auftreten entnahm er seinem alten Namen "Kiri" [= Nebel] und fügte das viel verwendete Suffix "-to" an. Es ist so gesehen eine nette Wendung des Schicksals, dass dieser Shinobi derzeit im gleichnamigen Dorf residiert. Sein neuer Nachname, Kibagami, zusammengesetzt aus "Kiba" [= Klaue] und "-gami" [= Anmutig] ist eine treffende Beschreibung für Kiritos weitreichenden und vielseitigen Schwertstil welcher die Palette von kräftigen, reißenden Angriffen bishin zu den ästethischen Schwerttänzen treffend beschreibt. Es sei erwähnt, dass niemand außer Kiritos Sensei weiß, dass Hikiri und Kirito ein und die selbe Person sind [was dazu führt, dass er seinen Schüler manchmal Kaimei - also Namenstauscher - nennt]. Alle anderen sind der Meinung, dass Motareru Hikiri getötet wurde.
Der letzte Name, der für Kirito von Relevanz ist, ist Yasha. Dieses Alter Ego tritt in Erscheinung, sobald er sich unter dem Schutz der ANBU-Maske bewegt. "Yasha" ist somit die Person, die Kirito während seiner Tätigkeiten als ANBU repräsentiert. Er wird diese Identität um alles in der Welt behüten, aus Gründen der Geheimhaltung.
Yasha sind hinduistische Naturgeister oder Dämonen. Die nach Tieren orientierten Masken, das Geisterhafte verleiteten den Shinobi dazu diesen Namen für seinen persönlichen Dämon zu wählen, in welchen er schlüpft, sobald sein Gesicht verborgen ist.


[Alter]
32 - Geburtstag: 23. Mai 123 - Zwilling

[Größe]
1,88 Meter

[Gewicht]
86 Kilogramm

[Aussehen]
# Kiritos Darstellung seines Inneren Dämonen.
# Kirito als frischgebackener Chunin.
# Kirito kurz nach seiner Ausbildung.
# Kirito im Kiri-Oto-Krieg.
# Kirito 151 A.E.

# Kirito heute

[Dialogfarbe]
[slategray]

[Gedanken]
[slategray italic]

[Geburtsort]
Kaminari no Kuni - Kumogakure no Sato

[Bisherige Stationen]
# Kaminari no Kuni - Kumogakure no Sato
# Tsuchi no Kuni - Iwagakure no Sato
# Ta no Kuni - Otogakure no Sato
# Mizu no Kuni - Kirigakure no Sato

[Aufenthaltsort]
Hi no Kuni - Kishigakure no Sato

[Rang]
Jounin - ANBU

[Titel]
Shinigami no Kirito

[Attribute]
# Taijutsu: XXXXX
# Shinigami Ryuu: XXXXX X


[Charakter]
Den Charakter einer Person in Worte zu fassen, die nur so viel von sich preisgibt, wie sie es beabsichtigt, ist schwierig.
Man kann davon ausgehen, dass Kirito einmal ein ziemliches Monster gewesen sein muss. Ein Vollblut-Misanthrop, der skrupel- wie rücksichtslos über Leichen ging um seine Ziele zu erreichen. Dies zeigt sich daran, das er sich nie davor gescheut hat Menschen, die seiner Rache im Weg standen einfach umzubringen oder sogar ganze Shinobidörfer ins Verderben zu stürzen, weil sie auf seiner Reise hinderlich waren.

Diese Facette scheint der Shinobi allerdings hinter sich gelassen zu haben. Er ist zwar immer noch der mal heitere, mal zynische Mensch, jedoch verzichtet er größtenteils darauf Unschuldige zu Schuldigen zu machen. Dies bedeutet keineswegs, dass er ungefährlicher geworden ist. Dadurch, dass er nun eine Heimat gefunden hat, die er als solche bezeichnen kann, ist Kirito ein weitaus mächtigerer Gegner geworden, besonders wenn man sich gegen den Ort, den er schützen will, auflehnt.
Weitaus gefährlicher wird er jedoch, wenn jemand die Menschen, die der Jounin um sich herum versammelt hat, bedroht. Dann nämlich greift Kirito der ehemalige Dämon, der nur für sich kämpfte, auf sein gesamtes Repertoire zurück und zerstört jeden, der sein Glück in Gefahr zu bringen versucht.
Wenn man diese Entwicklung betrachtet, wird auch recht schnell klar, dass der Mann mittlerweile mit seiner Vergangenheit abschließt und die Geister, die ihn seit Jahren verfolgen, sich nun in einem freundlicheren Licht zeigen.

Manche mögen ihm zwar noch immer Arroganz vorwerfen, doch Kirito ist sich nur seiner Fähigkeiten bewusst ...


[Über das Töten]
Kirito ist eine Person, die ohne Zweifel viele Menschen auf dem Gewissen hat. Es wäre gelogen, wenn man sagen würde, dass ihn die Gespenster nachts heimsuchen oder es ihm großartig Leid tun würde, aber im Laufe seines Lebens haben sich gewisse Prinzipien angesammelt, die das Tötungsverhalten des Jounin ein wenig geprägt haben.
Im Grunde ist für Kirito jeder Mensch objektiv betrachtet gleich wertlos und daraus resuliert, dass er sich um die meisten Leben, ausgenommen die jener Personen, die ihm nahe stehen, nicht sonderlich schert.. Dennoch zeigt sich Abneigung wenn es um den Tod von Wehr- oder Hiflosen geht. Er tötet ungern Zivilisten, zeigt aber kein sonderliches Mitgefühl, wenn ihr Tod als Kollateralschaden notwendig ist.
Shinobi die sich ihm entgegenstellen haben mit wenig Gnade zu rechnen, weil er davon ausgeht, dass ihre Entscheidung zu diesem Leben auch die Akzeptanz eines möglichen Todes einschließt. Ähnlich gnadenlos geht er mit Zivilisten um die sich offen gegen seine Heimat oder seine Kameraden stellen.
Alles in Allem lässt sich sagen, dass er nicht in das Profil eines haltlosen Schlächters passt. Er tötet wenn er muss und wenn er muss tötet er ohne Mitgefühl oder Reue.

Etwas schwieriger wird es dann im Hinblick auf den Nachwuchs. Kirito hatte lange Zeit Probleme damit, dass das Shinobisystem bereits Kindern das Töten lehrte. Diese Einstellung hat sich jedoch soweit verändert, dass er Einsehen musste, dass diese Eigenart des Berufs ein Muss war. Die Shinobi, die er nun selbt im Rahmen seines Dojos ausbildet, erwarten nun eine umfassende Auseinandersetzung mit dem Thema. Und obgleich Kirito noch immer kein Freund der Kindersoldaten ist, weiß er, dass seine Schüler allesamt eine solch hässliche Vergangenheit haben, dass das Töten von Anderen nur eine kleine Stufe auf der Leiter ist. Er gibt sich Mühe seine Schüler nicht zu Psychopathen werden zu lassen und Trotz der Unerfreulichkeiten, die das Nehmen von Leben mit sich bringt, eine helle Seite bewahren zu lassen. Ob es ihm gelingt oder nicht wird zeigen inwiefern er Recht mit seinem Vorhaben hat.

Ein Hitokiri zu sein bedeutet nicht, dass man den Tod genießt.


[Nindo]
"Der Tod ist ein Schatten über meiner linken Hand."


[Chakra-Naturen]

Kirito ist ein typischer Zwilling, wie sein astrologisches Element Luft ist, so ist auch seine Chakranatur Fuuton.
Angesichts seiner Klingen und seinem meisterhaften Schwertkampf, könnte man auf eine Metall-Affinität hindeuten, allerdings ist diese Einschätzung absolut falsch. Kiritos Chakra verfügt über die Elemente Fuuton und Suiton, also der absolute Gegensatz zum Kinton-Chakra.




Das Wind-Element ist angesichts von Kiritos Geburtsort durchaus nachvollziehbar. Aufgewachsen im Norden, umgeben von Wolken und Wind verbindet er damit ein Gefühl der Freiheit. Er liebt seine Freiheit und nimmt sie sich gewaltsam, wenn man versucht ihn einzufangen - Luft lässt sich nicht fassen.
Desweiteren hat Kirito durchaus ein geisterhaftes Auftreten, wenn er unbemerkt aus den Schatten tritt oder sein Chakra und seine Präsenz sogar den geschultesten Shinobi entgeht.




Die fließenden Bewegungen seines Kampfstils sind wohl intuitiv entstanden, Kirito versteht es jedenfalls so zu leben, dass man ihn in kein festes Raster ketten kann. Entweder, Teile von ihm würden diesem Fehlen oder er würde es langsam aushöhlen oder gleich sprengen.
Er vereinigt in sich zwei Prinzipien des Wassers - das belebende, ruhige Wesen und das stürmische, zerstörende. Es ist also keineswegs paradox, dass ein todbringender Schwertkämpfer nebenberuflich Arzt war.




Die derweil dominierende Natur Kiritos. Im Grunde bietet Hyouton einen gebührenden Einblick, sollte man das in Gefahr bringen, was der Shinobi schätzt. Dann nämlich erdolcht er ohne zu zögern sein Herz, legt die Emotionen buchstäblich auf Eis und begräbt sein Gegner unter selbigem.


[Stärken]

# Beidhändig - 10 GP
Einer der Schlüssel für Kiritos Schwertkunst ist seine Fähigkeit beide Hände gleichgut einzusetzen. Er hat keine "schwache Hand" - jede ist bei ihm gleich tödlich.
Wahre Kunst hat keine schwache Seite.

# Breitgefächerte Bildung - 10 GP
Auf seinen Reisen und während seiner Ausbildung hat Kirito ein umfangreiches Studium genossen, welches sich in viele Bereiche auch abseits der herkömmlichen Allgemeinbildung erstreckt.
Mit dem Zweifel wächst das Wissen.

# Eisern - 20 GP
Wer vier Kriege maßgeblich gestaltet und sie überlebt, ist mehr als zäh.
Zu unerfahren, zu langsam, zu überheblich - all dies trägt letztendlich zu deinem Niedergang bei.

# Gute Chakrakontrolle - 15 GP
Angeborenes Talent oder hart erarbeitetes Privileg? Irgendwann spielt das keine Rolle mehr.
Das Werkzeug eines jeden Shinobi muss scharf und bereit sein.

# Kälteresistenz - 5 GP
Kaminari no Kuni ist ein kalter Ort - für Sklaven und Herren gleichermaßen.
Wenn es warm wird, bist du bereits tot.

# Starker Geist - 15 GP
Wenn man die Geschichte Kiritos genauer betrachtet, wird schnell deutlich, dass er ohne seinen starken Geist nicht mehr am Leben wäre ...
Mein Wille zu leben ist größer als dein Wunsch mich zu töten jemals sein könnte.


[Schwächen]

# Aberglaube - 5 GP
Der Schwertkämpfer ist eine Person, der die Existenz von Geistern nicht in allen Fällen ausschließt. Bemerkbar ist dies in seinem Glauben an Klingengeister und dem "Wissen" um deren Existenz.
Klingengeister scheren sich nicht darum ob man sie glaubt oder nicht.

# Arachnophobie - 1 GP
Kirito leidet unter einer unbegründeten Abneigung gegen Spinnen. Was früher eine Angst war ist heute lediglich eine tiefe Antipathie. Spinnen, die er sieht, meidet er oder tötet sie.
Ich hasse diese Dinger ...

# Einbildungen - 10 GP
Kayous Tod hat alte Wunden aufgerissen. Der manchmal aufblitzende Schemen der blonden Dame seines Lebens begleitet ihn fortan erneut.
Noch heute sehe ich in Menschenmengen manchmal deine Silhouette.

# Krankhaftes Ehrgefühl - 10 GP
Obwohl er ein gesammelter und ausgesprochen ruhiger Genosse ist verliert er schnell die Kontrolle falls jemand etwas beleidigendes über Kayou sagt. Je nach dem wer der Untäter ist kann dieser sich über eine ordentliche Tracht Prügel oder einen bitteren Satz Schnittwunden freuen.
Worte verletzen mich nicht. Aber wenn deine Worte sie verletzen, verletze ich dich.

# Langsame Wundheilung - 15 GP
Die Zähmung des inneren Dämonen hat ihren Preis. Kiritos Preis ist seine Regenerationsfähigkeit im Bezug auf die Wundheilung. Seine Wunden schließen sich langsamer als bei anderen Menschen, da der Körper damit beschäftigt ist dem Siegel standzuhalten.
Dunkelheit hat ihren Preis und dieser ist selten ein kleiner.

# Moralkodex - 5 GP
- Sinnesfreude anstatt Abstinenz!
- Lebenskraft anstatt Hirngespinste!
- Unverfälschte Weisheit anstatt heuchlerischem Selbstbetrug!
- Güte gegenüber denjenigen, die sie verdienen, anstatt Verschwendung von Liebe an Undankbare!
- Vergeltung anstatt hinhalten der anderen Wange!
- Verantwortung für die Verantwortungsbedürftigen anstatt Fürsorge für psychische Vampire!
- Der Mensch ist lediglich ein Tier unter anderen Tieren, manchmal besser, häufig jedoch schlechter als die Vierbeiner, da er aufgrund seiner "göttlichen, geistigen und intellektuellen Entwicklung" zum bösartigsten aller Tiere geworden ist!
Verrat ist das einzige wahre Verbrechen.

# Nikotinsucht - 5 GP
Kirito ist ein starker Raucher, dessen Zigarettenverbrauch bei etwa zehn bis fünfzehn Zigaretten am Tag liegt. Sollte er nicht in der Lage sein, seiner Sucht nachzukommen, wird er ungehalten und gegebenfalls sogar etwas aggressiv.
Das einzige, was ich vom Damals mit ins Heute genommen habe, sind allen Anscheins nach die Zigaretten.

# Prinzipientreue - 5 GP
Für einen Mann seines Alters ist Kirito ziemlich weise. Er hat eine Menge Erfahrung und Wissen angehäuft und ebenso Prinzipien, die man nicht so einfach umstoßen kann. Grundsatzdiskussionen über gewisse Themen führen in die Wüste, alternativ beißt der Gesprächspartner auch auf Granit.
Verrate ich meinen Grundsatz, verliere ich mich selbst.

# Schlafstörungen - 10 GP
Kirito schläft nie besonders gut, er liegt oft wach, grübelt oder hat Probleme beim Durchschlafen. Dies hat unter anderem Auswirkung auf seine Laune und seinen Zigarettenkonsum.
Der Tod gab mich aus seinen Fängen. Sein Bruder jedoch will mich nicht mehr.

# Verpflichtungen - 10 GP
Das Ziel mag sich ändern, doch die Verpflichtung bleibt. In dieser neuen Zeit und in einer Welt, in der jede Heimat, die er kannte, nicht mehr existiert gilt seine Verpflichtung restlos seinem Weg des Schwertes: Shinigami Ryuu.
Egal wo wir sind und wer wir sind. Die Klingen sind unsere Bande und das Werkzeug, mit dem wir Fremde durchtrennen.


[Errungenschaften]

# Hohe Kampfkraft - 10 VP
Der Kampfkraftwert wird zusätzlich um 50 Punkte erhöht.

# Chakraspeicher - 10 VP
Der Chakrapool wird zusätzlich um 100 Einheiten erhöht.

# Fähigkeit entwickeln - Ausdauernd - 10 VP

# Grenzenlose Ausdauer - 10 VP
Länger durchzuhalten als sein Kontrahent ist eine Sache. Sich aber von nichts und niemandem in Sachen Ausdauer den Schneid abkaufen zu lassen, das ist eine Kunst der Kontrolle über den eigenen Körper, die niemandem in die Wiege gelegt wird, kann man sie sich doch nur hart erarbeiten. Charaktere mit diesem Vorteil sind dazu in der Lage, körperliche Aktivitäten, sei es Laufen, Kämpfen oder Löcher buddeln, scheinbar grenzenlos ohne Pause durchzuführen, ohne dabei an Leistungsfähigkeit einzubüßen. Lediglich die Bedürfnisse nach Schlaf und Nahrungsaufnahme sind davon nicht betroffen.

# Massenillusionist 10 - VP
Lange Übung mit Genjutsu hat den Shinobi so routiniert gemacht, dass er die Illusion auf mehr Opfer ausweiten kann als jeder andere. Der Anwender ist in der Lage, zwei Personen mehr als normal in Genjutsu, welche mehrere Ziele betreffen können, einzubinden.

# Schmerzüberwindung - 10 VP
Weiterkämpfen mit einem gebrochenen Arm? Für viele Shinobi kaum denkbar. Ein Shinobi mit diesem Vorteil jedoch, hat bereits soviel in seinem Leben überstanden, dass ihm der Schmerz eines gebrochenen Arms oder einer großen offenen Wunde nicht mehr abschrecken. Natürlich ist der Schmerz vorhanden, aber für den Träger des Vorteils ist er nicht mehr, als ein kleines Hindernis. Auch wenn er das beschädigte Körperteil nicht mehr ordentlich einzusetzen vermag, ist er weiterhin in der Lage die Schmerzen problemlos zu kompensieren und den Kampf fast unbeeinträchtig weiter zu führen.


[Interessen]
# Natur
# Menschen [Anatomie, Physiognomie, Psychologie, Neurologie]
# Musik, Lyrik, Sprachen
# Paranormales
# Chemie, Physik, Biologie
# Schach [europäisch]
# Schwertkampf


[Besonderheiten]

# Seltsames Mal
Ein bizarres Siegel schmückt den unteren Bereich von Kiritos Torso. Er bemüht sich darum, dass so gut wie niemand dieses sieht und selbst wenn, dann würden es alle wohl nur für eine Tätowierung halten. Es ist davon auszugehen, dass nichteinmal ein Kage weiß, welche Technik den Weißhaarigen so gezeichnet hat.



Dieser Beitrag wurde schon 14 mal editiert, zum letzten mal von Noir am 25.01.2013 13:04.

23.11.2006 13:46 Noir ist offline Homepage von Noir Beiträge von Noir suchen Nehmen Sie Noir in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
Noir Noir ist männlich
¤ I Am Smoke ¤



Beiträge:
RPG: 5858
NO-RPG: 3091

Guthaben: 25 Ryou

Ninja Rang: Kishi Jounin

Chakra: 410

Kampfkraft: 350

Konkrete Chakraersparnis: -30

Level: 61
Exp: 65%

Verwarnungen:
keine


Shop (Artikel): Noir
Bakusiegel.gif    Bakusiegel

Katana.gif    Katana

Katana.gif    Katana

Katana.gif    Katana

Kunai.gif    Kunai [1Pack - 5Stk]

Langschwert.gif    Langschwert

Langschwert.gif    Langschwert

Katana.gif    Nodachi

Rauchgranate.gif    Rauchgranate

Bakukugel.gif    Rauchkugeln

Nadellanzetten.gif    Senbon [1Pack - 20Stk]

Shuriken.gif    Shuriken [1Pack - 10Stk]

soldatenpillen.gif    Soldatenpille

ketten.png    Stahlfäden

kette.png    Stahlkette

Verbaende.gif    Verbandskasten




Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen



Es gibt kein Schicksal, welches nicht durch Verachtung überwunden werden kann.



[Zeittafel]

# 123 A.E.: Motareru Hikiri wird geboren, geprüft und als Unwürdiger gebrandmarkt.
# 128 A.E.: Hikiri tötet in einem Kampf einen zwei Jahre älteren Motareru und steigt in die Kaste der Würdigen auf.
# 130 A.E.: Hikiri wird in seinem Prüfungsduell seiner Mutter gegenübergestellt, weigert sich aber sie zu töten. Hattori Hanzo kauft das Leben des Jungen, kann den Mord an der Mutter jedoch nicht verhindern. Wenig später wird Hikiri Genin.
# 132 A.E.: Unter dem Training von Hattori-sensei entfaltet sich das Talent des Jungen und er besteht problemlos die Chunin-Prüfung.
# 133 - 136 A.E.: Hikiri dient im Drei-Nationen-Krieg und wird im Alter von 13 Jahren zum Jounin befördert.
# 138 A.E.: Hikiri schließt seine Ausbildung als ANBU ab und tritt der Spezialeinheit Youkai Fungeki bei, die die Wende im Krieg bringen soll.
# 139 A.E.: Ein Bündnis aus Iwa und Konoha überrennt Kumogakure. Hikiris Einheit wird durch die Hilfe von Uchiha Itachi zerschlagen, der Raikage wird getötet. Hikiri selbst wird Opfer eines Shiki Fujin, verliert dadurch sein Bluterbe und verlässt Kumogakure.
# 140 A.E.: Hikiri nennt sich nun Kibagami Kirito und wohnt eine Zeit lang in Iwagakure, dient dort allerdings nicht.
# 141 A.E.: Kirito zieht nach Otogakure und dient dem Dorf als Jounin und ANBU.
# 143 A.E.: Kirito lernt Orochimaru kennen und die Beiden fassen einen Plan, der letztendlich zum Krieg gegen Kiri führt.
# 144 A.E.: Mit Kiritos Hilfe wird Otogakure dem Erdboden gleichgemacht. Der Jounin verliert im Kampf gegen den Spinnenmenschen Umariko Zango einen Arm. Nach der Schlacht geht er auf Wanderschaft.
# 145 A.E.: Kirito entwickelt das Shinigami Ryuu und erhält eine Armprothese. Er trainiert eine Zeit unter seinem Meister und kehrt nach Kirigakure zurück, dort eine Position als Taichou einnehmend.
# 146 A.E.: Kirito führt die Streitkräfte Kirigakures gegen Kaitenjiku und befreit in Zusammenarbeit mit Konohas Uchiha Itachi die entführten Kinder. Wenige Monate später lernt er im Chuninexamen Tengoku Tenshin, seinen zukünftigen Meisterschüler kennen. Kirito ermordet zudem Itachis Schwester und ist dazu gezwungen seine eigene Halbschwester Yuri zu töten um seine Tarnung nicht zu gefährden. Ferner lernt Kirito Kayou kennen und verliebt sich schlussendlich in sie.
# 147 A.E.: Kiritos vorerst letztes Genin-Team besteht geschlossen das Chuninexamen. Eine alte Schülerin des Shinobi, Ménou, begeht aus noch immer unklaren Gründen Selbstmord. Auf einer Mission lernt er Yasukawa Hinyu kennen und nimmt sie bei sich auf.
# 148 A.E.: Kirito hat Ambitionen unter dem Codenamen "Arashi" eine Eliteeinheit unter dem Banner Kirigakures aufzuziehen. Er dient weiterhin als Taichou und kümmert sich bestmöglich um Freunde und Geliebte. Eine Drohung Hantaro Katsuyas wirft jedoch Schatten auf das neugewonnene Glück des Mannes.
Abgesehen davon rettet Kirito einem Mädchen namens Inagawa Kurashi das Leben und nimmt sie mit nach Kirigakure.
Als es später Spannungen mit Iwagakure gibt, reist er dorthin um Verhandlungen zu führen. Auf der Heimreise wird ihm in Taki no Kuni von Oto-Nin aufgelauert. Kirito besiegt sie mit Mühe, verliert aber all' seine Schwerter.
Im Winter entwickelt Kirito mit Hilfe seiner Verbündeten in Taki ein neues Shinigami Ryuu. Während des Chuninexamens in Kumo macht Hantaro Katsuya seine Drohung wahr und entführt Kayou. Sie kann allerdings mit einem gut geplanten Gegenschlag befreit werden. Kirito macht ihr einen Heiratsantrag.
# 149 A.E.: Das Glück des frisch Verlobten hält nicht lange, denn eine neue Bestie streckt ihre Klauen aus. Eine unglaublich große Horde unbekannten Ursprungs attackiert die bekannte Welt und stürzt sie in einen Weltkrieg. Im Schatten dieses Krieges errichtet Kirito ein Waisenhaus und nutzt den Ort als Refugium für Kriegswaisen. Ferner errichtet er ein Dojo seiner Schwertschule und bringt einigen ausgewählten Individuen seinen Weg des Schwertes näher. Im Krieg selbst nimmt er an zahllosen verdeckten Operationen teil und tritt einmal öffentlich in Erscheinung als ein Teil der Hordeflotte vor Mizus Küste durch die Operation ""Arashi" vernichtet wird. Nach dem Zurückdrängen der Horde in Wagarashi, beteiligt sich der Taichou an diplomatischen Missionen aller Art, die den Wiederaufbau vorantreiben sollen. Im Winter eröffnet er zusammen mit Tenshin das Lokal "Ginrei". Kurz zuvor wurde einer seiner Schüler zum Deserteur. Man findet seine Leiche in Ame no Kuni.
# 150 A.E.: Das Ginrei floriert und etabliert sich recht schnell in Kirigakure. Kirito beginnt mit der Ausbildung seiner Schüler im Rahmen seines Dojos und ermöglicht es Hanafusa Seishiro unter dem Decknamen Mitsurugi in Kiri eine Stelle zu erhalten. Im Herbst fällt einer seiner Genin, Yasuo Takei, in Bundorimono no Minato. Wenige Wochen später heiratet Kirito seine Verlobte.
# 151 A.E.: Während der gemeinsamen Flitterwochen zu den Zeiten des Chuninexamens in Suna kommt es zu einem Terroranschlag der Juushi, die den Urlaub für Kirito und seine Frau schlagartig beendet. Ferner wird Tamehiro Asuka, eine Freundin des Ehepaares, während des Examens getötet. Kirito reist nach Konoha um mit dem Clan des Mörders zu sprechen, erzeugt dabei leider jedoch weitere Spannungen, die letztendlich Yamanaka Shin aus der Welt schaffen muss. Nach seiner Rückkehr nach Kiri wird er mit der Suche um ein legendäres Schwert betraut - dem Hi To Tsuki no Toushin - und bricht kurz darauf mit seiner Frau und seinen Schülern auf eine Weltreise auf.

† Tagebuch

Das Leben in Otogakure

#1 - Ankunft in Oto
Ich bin in Oto angekommen und mir wurde sogleich ein Team zugewiesen.
Es war schwierig mit den Kindern umzugehen, sie zeigten anfangs keinerlei Talent f?r en Leben als Shinobi.
Dies zeigte sich, als ich ihnen die Aufgabe erteilte, mich zu fangen: Eine f?r sie schier unm?gliche Mission. Die meiste Zeit verbrachten sie damit, mich einfach nur naiv zu verfolgen - nichts, nichtmal der erste Anhauch von Taktik.
Das ganze endete damit, dass einer von den beiden einfach blind attackierte, w?hrend ich den Anderen als Geisel hielt.

Etwas sp?ter habe ich dann einen anderen Genin getroffen, Orochimaru. Er ist ein "sympathischer" Junge mit einem extremen Talent. Bei einem kurzen Trainingskampf zeigte sich seine herrausragende analytische F?higkeit, die schon mit meinen F?higkeiten vergleichbar ist. Er schaffte es sogar, einen recht schmerzhaften Treffer anzubringen.
Wie auch immer, ich habe herausgefunden, dass er im Dorf nicht unbedingt gerne gesehen ist. Die Leute scheinen ihn zu f?rchten teilweise sogar zu hassen.
Vielleicht, wenn ich es schaffe, irgendwie Zugang zu ihm zu erhalten, kann ich ihn positiv beeinflu?en. Wobei das mit mir als Sensei schwierig werden d?rfte.
Man sollte das Ganze neutraler ausdr?cken: Er soll nicht als so ein Wrack enden, wie ich es bin. Er soll nicht den Hass und die Misanthropie erfahren, wie ich es tue.
Der Otokage hat mir verboten ihn zu tranieren und mir stattdessen drei neue Sch?ler gegeben. Das wird mich allerdings nicht davon abhalten ein Auge auf den Jungen zu werfen. Ich sp?re gro?es in ihm. Ich erwarte gro?es von ihm.

#2 Die erste Mission
Wir hatten heute unsere erste, recht leichte, Mission. Dabei ging es darum, ein Altersheim etwas zu unterst?tzen, weil die meisten Pfleger in das neue Krankenhaus in Otogakure abgezogen wurden.
Ich habe die Zeit genutzt, um etwas ?ber K?jiro Aritomo in Erfahrung zu bringen. Es sieht so aus, als sei er in jenem Altersheim gewesen. Und es sieht so aus, dass man ihn liquidiert hat.
Das kann zweierlei bedeuten: Entweder, sie wissen von mir, oder sie wissen nichts.
Egal, wie es aussieht - ich muss h?llisch aufpassen um ihnen nicht in die Falle zu laufen.
Ich gebe zu, diesen Tag gef?rchtet zu haben. Ich gebe zu, dass mir bei dem Gedanken an sie unwohl wird. Ich will keine Konfrontation provozieren, deshalb werde ich mich vorerst zur?ckhalten und nicht auffallen.
Ich brauche Verb?ndete, falls sie zuschlagen. Ich kenne sie, und ich wei?, dass ich alleine keine Chance gegen sie habe.
Vielleicht besteht die M?glichkeit hierbei Orochimaru an meine Seite zu ziehen. Aber ich muss aufpassen. Er ist noch zu jung und unerfahren, um es mit Leuten wie ihnen aufzunehmen.
Und ich bin es momentan auch. Die Amnesie, die fast alle meine Jutsu von mir genommen hat, wirkt noch und ich bin erst in der Lage eine Handvoll K?nste auszuf?hren.
Ich darf nicht tr?deln, wenn sie von meiner aktuellen Schw?che wissen, werden sie kommen und mich suchen. Und wenn sie mich finden, werde ich Probleme bekommen. Gro?e Probleme. Riesige Probleme.

#3 Die Ruine
Heute bin ich mit Orochimaru zu einer Mission aufgebrochen. Wir sollten eine alte Ruine auskundschaften und ein Artefakt, ein Schwert, in Sicherheit bringen.
Die Mission verlief gut und bis auf ein paar Gegner ist nichts besonderes geschehen. Der Junge hat sich als hervorragender Partner erwiesen.
Allerdings ist mir aufgefallen, dass er wohl etwas vor mir verbirgt. Einen alten Mann hat er fast zu Tode ge?ngstigt, welche Jutsut er dabei benutzt hat, ist mir nicht bewusst. Als er pl?tzlich zur Geisel genommen wurde, schien es sogar, dass sein Arm sich verl?ngert hat, allerdings habe ich nicht genau genug hingesehen, um dies genauer definieren zu k?nnen ...
Wie auch immer: Beim Anblick der Blauen Klinge ist etwas zur?ckgekehrt ... Erinnerungen. Ich bin intuitiv meinen Schritten gefolgt und fand in einer alten Kommode meiner Wohnung zwei Schwerter. Als ich die Klingen ber?hrte, brach eine Art Mauer ein, mein Geist wurde durchleuchtet. Ich f?hlte, wie altes Wissen zur?ck in meinen Geist flo?, ich h?rte das Jaulen eines Wolfes, sp?rte einen kalten Winterwind.

#4 Entf?hrte Kinder
Die erste richtige Mission mit meinem neuen Team. Es lief ... M??ig. Kyosuke beachtet meine Befehle nicht, Jurobin gef?hrdet sein Leben durch hirnrissige Aktionen und Orochimaru offenbart sich immer mehr als Anti-Team-Spieler.
Nichsdestotrotz wird der Junge immer besser ... Er war f?hig genug die Kraft meiner Arme zu sp?ren. Er sp?rt das, was in mir schlummert. Er scheint meinen Fluch wahrzunehmen ...
Vielleicht werde ihm irgendwann mitteilen, wer ich wirklich bin, meinen vollen Namen k?nnte ich ihm zumindest nennen. Niemand kennt ihn, nichtmal der Otokage.
Es ist seltsam. Man lebt in einem Dorf ohne damit verbunden zu sein. Es irritiert mich, dass man mir soweit vertraut ... Ich bin ein ehemaliger ANBU, ein Gesuchter, ein Abtr?nniger. Kumogakure ... Iwagakure ... Kirigakure - alles Namen, kein einziges davon w?rde ich je als Heimat einstufen k?nnen.
Es ist bitter, der Geschmack des Verlorenseins. Er ist bitter und doch scheint er zu schmecken ...
Werde ich jemals zur?ckfinden? Werde ich jemals frei sein? Frei von Hass, frei von ihm, frei von ihr. Ich werde Ihn finden, ich werde ihn t?ten. Erst dann werde ich Ruhe finden.
Oder?

#5 Das Dojo
Ich bekam heute meine erste, richtige Mission, eine S-Rank, die darin bestand Dokumente sicherzustellen und einen M?rder einzufangen.
Ich traf einen Jounin aus Otogakure, dessen Name Zango ist. Ein netter, allerdings sehr tollpatschiger Kerl.
Bevor ich allerdings aufbrechen konnte, erreichte mich eine Nachricht von Orochimaru. Dinge kommen ins Rollen, gro?e Dinge.
Ich musste die Mission abbrechen. Wie es weiterl?uft, wird man sehen ...

#6 Die Schlacht von Kirigakure
Orochimarus Plan ist voll aufgegangen. Otogakures Truppen rannten gegen die Mauern Kirigakures an wie die todessehns?chtigen Kreuzfahrer bei Jerusalem. Ich hatte die M?glichkeit mir ein ausgiebiges Bild von Itachi zu machen und ich muss sagen, dass er sich nicht wirklich ver?ndert hat. Immer noch der selbe wie damals, als sie durch seine Hand fiel.
Abgesehen davon hatte ich das Vergn?gen den Heerf?hrer Otogakures, einen Special-Jounin mit Namen Takeo, t?ten zu d?rfen. Ein recht unbefriedigender Kampf und angesichts dessen lechze ich geradezu danach Tod und Verderben ?ber Oto zu bringen. Das Dorf wird fallen, brennen, bluten. Und ich werde dort sein. Ich werde der Geigenspieler sein, jener, der dieses Requiem der Zerst?rung anstimmen wird.

#7 Schicksalsschlag
W?hrend des Angriffs auf Otogakure geschah es. Jener Jounin - Zango - bezwang mich. Nicht nur das, er nahm mir zum zweiten Mal meine Jutsu. Nicht die Erinnerung an sie. Nein. Die M?glichkeit sie auszu?ben.
Ich werde mich auf eine Reise begeben. Orochimaru ist gut genug, um auf sich selbst zu achten. Und wenn ich jene Dinge finde, die ich suche, so wird er gro?e Freude daran haben ...
Mein Schicksal ist ungewiss. Ich bin kein Optimist. Vermutlich wird man mir alles anh?ngen und die Oi-Nin auf mich hetzen. Dieses Risiko bin ich bereit einzugehen.
Ich bin nicht mehr der Oto-Jounin Kirito. Ich werde einfach nur Kirito sein. Kirito Nanashi, der Namenlose. Kirito, der Wandernde. Kirito, der Suchende.


† Ein Sommerabend


"War die Mission erfolgreich?"
Hikiri blickte auf, zog die ANBU-Maske von seinem Gesicht und nickte stumm.
Auf den alten Z?gen des Raikage entstand ein L?cheln. "Wo sind deine Kameraden, Hikiri-san?"
"Feiern", antwortete der Shinobi knapp, "Ich sagte, ich w?rde nachkommen."
Der Alte nickte nur mit einem v?terlichen Wohlwollen und verlie? den Raum. Es war sp?t. Der Junge wartete, bis der Kage die T?r zum ANBU-Hauptquartier geschlossen hatte. Erst dann entledigte er sich langsam der eisernen Schienen und Platten, der R?stungen und des schwarzen Gewandes. Sein Schwert sorgsam neben seine Ausr?stung legend trottete er vor den Spiegel.
Das Augenpaar, welches ihm entgegenblickte, war ausdruckslos. Das dichte, schwarze Haar, welches das h?bsche Gesicht eines Sechzehnj?hrigen umrahmte, wirkte wirr und zerzaust. Die Augen wanderten die Arme herab zu den H?nden. Blut.
Langsam griff der Shinobi nach der Seife, rieb sie widerwillig gegen seine blutverschmierten Handfl?chen. Wie viele hatte er in diesem Jahr schon get?tet? Wie viele davor?
W?rden sie ihn verfolgen? In seinen Tr?umen? W?rde man ihn richten daf?r, was er getan hatte?
Der Junge verscheuchte die Gedanken, packte seine Ausr?stung in einen Beutel und legte die lockersitzende, schwarze Abendkleidung an. Das Blut an seinen H?nden war fort. Aber auf seiner Zunge schmeckte er es noch. Schweigend schulterte er den Beutel und verlie? das Geb?ude.

Das Get?se und der L?rm waren schon von Weitem zu h?ren. Mit einem L?cheln am?sierte sich Hikiri ?ber die nichtvorhandene Subtilit?t seiner Kameraden. Kurzentschlossen legte er die H?nde zusammen, formte einige Zeichen und verschwand langsam in einer mannshohen, dichten Wolke.

Kurzzeitiges Schweigen beherrschte die Szenerie, als inmitten des Teehauses pl?tzlich ein junger Mann einer Wolke entstieg. Schelmisch grinsend blickte Hikiri in die Runde.
Genjuro war der Erste, der sprach. Kaum hatte er sein Sake-Sch?lchen abgesetzt, meinte er: "Du und dein Profilierungstrieb. Ich schw?re dir, wenn du noch einmal Shunshin no Jutsu in einer unn?tigen Situation einsetzt, ramme ich dir das hier in den Hintern!"
"Das hier", das war sein Katana, mit dem er provozierend auf den Boden klopfte, sobald er geendet hatte. Einen Augenblick lang glaubte Hikiri ihm. Dann fing er an zu lachen.
Sein Lachen erf?llte den Raum und riss alle mit sich, Genjuro, der sich wohl k?stlich ?ber seine gespielte Ernsthaftigkeit am?sierte, Sogetsu, Kubigiri, Yoshitora, Makatsu, Seishiro und schlie?lich auch dessen j?ngere Schwester - Ayame.
Hikiri ertappte sich dabei, dass sein Blick l?nger auf der blonden Sch?nheit ruhte, als auf all den anderen Kampfgef?hrten, die lachend, schwatzend, trinkend den Abend ausklingen lie?en.
Seishiro bemerkte den Blick, erhob sich aus der hinteren Ecke, t?tschelte im Vorbeigehen den Kopf seiner Schwester und knuffte Hikiri schlie?lich in die Seite, bevor er ihn am Kragen packte und mit nach drau?en zerrte.

"Was ist los mit dir?", fragte er, sobald sie die feiernde Gesellschaft einige Meter hinter sich gelassen hatten.
"Nichts", log Hikiri, und blickte in die strahlend blauen Augen, des Mannes, mit dem ihn so viel verband.
"Wir kennen uns seit etlichen Jahren, Hi-kun. Mir bleibt nichts verborgen, auch nicht deine Zuneigung f?r meine kleine Schwester", erkl?rte Seishiro mit einem L?cheln.
Verlegen grinste Hikiri den Neunzehnj?hrigen an. Seishiro war der Zweit?lteste in der Youkai Fungeki, einer Elite-Einheit Kumogakures. Genjuro war mit zwanzig der ?lteste, Ayame und Hikiri selbst mit sechzehn die J?ngsten. Die Zwillinge, Sogetsu und Yoshitora, waren siebzehn, und Kubigiri und Makatsu waren beide achtzehn.
"Ja, es ist wahr", gestand der Junge schlie?lich. Er hatte keinen Grund Seishiro anzul?gen, von allen Kampfgef?hrten, kannte er Hikiri mit Abstand am besten, desweiteren w?rde er wohl keine Einw?nde gegen diese Liebschaft haben.
"Wie lange trefft ihr euch schon?", fragte er schlie?lich, w?hrend er nach einer Zigarette kramte und diese auch sogleich ansteckte.
"Seit etwa einem halben Jahr", gab Hikiri Auskunft, darauf bedacht m?glichst wenig von dem Qualm abzubekommen.
"Ich verstehe", erwiderte Seishiro l?chelnd. "Deswegen ist seit einigen Wochen so gl?cklich. Du bist also der Schuldige", f?gte er mit einem Zwinkern hinzu.
Der Junge grinste verlegen. Es freute ihn zu h?ren, dass der gro?e Bruder keinerlei Einw?nde gegen diese Beziehung zu haben schien. "Vielleicht sollten wir wieder reingehen?", schlug er vor.
"Ja, vielleicht sollten wir das", antwortete Seishiro nickend und warf die Reste der Zigarette von sich.
Kaum hatten sie sich in Bewegung gesetzt, verharrte Hikiri. Er sp?rte Chakra, etwas stimmte hier nicht ...

"Doton: Doryou Dango!", einhergehend mit dem Schrei sahen die Beiden einen riesigen Felsbrocken auf das Teehaus fliegen, Seishiro reagierte am schnellsten: "Fuuton: Kaze no Yaiba!" - der Wind fuhr schneidend durch den Fels, die t?dliche Bedrohung in der H?lfte zerteilend. Nichtsdestotrotz begruben die Felsen das Teehaus unter sich. Ohne einen Gedanken an seine Kameraden zu verschwenden - er wusste, dass sie entkommen waren - formte Hikiri Fingerzeichen, Seishiro tat es ihm gleich.
Langsam umgab den Jungen eine seltsame Aura. Silbriges Chakra umfloss seinen K?rper und bildete kurzzeitig einen undurchdringlichen Schild, als eine Feuerattacke gegen ihn gerichtet wurde.
Irgendwo aus den B?schen sprangen zwei Shinobi hervor, Seishiro schleuderte einige Shuriken, die sich in der Luft um etliches vervielfachten, R?cken an R?cken standen die beiden Kampfgef?hrten da. Langsam offenbarten sich ihnen ihre Feinde.
Hikiri z?hlte acht Shinobi aus Iwagakure, zuz?glich der Beiden, die Seishiro aufgespie?t hatte, dazu noch zwei weitere Shinobi, die wohl aus Konoha zu stammen schienen.
"Sieht so aus, als h?tten Konoha und Iwa Frieden geschlossen", schoss es ihm durch den Kopf. Mit kaltem Blick fixierte er die Angreifer.
"Acht Normale, zwei mit Kekkei Genkai, Hyuuga und Uchiha", fl?sterte er Seishiro zu.
"Ich schlage vor, du k?mmerst dich um die Konoha-Nin, ich werde die anderen ablenken und zusammen mit unseren restlichen Kameraden niederstrecken."
Hikiri nickte, blitzschnell preschte er nach vorne, direkt auf den Hyuuga zu. Mit einem L?cheln bemerkte er, wie dieser sein Byakugan aktivierte, in Angriffsposition ging und gen Hikiri schlug. Kaum hatte der Jyuuken-Angriff den K?rper gestreift, brach eine Welle des silbrigen Chakras hervor - mit einem Schreien ging der Hyuuga zu Boden. "Motareru-Kinjutsu: Kagami", fl?sterte der Schwarzhaarige und setzte seinen Weg fort.
Pl?tzlich stockte er, den Jungen, der vor ihm stand, erkennend. "Itachi", stammelte der Kumo-Shinobi. "Was hat das zu bedeuten?"
Der Uchiha schwieg. Nur das rote Funkeln in seinen Augen zeugte von Emotionen. "Was hat das zu bedeuten?", br?llte Hikiri ihn an.
Immernoch Schweigen. "Der Lauf der Welt", entgegnete Itachi schlie?lich, blitzschnell die Hand hebend.
"Ninpou: Kekkei Genkai Tentou!", br?llte der Schwarzhaarige, mit Genugtuung beobachtend, wie der Uchiha, vor Schmerzen aufheulend, die H?nde vor sein Gesicht schlug.
In der N?he vernahm er Kampfger?usche, die Iwa-Shinobi waren Seishiro gefolgt, Itachi w?rde f?r einige Minuten leiden. Wortlos formte Hikiri ein Fingerzeichen und verschwand in einer Wolke.

"Wo warst du so lange?", h?rte er Genjuro br?llen, der gerade sein Katana aus dem leblosen K?rper eines Feindes riss. Sie waren in einen Hinterhalt geraten, wie es aussah. Sogetsu lag blut?berstromt im Gras, die Anderen k?mpften gegen die Iwa-Shinobi. Hikiri z?hlte insgesamt zwanzig Feinde. Wie war es m?glich, dass diese unbemerkt nach Kumogakure eingedrungen waren? Wieso hatte der Raikage noch keine Unterst?tzung geschickt? Der Kampf war mit Sicherheit bemerkt worden.
Ihm blieb keine Zeit zum Nachdenken, voller Schrecken sah er, wie ein Kunai sich in Seishiros Schulter bohrte, zwei feindliche Shinobi wollten sich gerade auf ihn st?rzen. Keine Zeit ... "Katon: Housenka no Jutsu!"
Unbarmherzig fra?en sich die Feuerb?lle durch die Nachtluft, erwischten einen der beiden Angreifer und zwangen den Anderen in die Defensive - ein Moment, den Seishiro nutzte und den Verbliebenen mit seinem S?bel aufschlitzte.
"Aaaaaarrrh!", hinter sich h?rte Hikiri einen Schmerzensschrei, Kubigiri war zu Boden gegangen, erbarmungslos stachen vier Shinobi auf ihn ein.
"Dies ist kein Kampf ... Dies ist ein Massaker ..."
Gehetzt blickte er umher, Genjuro hatte die Oberhand, Seishiro wurde von Yoshitora gedeckt. Wo war Makatsu? Ayame! Wo war Ayame?
"Kage Bunshin no Jutsu!", br?llte er, vier Klone entstanden. Zwei von ihnen rannten zu Genjuro, der dritte zu Seishiro und Yoshitora. Zusammen mit dem Vierten machte er sich auf den Weg zu Ayame.
Grimmig um sich metzelnd bahnte sich Hikiri den Weg, sein Kage Bunshin ereilte ein fr?hes Schicksal - ein Reihe gut getimter Ninjutsu beendeten die Teilnahme des Klons am Geschehen.
Schlie?lich erreichte der Junge das M?dchen, entsorgte einen der Angreifer mit einem Stich ins Genick und stellte sich sch?tzend vor sie.
"Alles in Ordnung?", fragte er besorgt.
Die smaragdgr?nen Augen der Blonden huschten zur Seite, wortlos packte sie Hikiris Schulter und zerrte ihn nach hinten. Den herabsausenden Felsbrocken zerteilte sie mit ihrer Schwertlanze. "Jetzt schon", antwortete sie keck und zwinkerte dem Jungen zu.
Er h?tte gel?chelt, wenn er gekonnt h?tte, aber es gab etwas, was ihn daran hinderte: Vertrautes Chakra.
"Itachi!", schoss es ihm durch den Kopf, als er herumfuhr und mitansehen musste, wie der Uchiha Genjuro einen heftigen Schlag verpasste und ihm anschlie?end eine Katon hinterherjagte.
"Der Uchiha geh?rt mir!", br?llte Hikiri ?ber das Schlachtfeld, bevor er sich abermals auf den Weg machte. Er sah, wie sein Gegen?ber, genau wie er selbst, Fingerzeichen formte.
Feuerball traf Windball, Faust traf Faust. Das silbrige Chakra floss aus Hikiri, legte sich um seinen K?rper, wie eine zweite Haut. Itachi hatte sein Sharingan deaktiviert, so standen sie sich gegen?ber, schlugen, traten, duckten, blockten.
Jemand st?hnte auf, der abgetrennte Kopf eines Iwa-Shinobi flog zwischen den K?mpfenden hindurch, Hikiri sp?rte, wie Seishiros Aura erlosch, w?tend und hilflos pr?gelte er weiter auf Itachi ein, der ihn niemals zu seinem sterbenden Waffenbruder h?tte gehen lassen.
Ayame schrie, reflexartig sah Hikiri sich um, in seinem Bewusstsein klirrte es, als Itachi ihm eine Faust in den Magen rammte. Getroffen taumelte der Wei?haarige zur?ck, sah, wie der Uchiha die lauernden Iwa-Shinobi mit einer Handbewegung zur?ckhielt. "Er geh?rt mir", sagte er k?hl.
Einige Gegner st?rzten sich auf den Schwarzhaarigen, hielten diesen fest im Griff. Itachi hingegen bahnte sich seinen Weg zu Yoshitora und Ayame. Als er die drohende Gefahr bemerkte, griff Yoshitora an.
Hikiri f?hlte, wie der Uchiha sein Sharingan aktivierte, er konnte die Attacken vorraussehen ... Yoshitora war ohne Chance. Ayame stand allein. Der Schwarzhaarige br?llte auf. Hilflos musste er mitansehen, wie Ayame ihren sicheren Tod attackierte. In tiefster Agonie riss sich der ANBU los, nutzte den ?berraschungsmoment. Das silbrige Chakra bildete einen unbarmherzigen Strudel, nach einigen geformten Fingerzeichen wurde aus dem Strudel eine Druckwelle, die einige Shinobi von den F??en riss. Die Erstbesten, die er erwischte, t?tete er nach allen Regeln der Kunst: Shuriken, Kunai, Senbon in Augen, Hals, Genick, Brust.
Schnellstm?glich versuchte er sich durchzuk?mpfen, zu Ayame ...
Er sah, wie sie Itachi verwundete, ihre Schwertlanze riss einen blutenden Schnitt in die Flanke des Konoha-Jounin.
Einen Sekundenbruchteil sp?ter zerschmetterte er die Waffe mit einem gezielten Schlag und packte das M?dchen am Genick. Einige Ninja stellten sich zwischen Hikiri und die in Todesgefahr Schwebende. Sie starben grausam.
Mit einem Br?llen sp?rte der ANBU schlie?lich wie der Uchiha die t?dlichste Attacke seines Clans anwandte - einen Augenblick darauf brach Ayame zusammen.
Die Welt zersprang, Schmerz durchflutete die abendliche Luft, f?r Hikiri war es wie in Zeitlupe. Er sah seine Geliebte fallen, sah jedes einzelne ihrer blonden Haare schien tanzend zu sinken. Ihre Augen erloschen. Das Gr?n wich einem mattem Grau.
Er war einige Schritte von Itachi und dem M?dchen entfernt. Niemand bewegte sich, es war fast, als teilten sie seinen Schmerz. Teilen? Ihn? Wie vermessen.
"Du stirbst", richtete sich der Junge an Itachi. Seine Stimme glich tausend Klingen, instinktiv wichen einige Anwesende bei ihrem Klang zur?ck.
"Sochin No Jutsu", fl?sterte er, seine Augen verengten sich zu Schlitzen, als er blitzschnell die n?tigen Fingerzeichen vorf?hrte.
Silbriges Chakra zirkulierte um seinen K?rper, t?rmte sich auf langsam formten sich Nadeln aus der Energie, Millionen von Projektilen zischten auf die Verbliebenen, einige von ihnen versanken im Boden, die Anderen wurden durchl?chert.
Gehetzt blickte er Shinobi um sich. Es schien, als sei er das einzig Lebendige weit und breit.
"Einige sind entkommen", stellte er grimmig fest, w?hrend er sich ersch?pft hinfallen lie?.
Verzweifelt blickte er sich um. Einige Shinobi aus Kumogakure n?herten sich.
"Wieso hat das so lange gedauert?", herrschte Hikiri sie an.
"Der Angriff ist auf ganz Kumo gef?hrt worden", erkl?rte einer von ihnen, als er sich n?herte. "Wir haben gro?e Verluste erlitten. Der Raikage ist ebenfalls tot."
Ungl?ubig blickte der Junge den Jounin an. "Was? Wie ist das m?glich?"
"Ein Gro?angriff von Iwa-Shinobi ... Leider war es nunmal so, dass unser Kage nicht mehr der J?ngste war, wei?t du?"
"Iwa? Ich habe zwei Shinobi aus Konoha gesehen. Den Hyuuga k?nnt ihr einsammeln, der liegt dort dr?ben", sprach er mit Bitterkeit in der Stimme.
Der Jounin schien zu verstehen, denn er nickte und lief von dannen.
Es w?rde Krieg geben. Der Schlag hatte Kumogakure hart getroffen: Nicht nur der Raikage war gefallen, sondern auch die Eliteeinheit des Dorfes war zum Gro?teil ausgel?scht worden. Aber nicht ganz.
"Ich atme noch", zischte Hikiri, die F?uste so fest ballend, dass die Kn?chel wei? hervortraten. "Und so lange Leben in mir ist, werde ich diese Schweine zur Verantwortung ziehen."
Langsam erhob er sich. Einige blickten sich verwundert nach ihm um, als er sich lautlos auf den Weg machte. Er hatte keine Zeit zu verlieren. Unauf?llig formte er ein Fingerzeichen und verschwand in einer Rauchwolke.

Das Kagehaus wies keinerlei Kampfspuren auf. Das B?ro war in bester Ordnung. Einige Shinobi standen um den Leichnam des Alten. Wieder keine Kampfspuren. Einfach so gestorben? Wohl kaum.
"Hi-kun", begr??te ihn ein maskierter ANBU.
"Was ist passiert?", fragte der Junge knapp.
"Perfektes Attentat, Giftpfeile."
"Willst du mich verarschen? Wer zur H?lle schafft es, einen Kage mit Giftpfeilen zu t?ten?"
"Nun, wir wissen es nicht ... Ich h?rte, dein Team ist tot."
"Ja, uns wurde aufgelauert. Ein Verbund aus Iwa-Shinobi und Uchiha Itachi haben uns angegriffen."
"Iwa und Konoha? Das schreit nach Krieg."
"Ja ... Vielleicht. Ich werde ihn verfolgen, allzu weit sollte er noch nicht gekommen sein."
"Du willst Itachi allein stellen?"
Der Junge nickte, einen Moment sp?ter war er verschwunden.

Ein Schatten jagte durch den Wald, getrieben von unendlichem Zorn und einem Hass, dem nichts auf dieser Welt gleichkam. In seinem Inneren wandelte sich der nette, schwarzhaarige Junge zu einem erbarmungslosen Rachegeist. Und jener t?richte Uchiha w?rde diese Rache als erster sp?ren.
In seiner N?he sp?rte er ein Chakra, verlangsamte seinen Lauf und landete schlie?lich auf einer Lichtung. Ihm gegen?ber stand ein Mann. Narben zierten seine Z?ge und lie?en nur erahnen, wie erfahren er war. Der schmale Mund schwieg.
"Wer bist du?", wandte Hikiri das Wort an den Unbekannten, er hatte die Bef?rchtung, ohne einen Kampf nicht weiterziehen zu k?nnen.
"Mein Name ist nicht von Bedeutung. Aber ich werde ihn dir verraten, wenn du dein Leben aushauchst."
"Weshalb trachtest du nach meinem Leben, alter Mann?"
"Ihr Motarerus seid gegen die Natur. Euer Kekkei Genkai schafft ein Ungleichgewicht. Ihr lebt, indem ihr andere Bluterben zerst?rt."
"Du wirst mich nicht verfolgen, weil dich eine g?ttliche Entit?t treibt, oder?", Sarkasmus ?berwog, wei?es Chakra str?mte hervor.
"Du bist der letzte, lebendige Youkai Fungeki."
"Wer hat dich beauftragt?" Eine Antwort bekam er nicht, der Fremde griff sofort an.
Hikiri h?tte mit einer Ninjutsu gerechnet, stattdessen durfte er sich mit drei harten und gezielten Schl?gen auseinandersetzen. Er wich zur?ck, konterte mit einem hohen Fu?tritt. Zu seiner ?berraschung traf die Attacke und warf den Angreifer zur?ck.
"Wie ich mir ausgemalt hatte, ist mein K?rper zu schwach, um dich zu besiegen. Nun, wenn das so ist, werde ich es wohl anders machen m?ssen."
Blitzschnell legte er die H?nde zusammen. Siegel folgte auf Siegel. Der Schwarzhaarige riss entsetzt die Augen auf, er kannte diese Siegelfolge, er hatte von ihr gelesen. Ungl?ubig wich er zur?ck, sein Chakra t?rmte sich vor ihm auf. Hinter seinem Gegen?ber materialisierte sich ein dunkler Geist, spitze Z?hne, wildes Haar.
"Shinigami", keuchte der Junge.
"Du stirbst", erkl?rte sein Kontrahent, w?hrend eine von Schriftzeichen bew?hrte, geisterhafte Hand durch seinen Magen schoss und Hikiri erwischte, bevor dieser reagieren konnte. "Man nennt diese Technik Shiki Fujin und mit dieser werde ich dich in jene H?lle bef?rdern, die du verdienst!"
Panik spiegelte sich in den Augen des Jungen. Die Hand zerrte, zog etwas wei?es verlie? den Shinobi, welcher sp?rte, wie all sein Chakra erlosch. Er f?llte sich nackt, leer.
"Wir sehen uns in der H?lle!", br?llte sein Gegner. Das Messer der grausamen Entit?t raste herab, Hikiri sp?rte stechenden Schmerz in seinem Magenbereich, Sterne tanzten vor seinen Augen und sein Bewusstsein zersprang.

Als er wieder zu sich kam, war etwas anders. Er sp?rte nichts, kein Chakra, garnichts. Vorsichtig rappelte er sich auf. Der Wald war ruhig und wirkte unwirklich. War er tot?
Zweifelnd biss er sich in den Unterarm, der Schmerz war real. Aber wo war er? Sein Blick wanderte an sich herunter. Um seinen Bauchnabel herum war der Stoff scheinbar weggeschmolzen, seine Haut zierten schwarze, enigmatische Muster. Als er sie ber?hrte, erinnerte er sich an den Kampf, er erinnerte sich an den Shinigami und das Siegel ...
"Ich m?sste tot sein!", hauchte er ungl?ubig und erhob sich langsam. Seine F??e f?hrten ihn zu einem kleinen Teich, aus dem er gierig trank. Als sich die Wellen im Wasser langsam legten, starrte er ungl?ubig sein Spiegelbild an: Sein Haar war schneewei?, seine Z?ge h?rter und ?lter. Er verstand es immer noch nicht.
"Res?me: Kein Chakra, wei?es Haar, ohne jegliche Pigmentierung und leicht gealterte Z?ge ..."
Seine Stimme zitterte, als er das schier unm?gliche aussprach: "Mein Chakra war eine Art zweiter Haut, eigenst?ndig, bis zu einem gewissen Grad sogar autark. W?re es also m?glich, dass jener Unbekannte statt meiner Seele mein Chakra, mein Kekkei Genkai versiegelte?"
Stechender Schmerz durchfuhr seinen Kopf. Er war am Leben, das wusste er instinktiv. Nur, wie lange noch?

Eine in Schwarz geh?llte Gestalt erreichte den Schauplatz des vergangenen Kampfes. Die Shinobi aus Kumogakure hatten die Leichen der Angreifer und der dahingeschlachteten Youkai Fungeki weitestgehend fortgeschafft. Hikiri zog die Kapuze tiefer ins Gesicht und n?herte sich den beiden Medics, die gerade Yoshitora in einen Leichensack legten und forttrugen.
"Hast du geh?rt? Hi-kun soll ein Shiki Fujin erwischt haben. Vorhin haben sie die Leiche eines Alten gefunden, der das Siegel auf dem Bauch hatte, die Fu?spuren Hikiris f?hrten an jenen Ort ..."
"Wirklich?", fragte der zweite Medic, "Dann haben sie seinen K?rper sicher mitgenommen um das Motareru-Bluterbe zu erforschen ..."
Die Beiden entfernten sich, Hikiri ignorierte das Geh?rte und schlich sich an die leblose Ayame heran. Sie wirkte, als w?rde sie schlafen, unschuldig und rein lag sie neben den Einzelteilen ihrer zerbrochenen Yaginata. Der Junge hob ihren Kopf in seinen Scho? und strich ?ber das goldblonde Haar.
"Ich werde euch r?chen", sprach er langsam. Seine Hand griff an den Hals der Toten, umfasste ein Amulett und riss es los. Die Faust schloss sich so fest um das Schmuckst?ck, dass es schmerzte. Der Shinobi dr?ckte seiner Geliebten einen Kuss auf die Stirn.
Im n?chsten Augenblick war fort.


† Die Wanderung

x I x


Der Schlag war schnell, pr?zise und vor allem t?dlich.
Zumindest w?re er dies gewesen.
Geistesgegenw?rtig warf Kirito sich nach hinten. Reflexartig lie? er seine Klinge hochschnellen um zwei von Zangos Angriffen zu blocken. Der Wei?haarige landete auf dem R?cken, rollte sich ab und stand auf.
Um ihn herum sah er das brennende Otogakure. Jenes Dorf, ?ber das Orochimaru und er Tod und Verderben gebracht hatten. Sein Atem ging schwer.
?Das Rauchen macht sich bemerkbar?, bemerkte er in einem Anfall von Selbstironie, w?hrend er seinen Kontrahenten musterte.
Zango war ein brillianter Schwertk?mpfer. Langsam bereute Kirito es, den Spross des Spinnenclans in seiner Arroganz herausgefordert und f?r sich beansprucht zu haben. Abgesehen von seiner leichten Tollpatschigkeit war Zangos Kampf mit seinen sechs Klingen hervorragend.
?Er ist schnell?, stellte er fest. ?Schneller als mein Tsuin Odori Okami Ryuu ... Nein, nicht schneller. Aber durch die verdammten Klingen bekomme ich keine Angriffsl?cke.?
Schwei?perlen traten auf seine Stirn, w?hrend er fieberhaft nachdachte, wie er Zango nun am besten niederstrecken konnte.
Ihm blieb keine Zeit, der n?chste Angriff erfolgte schneller, h?rter, pr?ziser.
Kirito hatte die gr??te M?he damit, die gezielten Schl?ge abzuwehren. Wie Schlangenzungen glitten sie immer wieder durch seine Verteidigung, kleine, zahlreiche und blutende Wunden reissend.
?Ihr solltet Euch ergeben, Kirito. Ich werde Gnade vor Recht ergehen lassen und Euch den Zust?ndigen ?bergeben?, sagte Zango schlie?lich, bedrohlich alle sechs Arme hebend.
?Seid kein Narr! Dies hier ist ein Krieg. Es wird keine Zust?ndigen mehr geben. Otogakure ist ein Schlachtfeld geworden. Und auf dem Schlachtfeld gibt es keine Gnade!?, bellte Kirito zur?ck. Der hohe Stresspegel trieb ihn zur Wei?glut. Und die Tatsache, dass sein Gegen?ber ihn verschonen wollte, klang f?r ihn eher nach Spott als einen tats?chlichen Vers?hnungsversuch.
?Ich warne Euch, Kirito. Ich habe F?higkeiten, die die Euren bei Weitem ?berragen. Wenn Ihr euch nicht ergebt, werdet Ihr fallen. Seid Euch dessen bewusst!?
??bersch?tzt Ihr Euch oder untersch?tzt Ihr mich, Zango??
Mit diesen Worten griff er an. Der Sechsarmige war ?berrascht. So ?berrascht, dass er es nicht rechtzeitig schaffte alle seine Waffen koordiniert einzusetzen und Kirito somit erstmals die M?glichkeit hatte, offensiv zu werden. Seine Schwerter tanzten durch die Luft, prallten funkenspr?hend auf Zangos Klingen, die dieser nun mehr schlecht als recht zwischen sich und seinen Angreifer brachte.
Kirito lie? nicht ab. Diesmal nicht. Er umt?nzelte Zango, schlug Finten, vertikale, horizontale Hiebe, Stichattacken. Alles.
Es lief eine Weile gut, bis sein Gegner wieder zu seiner alten Koordination gefunden hatte. Binnen Wimpernschl?gen kippte das Kraftverh?ltnis: Zwei m?chtige Streiche zwangen den Wei?haarigen zum Ausweichen. Und schon war er wieder in der Defensive.
Mit einem unterdr?ckten Fluchen schl?ngelte er sich r?ckw?rts unter dem Schwerthagel hindurch. Um ihn herum sirrte Stahl durch die Luft, hin und wieder in seiner Flugbahn durch Kiritos eigene Klingen unterbrochen. Nach einigen Hiebwechseln kam die Auseinandersetzung zu einem weiteren Stillstand.
?Dieser Kampf wird nicht durch das Schwert entschieden werden, Zango. Es ist unser Wissen ?ber das Chakra, welches den Sieg bringen wird?, bemerkte Kirito n?chtern, einhergehend mit diesen Worten einige Fingerzeichen formend.
Bevor Zango sehen konnte, welche Jutsu der Wei?haarige einsetzte, fand er vor seinen F??en eine kleine Kugel, die einen Augenblick darauf grauen Rauch von sich gab.
Kirito beobachtete dies mit einer gewissen Befriedigung. Er war es gewohnt, in Unsichtbarkeit zu k?mpfen. Er hoffte inst?ndig, dass es Zango nicht so erging.
Mit einem kalten L?cheln lie? er seine beiden Schattendoppelg?nger durch den Rauch rauschen, ihnen schnell und dennoch leise folgend.
Er erkannte irgendwo die schemenhafte Gestalt seines Feindes, zog kurz an und hob seine Klingen, bereit f?r den t?dlichen Schlag, wissend, dass seine Kage Bunshin ebenso handelten.
Blut benetzte den Boden, als seine Schwerter durch den Rauch zuckten. Er h?rte das Klirren von Metall auf Steinboden. Und das Blut. Sein Blut.
Kirito schrie.

Als der Rauch sich lichtete, sah er Zango. Triumphierend. Von einem seiner Schwerter rann Blut.
Der Wei?haarige kauerte kniend im Staub, sich mit schmerzverzerrtem Gesicht den Unterarm haltend. Ein sauberer Schnitt mit Zangos rasiermesserscharfem Katana hatte das Handgelenk vom Rest des K?rpers getrennt.
?Geht in Frieden?, bemerkte der Jounin, w?hrend er ohne Hast zwei Klingen kreuzte und sie hob.
?Ihr kommt mit!?, schrie Kirito seinen Schmerz heraus, geistesgegenw?rtig die Klinge neben ihm mit dem Handr?cken seines unverletzten Armes in die H?he treibend.
Er wusste nicht wie, aber irgendwie traf er vor Zango. Sein S?bel durchdrang die Robe des Jounin, durchbohrte seinen Magen und trat am R?cken wieder heraus.
Die letzten Kraftreserven mobilisierend schnellte der Wei?haarige nach oben und versetzte seinem Gegner einen Tritt gegen den Hals bevor er, ebenso wie sein Kontrahent, zur?ck in den Staub kippte.
Sterne tanzten vor seinen Augen als er verzweifelt versuchte die blutende Wunde abzuschn?ren. Mit Hilfe seiner klammen Finger und den staubbedeckten Z?hnen schaffte er es schlie?lich. Verzweifelt angelte er nach seinen Waffen, robbte zu der Ruine eines Hauses, und beobachtete das Geschehen. Er hatte h?llische Schmerzen.
Aber selbst jetzt wusste er, wie kein anderer, dass er so schnell wie m?glich aus dem brennenden Otogakure verschwinden musste. Er konnte nur hoffen, dass Orochimaru in Ordnung war.
Er selbst musste weg. Einfach nur weg.
Aus den Augenwinkeln ersp?hte er den Wald, welcher sich rund um das Dorf erstreckte.
Sich m?glichst niedlich haltend kroch der Wei?haarige auf den rettenden Waldrand zu, erreichte ihn inmitten von Blut, Staub, Toten und Kampfgebr?ll und rannte verzweifelt hinein.

Zweige schlugen ihm ins Gesicht, Wurzeln stellten Stolperfallen. Die Bl?tter nahmen ihm die Sicht. Und der stetige, pochende Schmerz seines Armes trieb ihn zur Verzweiflung. Er verlor Blut. Zu viel Blut.
Er rannte. Er rannte, als ob der Leibhaftige ihn jagen w?rde. Und vielleicht war das sogar der Fall. Er war verkr?ppelt, verletzt und ersch?pft. W?rde er in seiner jetzigen Verfassung jemandem ?ber den Weg laufen, so k?nnte ihn sogar ein Genin mit etwas Gerissenheit besiegen.
Diesen Gedanken im Hinterkopf wahrend st?rmte er durch den dichten, dunklen Wald. Mondlicht blinzelte hier und dort durch das Bl?tterdach, andeutend, dass sich der Wald lichtete. Und tats?chlich nach einigen Minuten ? es erschien ihm wie eine Ewigkeit ? gelangte er an den Waldrand. Er hatte es geschafft, irgendwie. ?bergl?cklich und zu Tode ersch?pft lie? er sich ins Gras fallen. Ein schwarzer Schleier legte sich ?ber seine Gedanken, w?hrend er langsam vorn?ber kippte, den gr?sernen H?gel herunterrollte und am Fu?e dessen bewusstlos liegen blieb.


x II x


Schmerz. Blut. Wut. Hass. Hilflosigkeit.
Als er die Augen ?ffnete, blickte er geradewegs in eisblaue Augen. Augen, umgeben von wei?grauem Fell. Eine schwarze Nase beugte sich herunter, schnupperte an ihm, am blutenden Armstumpf, an den schwei?verklebten Haaren, an dem staubigen Gesicht.
Die Silhouette des Tieres verschwamm vor Kiritos Augen. Er war schwach. Sehr, sehr schwach. Und noch dazu recht verwundert ?berhaupt am Leben zu sein.
?Was solls? Der Wolf riecht das Blut und reisst mich in St?cke?, murmelte er zynisch.
Aber sein tierischer Gegen?ber war kein Wolf. Als sich der dunkle Schleier von seinen Sinnen hebte, erkannte er das Tier als einen Hund. Ein Husky.
Einhergehend mit dieser Erkenntnis begann das Tier zu bellen. Einen Augenblick lang hatte Kirito die Hoffnung, es w?rde um Hilfe rufen. Aber bevor er sich genauer ausmalen konnte, wie diese Hilfe aussehen k?nnte, klappte er ein zweites Mal bewusstlos nach hinten.

?Vater. Er ist wach.?
?ber seinem Gesicht erkannte er ein junges, eindeutig weibliches Gesicht. Weinrotes Haar floss von ihren Schultern und ber?hrte leicht seinen nackten Oberk?rper. Jemand hatte ihm die verdreckte Robe ausgezogen. Er wollte etwas sagen, scheiterte aber an der extremen Trockenheit in seiner Kehle.
Mit seiner unverletzten Hand deutete er an, etwas trinken zu m?ssen.
Das M?dchen schien zu verstehen, denn sie verschwand kurzzeitig, nur um kurz darauf mit einem Krug zur?ckzukehren.
Sanft setzte sie diesen an seine Lippen und wartete geduldig, bis Kirito genug getrunken hatte. Das k?hle Nass rann seine Kehle hinab, ihn mit neuer Kraft st?rkend. Als er satt war, f?hlte er sich deutlich vitaler als zuvor.
Jetzt nahm er sich ernsthaft Zeit seine Retter zu mustern. Das M?dchen war jung. Ihre Z?ge waren gutm?tig und sanft und lie?en sie deutlich ?lter und weiser wirken, als sie es war. Der Jounin sch?tzte sie auf vierzehn Jahre.
Nichtsdestotrotz wirkte sie ernst, sie hatte ihn zwar kurz angel?chelt, aber im Moment strahlte sie eine gewisse Zur?ckhaltung aus, welche Kirito ihr nicht ver?beln konnte.
Wer w?rde sich nicht wundern, wenn er einen einarmigen Shinobi mit zwei Schwertern findet. Die Schwerter. Wo waren sie?
Der Wei?haarige zuckte nach oben, hektisch nach seinen Waffen suchend. Als er sie nicht an seiner H?fte fand, warf er dem M?dchen einen verwirrten Blick zu.
?Keine Angst, Ihr seid hier in Sicherheit?, erkl?rte sie lediglich, keinerlei Bezug auf seine offensichtliche Frage nehmend.
Dies ?bernahm ein Anderer: ?Eure Schwerter sind bei uns, Meister Shinobi.?
Ersch?pft wandte Kirito seinen Kopf in die Richtung, aus der er die Stimme vernommen hatte.
Sein Blick fiel auf einen hochgewachsenen Mann mit harten Gesichtsz?gen und leicht graumeliertem Haar. Die Art zu Gehen, als er auf den Wei?haarigen zutrat, verriet ein hohes Ma? an Sicherheit wie auch an Kontrolle.
?Mein Name ist Sanada Yukimura. Und das hier ist meine Tochter Chiyome?, erg?nzte er.
Kirito nickte lediglich. Er war noch immer zu ersch?pft, um etwas zu sagen, versuchte es aber. Ein ?Danke? war alles, was er herausbrachte.
Sanada nickte ihm sanft zu. ?Schlaft, mein junger Freund. Ihr seid in Sicherheit, wir werden uns um Euch k?mmern, keine Angst.?
Der Wei?haarige nickte dankbar, w?hrend er zur?ck auf die Liege fiel. Sein Arm schmerzte nicht mehr. Nur noch der Verlust des halben Unterarms war schmerzhaft.
Als er erneut erwachte f?hlte er sich deutlich st?rker, vitaler und sicherer. Sein Blick fiel auf seine Linke, gut einbandagiert und versorgt.
Erst jetzt dachte er an jenen Kampf, welchen er verloren hatte. Oder? Hatte er ihn verloren? In gewisser Weise hatte er gewonnen. Zango war deutlich schwerer verletzt als er. Vielleicht sogar schon tot. Aber er? Er hatte etwas verloren. Seinen Arm. Und damit auch seine Jutsu. Wieder.
Grimmig erhob er sich von der Bahre, die mitten in dem kleinen, karg eingerichteten Raum lag. Abgesehen von dieser befanden sich dort ein paar Decken, ein Eimer Wasser und einige Kr?ge. Und ein brauner Kimono, der, fein s?uberlich zusammengelebt, zu seinen F??en lag.
Als er ihn angezogen hatte, traute er sich aus dem Raum hinaus.
Es war ein kleines Haus, wie er bemerkte, eine K?che, ein Lagerraum, wohl jener, in dem er untergebracht war und noch zwei weitere Zimmer, die er allerdings nicht betrat, da die T?ren geschlossen waren.
Die Haust?r war offen. Sonnenlicht stahl sich herein.
Also Kirito nach drau?en trat, ben?tigte er einige Sekunden, bis er sich an das grelle Licht gew?hnt hatte. Sein Blick fiel auf die Landschaft um das kleine Haus. Es war sch?n. Einige B?ume spendeten Schatten, eine kleine Quelle entsprang einige Meter neben dem Haus, welches am Fu? eines Felsmassivs erbaut war. Vor seinen Augen sah er Sanada im Gras sitzen. Neben ihm lag ein Tier mit dunkelgrauem Fell und wei?grauer Schnauze - der Husky, der ihn gefunden hatte.
Langsam trat Kirito auf die beiden zu.
?Yukimura-san?, begr??te er den Senior.
Dieser nickte ihm freundlich zu und hielt ihm wortlos die Pfeife hin, die er sich gerade angesteckt hatte.
?Arigato?, bedankte sich der Wei?haarige und nahm einen kr?ftigen Zug.
?Mein Name ist Kirito. Ich muss Euch f?r Eure Hilfsbereitschaft danken, Yukimura-san.?
?Nichts zu danken, Kirito-sama. Sagt, seid Ihr ein Shinobi aus Otogakure??
?Ich war es?, erkl?rte der Wei?haarige mit finsterem Blick. ?Weshalb fragt Ihr??
?Euer Dorf wurde zerst?rt. Die Shinobi aus Kirigakure haben sich zur?ckgezogen und das Dorf liegt in Tr?mmern.?
Kirito hatte es nicht anders erwartet. Dennoch setzte er ein betroffenes Gesicht auf, als er fragte: ?Wie lange war ich bewusstlos??
?Drei Tage. Ihr m?sst dringend essen. Chiyome!?
Das M?dchen erschien kurz in der T?r. ?Bereite bitte f?r unseren Gast etwas zu essen?, bat er. Das M?dchen nickte mit der roten Haarpracht und verschwand erneut.
?Ich danke Euch. Wo genau befinden wir uns hier, Yukimura-san??
?Zwischen Kaze no Kuni und Tsuchi no Kuni.?
?Verstehe. Wie hoch ist die Chance hier Suna- oder Iwa-Shinobi zu begegnen??
?Sorgt Ihr Euch, Kirito-sama? Keine Angst, Kurosenkou hier bemerkt alles.? Einhergehend mit diesen Worten kraulte er den Husky zu seinen F??en, der dies mit einem leichten Schwanzwedeln verdankte.
?Kuro ist sehr intelligent. Er verf?gt nicht ?ber eine herrausragende Menschenkenntnis, sondern auch ?ber einen hervorragenden Orientierungssinn.?
?Verstehe. Hallo Kuro?, bemerkte Kirito l?chelnd, w?hrend er dem Hund, der ihm mittlerweile sehr sympathisch war, seine verbliebene Hand vor die Schnauze hielt, damit dieser sich an ihn gew?hnen konnte.
Das Tier schnupperte ein wenig daran, bevor es z?rtlich ?ber den Handr?cken leckte.
?Er mag Euch?, bemerkte Sanada l?chelnd.
W?hrenddessen war Chiyome herangetreten, in ihren H?nden trug sie ein Tablett, auf dem fein s?uberlich drei Portionen angerichtet waren. Wortlos und sch?chtern l?chelnd verteilte sie das Essen.
Kirito konnte kaum erwarten, bis das klassisches Ritual vor dem Essen beendet worden war und er sich endlich auf die Nahrung st?rzen konnte. Trotz seines Hungers a? er diszipliniert und ruhig. Sanada hatte scharfe Augen. Einem Shinobi, der sich achtlos auf etwas st?rzte, w?rde man nichts Gutes nachsagen. Und er hatte kein Interesse daran geistig schwach zu erscheinen. Auch wenn er mittlerweile verkr?ppelt war. Er war dadurch nur vorr?bergehend geschw?cht, das wusste er.


x III x


Hieb links, Hieb rechts, Stich, Finte, Parade, Sto?.
Ersch?pft sank Kirito zu Boden. Es war hei?. Vor einigen Tagen war er bei der Familie Yukimura untergekommen und sich dort einigerma?en erholt. Verh?ltnism??ig zufrieden ?ber den Trainingsfortschritt steckte er seine Klinge weg und atmete einige Male tief durch.
Mit dem Schwert konnte er noch umgehen, auch wenn er noch eine Hand hatte.
Wie es mit dem Chakra aussah, wusste er nicht. Aber er w?rde es in K?rze wissen.
Ohne Hast erhob er sich, atmete einige Male tief durch und konzentrierte sich. Er sp?rte in seinem Inneren das Chakra erwachen, sp?rte, wie es ihn durchfloss. Er versuchte es zu sammeln, in den F??en, in den Beinen, ?berall, wo er konnte.
Das Chakra in den F??en haltend machte er einige Schritte, trat auf einen Baum zu und versuchte an ihm hochzuklettern. Nach zwei metern sp?rte er die Energie verfliegen, Kirito st?rzte, konnte sich mit Hilfe eines R?ckw?rtssaltos aber abfangen und auf den F??en landen.
Sein Chakrasystem war besch?digt und instabil. Er war zwar nach wie vor in der Lage sein Chakra perfekt zu kontrollieren, aber durch einen fehlenden Teil des Systems gab es einen gewissen Punkt, ab dem er das Chakra nicht mehr konstant halten konnte.
Gleicherma?en entmutigt wie best?tigt lie? er sich ins Gras sinken.
Er hatte keine Wahl. Er musste daf?r sorgen, dass sein Arm wieder funktionierte. Er brauchte eine Prothese. Und er musste sein Chakrasystem umgew?hnen. Sein Arm war verloren, um sein Chakra konstant halten zu k?nnen, musste er das ?Leck? schlie?en, den sein fehlender Arm darstellte.
Gr?belnd erhob er sich, zum Haus zur?ckkehrend.
Sanada winkte ihm freundlich zu, als er sich n?herte.
?War Euer Training erfolgreich, Kirito-sama??, fragte er f?rsorglich.
?Wie man es nimmt, Yukimura-san. Sagt, kennt Ihr jemanden, der mir hierbei helfen k?nnte??
Er untermalte seine Frage mit einem Deuten auf den Armstumpf.
Der Senior gr?belte schweigend.
?Es g?be jemanden?, begann er langsam, ?Aber ich bezweifle, dass dieser sture alte Bock Euch helfen w?rde.?
?Sagt mir bitte seinen Namen und wo ich ihn finden kann?
?Nun gut?, seufzte Sanada, ?Sein Name ist Aritomo.?
Beim Erw?hnen des Namens klappte Kiritos Kinn herunter. ?K?jiro Aritomo??, fragte er verwundert.
?Ihr kennt ihn??, fragte der Alte, nicht minder ?berrascht.
Ein Nicken mit dem wei?en Haar war die knappe Antwort. Nat?rlich kannte er ihn. Mehr als nur gut.
?Wo finde ich ihn??, wiederholte er schlie?lich seine Frage.
?Er wohnt au?erhalb von Iwagakure, sechs Tagesm?rsche von hier. Kennt Ihr Euch aus in Tsuchi no Kuni??
?Es ist lange her, seitdem ich das letzte Mal im Felsenreich war, um ehrlich zu sein bin ich kein Freund der Iwa-Shinobi.?
?Wer ist das schon, Kirito? Wer mag diese arroganten Erdkriecher? Ich jedenfalls nicht.?
Der Jounin l?chelte aufgrund dieses Kommentars.
?Sch?n, dass Ihr meine Meinung teilt, Sanada. Ich sollte mich sofort auf den Weg machen.?
Der Alte nickte. ?Ich verstehe, ich werde Chiyome bitten Euch ausreichend Verpflegung mitzugeben.?
?Ich danke Euch, f?r alles.?
?Es war mir eine Ehre, noch etwas: Nehmt Kurosenkou mit. Er kennt den Weg und wird euch sicher dorthin f?hren.?
Das Tier untermalte die Aussage mit einem lauten Bellen, welches man als Zustimmung h?tte werten k?nnen.
?Er ist absolut treu und zuverl?ssig. Ich w?rde Euch lediglich bitten, ihn uns wiederzubringen.?
?Das werde ich. Habt Dank, Yukimura-san. Habt vielen Dank.?
Kirito war wirklich dankbar. Es war neu f?r ihn, von jemandem abh?ngig zu sein. Sein Aufenthalt war hilfreich gewesen. Er hatte sogar keinerlei Probleme damit gehabt, kurzzeitig gebunden zu sein. Es st?rte ihn nicht. Dennoch freute er sich, erneut von dannen ziehen zu k?nnen. Nachdem er seine Sachen mitgenommen und sich verabschiedet hatte, lief er los. Treu gefolgt von Kurosenkou.


x IV x


Es waren zwei Tage vergangen, seitdem er die Yukimuras verlassen hatte.
Sein tierischer Begleiter f?hrte ihn durch Ame no Kuni bis hin nach Kusa no Kuni und schle?lich nach Tsuchi no Kuni.
Aus Sicherheitsgr?nden legte Kirito sich vor Betreten des Felsenreiches eine Augenbinde an. Er beabsichtigte m?glichst harmlos zu wirken, stellte sich blind indem er Kurosenkou als eine Art Blindenhund fungieren lie? und hoffte darauf, dass sein fehlender Unterarm sein ?briges tat, um ihn m?glichst armseelig und unscheinbar erscheinen zu lassen.
Das Oto-Stirnband hatte er fortgeworfen. Er konnte nicht riskieren, dass jemand ihn f?r einen geflohenen Shinobi hielt ? was er ja eigentlich war.
Sein Verh?ltnis zu dem Husky hatte sich ebenfalls immer weiter gebessert. Der Hund gehorchte ihm und war dabei eine genaue Intuition zu entwickeln, welche es den beiden erlaubte absolut wortlos zu kommunizieren.
Kirito reiste ausschlie?lich bei Nacht. So mied er m?glichst viele Menschen und bis auf einige Banditen, die er sogar einh?ndig ohne Probleme besiegen konnte, gab es keinerlei Zwischenf?lle. Seine Tage verbrachte er mit Schwerttraining, vorzugsweise mit aufgesetzter Augenbinde um seine Sinne weiter zu sch?rfen.
Sechs Tage nach seinem Aufbruch gelangte er schlie?lich nach Iwagakure.
Ein Dorf so unfreundlich wie riesig.
Als er bei Tage durch die Stadttore gehen wollte, erntete er lediglich b?se Blicke und aufgeregtes, ablehnendes Tuscheln.
Selbst die Gastst?tten wollten den scheinbar verwahrlosten Vagabunden mit dem seltsamen Hund nicht aufnehmen und nur ein ?berzeugendes Argument in Form einer Hand voll Geldm?nzen sorgte daf?r, dass der Wei?haarige in jener Nacht nicht unter freiem Himmel schlafen musste.
Am siebten Tage, schlie?lich, machte er sich auf die Suche nach K?jiro Aritomo.
Und fand ihn ? wie Sanada es gesagt hatte ? au?erhalb von Iwagakure, zwischen den Felsen, in einem recht gro?en Haus.

Bei Abendd?mmerung trat der Shinobi vor die Behausung und klopfte z?gerlich.
Keine Reaktion. Er klopfte ein zweites und ein drittes Mal ? immer heftiger.
Schlie?lich vernahm er zerbrechliches ein ?Wer ist da?? hinter der T?r.
?Ein alter Freund, K?jiro. Ein Freund in Not.?
Ein ?berraschtes wie verst?rtes Raunen war hinter dem Holz zu h?ren, welches den Wei?haarigen von seinem Ziel trennte.
Langsam ging die T?r auf.
K?jiro Aritomo war nicht wiederzuerkennen, als er in den T?rrahmen trat und von den letzten Strahlen einer untergehenden Sonne beleuchtet wurde.
Obwohl er eigentlich nicht viel ?lter als Kirito war, war sein K?rper radikal gealtert. Falten pr?gten seine Z?ge, die einst so kraftvoll und vital gewesen waren. Die einst breiten Schultern hingen schlaff herab und das einst volle, schwarze Haar war nur noch in Form von einer grauen Halbglatze vorhanden.
?Kirito??, stotterte der Alte, zitternd die Arme hebend um den unverhofften Besuch zu begr??en.
?Ich dachte, du seist tot.?
?Das dachte ich von dir, K?jiro. Es freut mich, dich lebendig zu sehen.?
?Mehr schlecht als recht, f?rchte ich. Ich habe einen hohen Preis bezahlt. Wir sind einzigartig, Kirito. Beide haben wir Dinge ?berlebt, die niemand vor uns hat ?berleben k?nnen und beide haben wir einen hohen Preis gezahlt, du und ich. Komm rein, mein Bruder. Und erz?hle einem alten Mann, was du getrieben hast, seitdem wir uns zuletzt sahen.?
Dankend trat der Wei?haarige an K?jiro vorbei, dem Hund mit einem Wink des Zeigefingers andeutend, ihm zu folgen.
?Eine Schale Sake, mein Freund??, fragte der Alte, nachdem er beide Besucher hereingelassen hatte.
Der Shinobi nickte zustimmend, lie? sich auf den Boden sinken und legte Schwerter und Augenbinde neben sich. Kurosenkou nahm zu seiner Rechten Platz, auf der unverletzten Seite. Vermutlich hatte das Tier den Hintergedanken auf diese Art und Weise einige Streicheleinheiten extra abzubekommen.
Schlie?lich trat der Gastgeber in das Zimmer, reichte Kirito eine Schale Sake, stie? mit ihm an, trank und blickte seinen Besucher erwartungsvoll an.
?Wo soll ich anfangen??, fragte der Wei?haarige schlie?lich.
?Ich war Jounin in Otogakure.?
?Und seit das Dorf zerst?rt ist, bist du auf Wanderschaft??
?Woher wei?t du davon, K?jiro??
?Ich mag zwar alt sein, aber Wissen ist immer noch Macht. Ich wei? vieles, was in unserer Welt vorgeht, Kirito.?
Beidseitiges L?cheln.
?Aber du bist garantiert nicht hierher gekommen, weil du ?ber die alten Zeiten reden wolltest, oder??
?Ich dachte, du seist tot, mein Freund. Wie also, h?tte ich herkommen sollen??
?Wer hat dich eines Besseren belehrt??
?Sanada Yukimura. Das hier ist auch sein Hund?, f?gte er mit einem Blick auf Kurosenkou zu.
?Der Kerl hatte noch nie Geschmack. Was ist mit deinem Arm??
?Hab ihn verloren.?
?War dein Gegner so gut??
?Nein. Er hatte nur vier Arme zu viel.?
?Du hast gegen den Spinnenclan gek?mpft? Ich dachte, der sei auf Otogakures Seite gewesen.?
?Das war ja auch das Problem.?
?Ich frage lieber garnicht weiter, sonst werde ich in irgendeinen diplomatischen Mist hineingezogen. Du erwartest also, dass ich dir mit deinem Arm helfe, hm??
?Ja. Und im Gegenzug daf?r werde ich dir von einer interessanten Person erz?hlen.?
?Und wer garantiert mir, dass ich nicht schon kenne??
?Du wusstest auch nicht, dass ich noch am Leben bin, oder??
?Punkt f?r dich. Also, lass mich mal sehen.?
Mit diesen Worte rutschte er nach vorne, w?hrend Kirito seinen verst?mmelten Arm auspackte.
?Hm?, machte K?jiro, als er mit gewissem Interesse die Wunde beobachtete.
?Du erwartest eine Prothese, nehme ich an, ja??
Der Wei?haarige nickte.
?Das wird dauern, mein Guter. Es ist kein Problem eine solche Prothese herzustellen, allerdings muss ich sie dir anpassen und ein wenig an dir operieren.?
?Operieren? Inwiefern??
?Ich muss deinen Stumpf da der Prothese anpassen. Dazu muss ich eben ein wenig daran rumschnippeln.?
?Geht es nicht ein wenig genauer??
?Ein Magier verr?t niemals seine Tricks. Trink aus, wir gehen gleich zur Sache.?
Etwas ?berrumpelt kippte Kirito den Rest des Reisweines hinunter. Im Anschluss daran erhob er sich, kraulte Kurosenkou und folgte K?jiro.
Dieser f?hrte ihn in eine Art Labor, welches voll war mit allen m?glichen Metallen, Schmiede-Accessoirs, Unterlagen, chemischen Substanzen und einem recht unkonfortabel wirkenden Stuhl. Mit einem Fingerzeig wies der Alte den Wei?haarigen an, sich genau dorthin zu setzen.
?Nimm das hier ein?, befahl er, ihm mit zwei Pillen vor der Nase herumwedelnd.
Kirito tat wie gehei?en. Kaum hatte er die Substanz heruntergeschluckt, wurde ihm anders. Er konnte K?jiro noch wenige Augenblicke lang beobachten, wie dieser durch den Raum irrte und Sachen zusammensuchte. Kurz darauf zersprang sein Bewusstsein und ein schwarzer Schleier legte sich ?ber ihn.


x V x


Als Kirito erwachte, f?hlte er seltsam. Er war benommen und geschw?cht. Sein Blick fiel auf seinen Gastgeber, der zufrieden l?chelnd neben ihm stand.
?So weit, so gut.?
Der Wei?haarige blickte auf seinen freigelegten Arm. Dort wo vorher noch ein dicker Verband lag, war nun ein stahlgrau gl?nzender Metallring. Dieser verschloss nicht nur die Wunde, die anscheinend sehr schnell geheilt war, sondern verf?gte auch ?ber eine Art Aufsatz, welchen Kirito vorsichtig mit den Fingern seiner heilen Hand betastete.
?Nat?rlich sind wir noch nicht fertig, es fehlt die wichtigste Komponente ? das hier?, einhergehend mit den Worten wedelte K?jiro Kirito mit einer st?hlernen Hand vor der Nase herum.
?Ist es nicht herrlich? Kein Zerfall, hitzeresistent, nicht magnetisch, rost- und witterungsfrei. Ich muss sagen, ich habe selten so eine gute Prothese hergestellt.?
?Wie hast du es geschafft, so schnell fertig zu sein??, fragte Kirito ersch?pft.
?Die richtige Frage ist eher: Wie lange warst du weggetreten??, korrigierte ihn der Alte.
?Wie lange war ich weggetreten??
?Anderthalb Tage?, lautete die n?chterne Antwort.
Bevor der Wei?haarige irgendeine Form von Protest anbringen konnte, kam ihm sein Gastgeber erneut zuvor: ?So, nun m?ssen wir nur noch testen, ob es klappt oder nicht. Achtung, das k?nnte weh tun.
Ohne weitere Warnung setzte er die Prothese an den Arm. Kirito f?hlte sich, als h?tte er einen kurzen, aber sehr starken Stromschlag bekommen. Instinktiv fasste er sich an die Brust, nicht bemerkend, dass er dazu die gerade eben angesetzte Prothese benutzt hatte.
?Wow?, bemerkte er bewundernd.
?Das Handgelenk ist frei drehbar, ich hab auch daf?r gesorgt, dass du die Finger m?glichst ohne Einschr?nkung bewegen kannst. Du musst dich lediglich wieder an die Feinmotorik gew?hnen.?
Anstatt zu Antworten, bewegte der Shinobi z?gerlich die stahlgrauen Finger. Anfangs musste er sich darauf konzentrieren.
?Das vergeht?, bemerkte K?jiro, dem die Bem?hungen seines Patienten offensichtlich nicht entgangen waren. ?Du musst nur ein wenig ?ben, dann hat sich das schon.?
?Was ist mit Chakra??
?Kein Chakra, tut mir Leid. Eine Prothese zu bauen, welche Chakrafluss zul?sst und sich an das Chakrasystem anpasst ist unm?glich. Ich forsche zwar auf dem Gebiet weiter, aber bislang bin ich noch weit davon entfernt. Du wirst also nicht in der Lage sein, Jutsu auszuf?hren.?
Kirito nickte zustimmend wie bek?mmert. ?Bitter, es ist das zweite Mal. Immerhin kann ich mein Chakra so noch bis zu einem gewissen Grad einsetzen.?
?Lass uns etwas essen, du hast garantiert Hunger. Und dann erz?hlst du mir von dieser interessanten Person.?


x VI x


?Sein Name ist Orochimaru??, fragte K?jiro verwundert.
?Ja?, best?tigte Kirito, ?Ein brillianter Junge.?
?Es tut weh?, bemerkte er nebenher.
K?jiro hob fragend die Augenbraue.
?Die Hand?, erkl?rte der Wei?haarige, eine besondere Betonung auf das Wort 'Hand' legend.
?Das wird schon wieder, anfangs tut es immer weh. Dein K?rper muss sich daran gew?hnen, es ist zus?tzlicher Stress, der dir auferlegt wurde. In einigen Monaten d?rfte es sich gelegt haben, keine Angst.?
?Na dann?, bemerkte der Jounin zynisch. Er hatte immer noch nicht verkraftet, dass er seine Jutsu ? zumindest zeitweilig ? verloren hatte.
?Ein brillianter Junge, sagst du??, bemerkte der Alte schlie?lich, um das Gespr?ch wieder in die urspr?ngliche Bahn zu lenken.
?Ja. Rein von der Intelligenz kann er es mit den meisten Jounin aufnehmen, die ich kenne. Oder kannte. Abgesehen davon ist er verdammt talentiert. Sein einziges Problem sind die Menschen.?
?Er ist dir ?hnlich, hm??, fragte Aritomo lachend.
?Ja. Mit dem Unterschied, dass er wohl von Grund auf so ist. Warum lachst du??
?Hattori-sensei hat ?hnliches ?ber dich gesagt, Kirito. Intelligent, unglaublich talentiert. Musst du ja auch sein. Wie alt warst du, als du den Anbu beigetreten bist??
?Ich war vierzehn?, antwortete er, Kurosenkou den Kopf kraulend.
?Du hattest Kontakt zu Hattori Hanzo? Wo lebt er derzeit??
?Kaminari no Kuni. Er lehrt dort sein Kumogakure-ryu Ninpo einigen auserw?hlten Sch?lern.?
?Davon bin ich ?berzeugt. Er ist der gr??te Schwertk?mpfer, den ich kenne.?
?Hast du vor, ihn zu besuchen??
?Meine Niederlage hat mir schmerzlich offenbart, dass mein Tsuin Odori Okami Ryu nicht ausreicht, um einen Schwertk?mpfer der besseren Sorte zu bezwingen.?
?Was hast du vor, Kirito??
?Die geweihten Schwerter holen.?
?W?re es nicht besser, sie dort zu lassen, wo sie sind? Ich kann dich verstehen, wenn dir deine Rache immer wichtiger wird, aber ...?
?Nichts wei?t du, K?jiro!?, zischte der Shinobi.
?Du warst es nicht, der dem Feind Auge in Auge stand, gesch?tzt durch den Schleier der Vergangenheit. Ich war dort, ich habe Itachi Uchiha getroffen. Ich habe ihn gesehen. Seine Macht gesp?rt.?
?Tr?gst du deswegen die Augenbinde??
?Die ist zur Tarnung. Ich kann es mir nicht leisten, dass mich jemand erkennt. Die Shinobi aus Kumogakure w?rden sich nicht freuen, mich zu sehen ...?
?Vor allem nicht, weil du einen ihrer ber?hmtesten Clans abgeschlachtet hast.?
?Es war ein Auftrag.?
?Ich wei?. Du warst ein Gott, Kirito. Niemand, nichteinmal Itachi konnte sich dir entgegenstellen. Du h?ttest ihn zerfetzt!?
?Schweig, du wei?t genau, dass sich alles ge?ndert hat. Mein Kekkai Genkai ist erstorben.?
?Wie du es h?ttest sollen. Doch hast du es ?berlebt. Du bist schwach geworden. Nicht durch den Verlust deines Bluterbes. Durch Ayame.?
Kaum hatte K?jiro die Worte ausgesprochen, fuhr der Wei?haarige hoch. In seinem Gesicht blitzte blanker, kalter Zorn.
?Wage es nicht, ihren Namen zu beschmutzen! Ich warne dich.?
?Was willst du tun? Einen alten Freund t?ten, der dein Leben gerettet hat? Fakt ist: Ayame hat dich geschw?cht. Sie war deine Schwachstelle. Und diese Schwachstelle haben deine Feinde ausgenutzt. Die Schlampe ist Schuld daran, dass alles den Bach runtergegangen ist.?
?Ich w?re f?r sie gestorben. Und du ziehst sie in den Dreck?, murmelte der Shinobi resigniert.
?Du bist f?r sie gestorben, begreifst du das nicht? Du bist ein Schatten deiner selbst. Du warst das Gr??te, was Kumogakure je hervorgebracht hat. Und diese Hure mit niederem Blut macht alles zunichte! Sie hat dich geschw?cht, gottverdammt!?
?Du wei?t, dass ich dir mehr durchgehen lasse als jedem anderen lebenden Menschen. Aber sag das nochmal und ich schw?re bei Ayame und all den anderen, die gestorben sind: Ich t?te dich.?
?Bitter, dass du nicht begreifen kannst, wie diese Frau dich zerst?rt hat. Bereit zu sein einen Freund zu t?ten, nur um ihre Ehre reinzuhalten. Sie kam aus der Gosse. Sie hat als Kind ihren K?rper verkauft. Sie hat keine Ehre!?
?Ja, sie kam aus der Gosse. Ja, sie verkaufte ihren K?rper, um sich selbst und ihre Geschwister am Leben zu erhalten. Ja, sie war meine Schwachstelle. Und gleicherma?en war sie es, die mich unendlich stark gemacht hat. Ohne sie bin ich nichts. Ein Geist, der nach Rache sinnt. Und niemand, nichteinmal du, wird ihren Namen in den Schmutz ziehen. Sie hat mehr Ehre, als du je gehabt hast. Als du jemals haben wirst. Sieh dich an. Du bist gescheitert. Nicht ich. Du. Ich habe etwas verloren. Aber du, du bist gescheitert. Orochimaru sagte einmal, dass solche Experimente zeigen, ob ein Wesen zu etwas h?herem bestimmt ist oder nicht. Du bist dies nicht. Du verdienst f?r deine Arroganz nichteinmal das Leben. Und du verdienst es nicht, ihren Namen auszusprechen.?
Eine matte Klinge sirrte durch die Luft, sich t?dlich in einen alten K?rper bohrend. Kurosenkou bellte irritiert auf, als das Schwert sich in den Leib K?jiro Aritomos bohrte und ihn leblos nach hinten kippen lie?.


x VII x


Er hatte Iwagakure hinter sich gelassen. K?jiro war tot. Seine Reue, was die Tat anging war erloschen. Der Mann hatte es verdient. Dinge waren zwischen ihnen vorgefallen, die mit schlimmerem als dem Tod zu vergelten gewesen w?ren.
K?jiro war falsch. Grundauf falsch. Als Kirito nach dem Angriff sein Haus durchsuchte, hatte er Briefe gefunden. Einige Shinobi aus Iwagakure waren davon unterrichtet worden, dass Er, Kirito, der Todesh?ndler zur?ckgekehrt war. Aritomo hatte ihn verraten.
?Brenne in der H?lle, Verr?ter?, zischte der Wei?haarige in Gedanken, als er das in Flammen stehende Haus hinter sich lie?.
Keine Spur sollten sie finden. Alles was wichtig war ? zum Beispiel die Forschungsunterlagen ? hatte er mitgenommen.
?Orochimaru wird sich freuen?, erkannte er. Und nicht nur der bleiche Junge, auch er, Kirito, w?rde etwas davon haben. Er hatte sehr, sehr interessante Informationen gefunden.
Neben ihm trottete Kurosenkou, wachsam und dennoch freundlich wie immer. Das Tier schien den Verr?ter in K?jiro gewittert haben. So erkl?rte sich im Nachhinein seine st?ndige Ablehnung gegen den Gastgeber.
?Guter Junge?, bemerkte der Shinobi, den Hund kraulend.
Unauff?llig beschleunigte er seine Schritte. Er wollte Tsuchi no Kuni so schnell wie m?glich hinter sich lassen.

Vier Tage darauf erreichte er Kaminari no Kuni. Er hatte die ?berreste von Ta no Kuni, dem Land der Reisfelder gesehen. Jenem Land, welches Kirigakure mit seiner geballten Streitmacht zerfetzt hatte. Auch die Ruinen von Otogakure waren ihm ins Auge gesprungen. Kirito hatte darauf verzichtet, jenen Tr?mmern noch einen Besuch abzustatten.
Sein Ziel war ein anderes. Kumogakure no Sato ? des unter den Wolken verborgene Dorf.
?Ich danke dir f?r deine Hilfe Kurosenkou?, sagte er schlie?lich, in die treuen Augen des Husky blickend. ?Aber von hier aus finde ich mich alleine zu Recht. Wenn du es w?nscht, kannst du gehen.?
Das Tier r?hrte sich nicht.
?Kuro ... Sanada w?re sicherlich entt?uscht, wenn du ihn verl?sst.?
Statt einer Bewegung kam es zu einem kurzen Jaulen, w?hrend der Hund mit seiner Schnauze irgendwohin auf das Fell deutete.
Langsam kam Kirito n?her, um sich die Stelle genauer anzusehen.
Narben. Viele Narben.
Der Shinobi verstand.
?In Ordnung, gehen wir.?
Dankbar sprang der Vierbeiner an ihm hoch, wedelte mit dem Schwanz und hechelte aufgeregt.
L?chelnd ?ber die Freude seines neuen Begleiters setzte er Wei?haarige seinen Weg fort, immer wieder unterbrochen durch die Freudenspr?nge des erleichterten Tieres.
Hin und wieder zwang ihn der Felltr?ger sogar zu einem regelrechten Lachen. Erst als sie langsam nach Norden zogen, nach oben in die Berge um Kumogakure erstarb es.
Mit jedem Schritt, den er tat, wurde sein Herz schwerer. Vergangene Bilder st?rzten auf ihn ein, als er St?ck f?r St?ck seinem Ziel n?her kam ? Shunketsu Hakachi, der Friedhof der Helden.


x VIII x


Die sieben Klingen. Sie alle waren dort, wo sie sein sollten. Dort, auf den Gr?bern.
Schneefall setzte ein, als Kirito das Plateau betrat. Die Gr?ber waren halbmondf?rmig angeordnet. In jedem von ihnen steckte eine Waffe. Sechs Schwerter, eine Yaginata.
Diese Schwertlanze bildete den Mittelpunkt. Die anderen Gr?ber wurden geziert durch ein Paar geschliffene Tonfa mit Klinge, einem Langschwert nach chinesischer Schmiedekunst, ein Katana, ein Schwert, welches auf den ersten Blick nicht sonderlich interessant wirkte, ein S?bel mit schartiger, geflammter Klinge und eine japanische Klinge, die sich von einem Kodachi nur durch eine zweite Klinge unterschied, die Rei?zahnartig an den Schwertr?cken angeschmiedet worden war.
?Meine Br?der?; hauchte der Shinobi, als er den Blick ?ber mit Schwertern best?ckten Gr?ber streifen lie?.
Sein Blick blieb an der Yaginata haften, die Stolz und ungebrochen das Zentrum bildete. Das Zentrum der Gr?ber, das Zentrum seiner Gef?hle.
?Ayame.?
Erf?rchtig fiel er auf die Knie. Etwas in ihm regte sich, als wolle es heraus. Er h?tte schreien, heulen, br?llen k?nnen. Sogar wollen, aber er tat es nicht.
?Ein Ninja zeigt niemals offen seine Gef?hle?, zitierte er die Regeln, die man ihm seit Kindesbeinen eingepr?gelt hatte.
?Deine Worte haben mich gemacht, Ayame. Zu einem Wanderer. Du hattest mich gebeten zu leben, als du gestorben bist. Und ich lebe. Doch wof?r? F?r Rache? Ja, f?r Rache. F?r Rache in Iwagakure. F?r Rache an Itachi Uchiha. F?r Rache an der ganzen Welt.?
Er stockte kurz. Seine Kraft erlahmte. Tauber Schmerz kochte in seinem Arm. Die Prothese fing an zu jucken, kratzen, brennen.
?Ich beneide euch, Br?der. Ich beneide dich, Ayame. Ihr, die ihr in Frieden ruht. Nicht mehr gebunden an das Leid des Lebens. Nicht gebunden an die zerbrechliche H?lle.?
Grimmig schlug er die Faust in den eisharten Boden. Ein wei?er Schleier legte sich langsam ?ber die Landschaft.
?Rache habe ich f?r euch geschworen. Rache, die ich bislang nicht vollbracht habe. Es ist an der Zeit, meinen Schwur zu erneuern.?
Langsam trat er vor, stellte sich vor das Grab, mit der Yaginata.
?Ayame. Ich werde dich r?chen. Dich und unsere Kameraden, die fielen.?
Mit diesen Worten griff er nach einem der Schwerter. Er legte die Klinge auf seine Handfl?che und schnitt.
Grimmig presste er seine Finger zu einer Faust zusammen, einige Tropfen Blut auf das Grab tr?ufelnd.
?Ihr werdet eure Rache bekommen. Das schw?re ich, Kirito Kibagami, bei meinem Blut!?
Langsam trat er zur?ck.
?Verzeiht mir, meine Br?der. Aber es ist etwas, worum ich euch bitten muss...?
Er verharrte einen Moment, bevor er eine Waffe nach der anderen aus den Gr?bern zog und in einen schwarzen Leinensack legte, wo auch K?jiros Unterlagen untergebracht waren.
Nur die Yaginata lie? er stehen, deren Holz sich leicht im eisigen Wind hin und her wiegte.


x IX x


?Kirito?!?
Ungl?ubig erhob sich der hochgewachsene Mittvierziger, der trotz seines Alters jeden anderen Mann um einen Kopf ?berragte. Seine Z?ge waren hart und unerweichlich auf der einen und unglaublich gerecht auf der anderen Seite. Sein Alter konnte nur aufgrund der stellenweise vorhandenen grauen Haare erahnt werden, die sich hier und da in der schwarzen Haarpracht bemerkbar machten.
Eine Haarpracht, die er mit seiner m?chtigen Pranke zu b?ndigen versuchte, w?hrend er ? wegen seiner Gr??e und Muskelmasse sehr ?berraschend ? geschmeidig auf den Wei?haarigen zuging.
?Hattori-sensei?, begr??te der Neuank?mmling ihn, einhergehend mit einer Verbeugung.
?Ich dachte, meine alten Augen h?tten mir einen Streich gespielt?, bemerkte Hanzo Hattori mit einem schallenden Lachen, w?hrend er die Hand des Wei?haarigen packte und sie so fest dr?ckte, dass Kirito regelrecht um sie f?rchtete.
?Mein Junge ? was f?hrt dich zu mir??
?Die Zeit, Meister, die Zeit. Wie ist es Euch ergangen??
?Nun, Kiri-kun ? ich lebe. Nicht, dass das etwas au?ergew?hnliches w?re, aber heutzutage ist es auch nicht zwangsl?ufig ?berraschend, wenn man stirbt.?
Ein weiteres Lachen lockerte seine harten Z?ge und lie?en diese mit einem Mal au?erordentlich heiter wirken.
Mit seinem m?chtigen Arm wies er auf die kleine Blockh?tte, die schr?g gegen?ber des zugefrorenen Teiches lag, in den ein ebenfalls zugefrorener Wasserfall m?ndete.
?Komm rein, mein Junge. Wir haben uns viel zu erz?hlen.?
Dankbar nickend folgte der Shinobi dieser Anweisung.
Als sie die kleine, aber komfortable Behausung betraten, wehte ihnen ein angenehmer Geruch von gebratenem Reis entgegen.
?Ich hoffe, du wirst meine Einladung zu einem bescheidenen Mahl nicht ausschlagen??
Kirito sch?ttelte den Kopf, w?hrend er fragend auf Kurosenkou deutete.
?Nimm ihn ruhig mit! Wer w?re ich denn, wenn ich einem Tier, einem solch sch?nen noch dazu, den Eintritt verwehren w?rde??
?Arigato, Sensei.?
Hanzo winkte l?chelnd ab.

Einige Minuten sp?ter, neben dem prasselnden Kamin, der eine wohlige W?rme ausstrahlte und die leergegessenen Reisschalen vor sich, war es Kirito, der diesmal das Gespr?ch anstimmte.
?Erz?hlt mir, Meister. Wie ist es euch ergangen, seitdem ich euch verlie???
?Die W?lfe sind hungrig, Kirito. Die Politik von Kumogakure ist fruchtlos und wird uns bald in einen Konflikt mit den Shinobi aus Iwa st?rzen.?
?Wieder? Als ich Kumogakure als Anbu hinter mir lie?, schien alles in bester Ordnung.?
?Nichts ist, wie es scheint, Kirito ? das habe ich dir gelehrt, nicht wahr? Dein Besuch hier ist garantiert auch nicht frei von Hintergedanken, nicht wahr??
?Euer Scharfsinn ist bemerkenswert, Meister. Ihr seid wie ein Vater f?r mich. Ich kenne Euch seit Kindesbeinen, habe unter Euch trainiert. Und von Euch alles gelernt.?
?Und du warst nicht schlecht, Kirito. Vor allem nachdem du dieses Bluterbe verloren hast, welches deine wahre Kraft verf?lscht hat.?
?Das Bluterbe war der geringste Verlust, Meister ... Ihr wisst das.?
?Ja, ich wei? es. Ayame fehlt mir so wie sie dir fehlt, mein Junge.?
?Dennoch habt Ihr mir immer von der Rache abgeraten, Sensei.?
?Rache ist nur eine kurzweilige Motivation, mein Junge. Aber du hast mir nie zugeh?rt, was das anging. Und deine Rache hast du ebenfalls noch nicht vollstreckt, wie ich sehe.?
?Ich habe bei den Gr?bern einen Blutschwur geschworen, Sensei. Uchiha Itachi wird durch mein Schwert fallen.?
?Hast du aus diesem Grund die Klingen deiner Kameraden mitgenommen??
?Woher wisst ihr--?, setzte der Wei?haarige ?berrascht an.
?Ich kenne den Geruch, das ist alles. Ein Geruch, den ich niemals vergessen werde. Du hast Ayames Schwertlanze dort gelassen, nicht wahr??
Nicken. ?Ja, Sensei.?
?Die beiden Tonfa von Kubigiri, das Langschwert von Sogetsu, das Katana von Genjuro, die geheime Klinge von Makatsu, der S?bel von Seishiro und die Doppelklinge von Yoshitora ... Zusammen mit deinem Schwertpaar sind das neun Klingen. Warum l?sst du ihre Seelen nicht ruhen??
?Kyuu Hagane Ryu, Meister ? die Kunst der Neun Klingen.?
?Es dauert Jahre, bis man diese Kunst meistert, Kirito. Jahrzehnte. Talent hast du, das ist klar, aber Kyuu Hagane Ryu ist nichts, was man in einem Jahr lernen kann. Als ich dir Tsuin Odori Okami beibrachte, war ich mehr als verwundert, weil du es so schnell gemeistert hast, das gebe ich zu. Aber der Unterschied ist riesig. Im Vergleich zu Kyuu Hagane Ryu ist das Tsuin Odori Okami Ryu ein Witz. Kyuu Hagane ist mehr als ein Stil, es ist eine Lebenseinstellung, eine Philosophie. Erschlie?t du sie vollst?ndig, so ist das mit einer Erleuchtung nach jahrzehntelangem meditieren vergleichbar, verstehst du? Au?erdem kann ich es nicht guthei?en, wenn du diese Technik aus simplem Rachedurst einsetzt, Kirio.?
?Ich verstehe, Meister. Dennoch, es muss sein.?
?Warum? Hast du gegen jemanden verloren, der mehr Klingen trug als du? Qualit?t statt Quantit?t, Kirito. Merk dir das! Bist du so versessen auf Schwertkampf, weil Itachi in der Lage ist Ninjutsu ohne Probleme zu entmachten??
?Nein, Meister. Das w?re nur ein Vorwand. Meine Absicht, Kyuu Hagane Ryu zu erlernen resultiert aus mehrerlei Dingen: Ich will meine gefallenen Kameraden dadurch ehren, dass ich ihre Waffen an mich nehme und auf diese Weise ihrer gedenken. Desweiteren ist die Schwertkunst eine Kunst, an der sich die Geister absolut scheiden. Ninjutsu oder Genjutsu kann jemand mit dem n?tigen Talent anhand einer Schriftrolle lernen. Schwertkunst ist Arbeit, Sensei ? zwar auch Talent, aber vor allem Arbeit. Die ist edler, unbeschmutzter, weil sich die ganzen Ignoranten nicht an die h?heren Ebenen heranwagen.?
?Ich gebe dir zwar recht, Kirito, aber dennoch verurteile ich deine Handlung auf das Sch?rfste. Du willst deine gefallenen Kameraden ehren, indem du ihre Klingen ein weiteres Mal mit Blut tr?nkst? Denkst du nicht, sie sollten ruhen d?rfen? Solltest du Kyuu Hagane Ryu meistern werden wenige Shinobi auf dieser Welt ein Problem darstellen. Aber was dann? Was wirst du tun, sobald du deine Rache vollendet hast??
F?r meine Kameraden war der Kampf das Leben. Sie w?rden sich verfluchen, wenn sie w?ssten, dass ihr Schwert niemanden gesch?tzt hat und sie einfach so gestorben sind. Trage ich ihre Klingen, so kann ich im Nachhinein beweisen, dass auch sie ihren gro?en Teil geliefert haben und nicht umsonst gestorben sind. Desweiteren habe ich noch etwas, wof?r ich k?mpfen will. Einen Spross, eine schwarze Rose, wenn Ihr mir erlaubt mich metaphorisch auszudr?cken, Meister.?
?Du hast einen Sch?tzling, Kirito??
?Ja, Meister. Sein Name ist Orochimaru.?
Hanzo seufzte. ?Dein Pfad ist dunkel, mein Junge. Und ich bef?rchte, dass dein Rachedurst dich irgendwann fresen wird. Aber gut. Kyuu Hagane Ryu ist eine Schwertkunst, die sich ihre Leute selbst aussucht. Wir werden sehen, ob du daf?r gemacht bist oder nicht. Leg dich schlafen. Wir fangen morgen an.?


x X x


?Bevor wir beginnen, musst du etwas elementares begreifen, Kirito.?
Erwartungsvoll blickte der Shinobi seinen Meister an. Er hatte die Nacht kaum geschlafen. Zu gro? war die Aufregung, die Anspannung, die Vorfreude.
?Kyuu Hagane Ryu ist mehr als simple Technik. Sie ist eine Philosophie. Und bevor sich dir diese Philosophie nicht erschlie?t, wirst du scheitern. Deine Technik wird ohne Seele sein und jeder drittklassige K?mpfer k?nnte dich ohne Probleme besiegen.?
?Ich verstehe.?
?Es ist kein Kampfstil. Es ist Kunst, Kunst in der perfektesten Form. Eine Kunst so t?dlich und elegant wie eine G?ttin. Es ist eine Kunst die aus dem Tod anderer resultiert. Todeskunst. Du willst ein K?nstler sein, Kirito??
Der Wei?haarige nickte.
?Nur der Tod geb?rt wahre K?nstler, mein Junge. Nur der Tod. Aber gestorben bist du schoneinmal, nicht wahr??
Hanzo grinste enigmatisch w?hrend er auf den Shinobi zuging und sich nach den Schwertern br?ckte.
?Die Philosophie, Kirito. Die Philosophie. Die Klingen bilden eine Einheit, eine unerreichbare Komposition. Wenn du begriffen hast, wie was funktioniert, wie was zusammengeh?rt, dann kannst du dich der Technik widmen. Das ist der Punkt andem die Menschen scheitern. Technik erlernen kann mit genug Geduld und Ehrgeiz jeder. Aber die Intelligenz ... Zeig mir, dass du dieser Technik w?rdig bist!?
Mit diesen Worten rammte er jede Klinge in den Boden und bildete somit einen Kreis, mit einem Durchmesser von etwa anderthalb Metern. Mit seiner Rechten wies er Kirito an, sich zu setzen.
?Wir werden sehen, ob Kyuu Hagane deinen Rachedurst als w?rdiges Motiv ansieht.?
Nach diesen Worten ging er.

Etwas verwirrt setzte sich der Wei?haarige zwischen seine Waffen. Gerader R?cken, leicht abgewandelter Schneidersitz, ruhiger Atem. Stille. Langsam schloss er die Augen.
Seine Gedanken kreisten, belauerten die Worte seines Sensei. Eine Einheit. Eine ungerade Einheit. Neun. Er konzentrierte seine Gedanken auf die Schwerter, vergeblich.
Stattdessen sah er sein Leben vor seinem inneren Auge ablaufen. Ein Film, den er nicht stoppen konnte.
Er sah, wie er zum Waisen wurde, einsam und allein.
Er sah, wie Hattori Hanzo ihn im Kindesalter aufnahm. Er gew?hrte ihm Zuflucht.
Er sah, wie er damals den Shinobi aus Kumogakure beigetreten waren. Ein Neuanfang.
Er sah, wie er zum Anbu bef?rdert wurde, zu einem Schattent?nzer, einem Mann des Zwielichts.
Danach die Zeit mit Ayame ? ein neues Leben, neue Hoffnung. Wiedergeburt.
Ayames Tod. Die Trauer, die Sinnlosigkeit, die Leere, das Elend, die Hoffnungslosigkeit.
Was war er? Wer war? Besch?tzer? Vernichter? Ein Freund? Ein Feind? Vorbote des Todes? Oder Vorbote des Friedens?
Er war verraten. Allein. Am Leben. Und er hatte ein Ziel. Einen Sinn.
Kirito ?ffnete die Augen. Er konnte sehen. Er wusste es.

Langsam erhob er sich. Direkt vor ihm befand sich das Katana, welches einst Genjuro geh?rt hatte.
?Fuyutsuki?, sagte Kirito, ?Wintermond ? ein Zeichen der Einsamkeit.?
Seine Finger ber?hrten als n?chstes Sogetsus chinesisches Langschwert.
?Shinogiba ? Zuflicht.?
Als n?chstes erregten die beiden Tonfa seine Aufmerksamkeit. Jene Tonfa, die einst Kubigiri geh?rt hatten.
?Shisome ? Anfang?, taufte er das eine von ihnen als Anlehnung an sein Beitreten der Kumo-Shinobi.
?Tasogare ? Zwielicht?, betitelte er das Andere ? eine Hommage an seinen Beitritt zu den Anbu.
Sein Blick glitt zu dem S?bel, der lauernd, schartig, geflammt vor ihr aus der Erde ragte. Seishiros S?bel.
?Suzaku ? Ph?nix. Ein Symbol der Wiedergeburt.?
Er musste unwillk?rlich l?cheln. Seishiro war Ayames ?lterer Bruder gewesen.
Das n?chste Schwert war die Doppelklinge von Yoshitora. Jenem K?mpfer, der sein Leben gelassen hatte, als er Ayame besch?tzte.
?Zetsubou. Verzweiflung.?
?Haishin ? Verrat?, f?gte er schnell hinzu, als er Makatsus Schwert sah. Etwas sagte ihm, dass jener der Verr?ter war, der den Shinobi aus Iwagakure den Tipp gegeben hatte. Sein Schwert passte gut zu ihm.
Zuletzt stand er seinen Schwertern gegen?ber. Das Schwierigste.
?Hogosha?, sagte er nach einer Weile. ?Besch?tzer? passte einerseits ganz gut zu ihm.
?Tsukaisendo ? Todesbote.?
Ersch?pft lie? er sich in die Mitte des Klingenzirkels fallen. Es war vollbracht. Der erste Schritt war gemacht.


x XI x


?Ich bin beeindruckt, Kirito?, sagte Hanzo, allerdings nicht ohne einen etwas besorgten Unterton.
?Du hast die erste H?rde mit Bravour genommen. Aber das war noch das Einfachste. Scheint aber so, dass dich niemand au?er mir f?r deinen Rachedurst verurteilt.?
L?chelnd klopfte er seinem Sch?tzling auf die Schulter.
?Der n?chste Schritt ist einer, den du alleine gehen musst. Ich kann dir generell nicht viel helfen, wenn es um Kyuu Hagane Ryu geht. Ich kann dir nur die T?r zeigen. Du bist der, der sie durchqueren muss. Also: Jedes Schwert hat eine f?r dich festgelegte Bedeutung. Du musst nach und nach herausfinden in welcher Situation du welches Schwert benutzt. Du musst lernen den entscheidenden und optimalen Moment f?r einen bestimmten Schwertstreich zu erkennen. Du musst eine Intuition entwickeln, die dich dazu treibt ohne Nachdenken die richtige Klinge zu ziehen. Der Rest ist Schnelligkeit und Pr?zision. Nite Iaijutsu und Nite Notojutsu beherrscht du dank deines bisherigen Trainings ausreichend. Es hat dir ja noch nie Probleme gemacht deine Schwerter h?llisch schnell aufblitzen und wieder verschwinden zu lassen.?
?Habt Dank, Meister. Habt Ihr noch einen Rat??
?Nein, das ist alles, was ich dir mit auf den Weg geben kann. Solltest du scheitern, dann kehre niemals wieder. Solltest du denken, du hattest Erfolg, so Besuch mich nocheinmal und ich werde dir etwas geben. Hast du noch einen Wunsch??
?Ich w?rde gerne die Dinge mitnehmen, die ich hierlie?, als ich ging.?
?Du meinst deine alten Aufzeichnungen, deine Okarina und deine Anbu-Maske??
Kirito nickte. ?Ja, diese Dinge haben mir gefehlt, wenn ich ehrlich sein darf.?
?In Ordnung, warte hier.
Hanzo fuhr herum und verschwand im Haus. Einige Minuten sp?ter kehrte er mit einem kleinen B?ndel zur?ck.
?Leb wohl, Kirito. Sorge daf?r, dass der Rachedrang dich nicht frisst. Du hast ein Tier in dir ruhen, ein hungriges Tier, das Blut wittert und nur noch darauf wartet, freigelassen zu werden. Sei wachsam.?
?Das werde ich, Meister. Lebt wohl. Auf bald.?
Der Wei?haarige drehte sich um, lief los, ohne nocheinmal zur?ckzublicken. Ein Wechselspiel der Gef?hle erreichte ihn, w?hrend er Hattori Hanzo hinter sich lie?. Einen der m?chtigsten Krieger seiner Zeit.
?Noch, dachte sich Kirito l?chelnd.


[Offizielle Hintergrundgeschichte]
Natürlich existiert in Kirigakure auch eine offizielle Geschichte, die Kiritos Leben beschreibt. Sie wurde von ihm erdacht und klärt in seiner Heimat die Frage nach den Jahren vor seiner dortigen Ankunft.
Gemäß dieser Geschichte wurde Kirito in einem kleinen Dorf in Yuki no Kuni geboren, welches auf einem Motareruraubzug niedergebrannt wurde. Historisch belegt ist, dass dieser Ort tatsächlich auf einem solchen Streifzug zerstört wurde, sodass es nachprüfbar ist. Dann wurde Kirito unter die Fittiche eines Kumo-Nuke-Nin genommen, der mit ihm durch die Welt reiste und ihn ausbildete. Nachdem dieser Mann, Ikoru Yoshizaki, Kumo verraten hatte, als Kirito eigentlich Jounin wurde, deckt sich diese Geschichte. Vor allem durch die Tatsache, dass der Nuke später durch die Klinge des reisenden Kirito fiel und in Kumo noch heute - da die Tötung nie bestätigt wurde - als vermisst gilt.
Später ging Kirito nach Otogakure und diente dort nach einer Prüfung als Jounin, ehe er das Dorf zu Kirigakures Gunsten verriet und sie vor dem Krieg bewahrte. Lediglich der letzte Abschnitt ist nicht ersponnen und vollkommen nachprüfbar - sofern man in den Ruinen Otos noch Akten finden kann.




Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von Noir am 04.01.2010 15:00.

23.11.2006 13:47 Noir ist offline Homepage von Noir Beiträge von Noir suchen Nehmen Sie Noir in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
Noir Noir ist männlich
¤ I Am Smoke ¤



Beiträge:
RPG: 5858
NO-RPG: 3091

Guthaben: 25 Ryou

Ninja Rang: Kishi Jounin

Chakra: 410

Kampfkraft: 350

Konkrete Chakraersparnis: -30

Level: 61
Exp: 65%

Verwarnungen:
keine


Shop (Artikel): Noir
Bakusiegel.gif    Bakusiegel

Katana.gif    Katana

Katana.gif    Katana

Katana.gif    Katana

Kunai.gif    Kunai [1Pack - 5Stk]

Langschwert.gif    Langschwert

Langschwert.gif    Langschwert

Katana.gif    Nodachi

Rauchgranate.gif    Rauchgranate

Bakukugel.gif    Rauchkugeln

Nadellanzetten.gif    Senbon [1Pack - 20Stk]

Shuriken.gif    Shuriken [1Pack - 10Stk]

soldatenpillen.gif    Soldatenpille

ketten.png    Stahlfäden

kette.png    Stahlkette

Verbaende.gif    Verbandskasten




Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen




[Begleiter]

Kirito wird von einem Husky begleitet, welcher den Namen Kurosenkou [= Schwarzer Blitz] trägt, die meisten Menschen rufen ihn jedoch nur "Kuro".

Dieses Tier hat eisblaue Augen, ein dunkelgraues Fell und eine schwarze, je nach Lichteinfall auch weißgraue Schnauze.
Wieso sich die Farbe der Schnauze ändert ist nicht bekannt, Kirito scheint zudem der Einzige zu sein, der dieses Wechselspiel bemerkt.

Kurosenkou zeichnet sich ansonsten durch seinen hervorragenden Orientierungssinn, seine Menschenkenntnis und seine Intelligenz aus.
Der Hund würde niemals von einer bekannten Strecke abkommen und wirkt so als perfekter Gefährte, wenn es darum geht eine Distanz möglichst schnell zu überbrücken.
Desweiteren besitzt er noch die für seine Gattung typischen Eigenschaften:
# Kälteresistenz
# Sehr gut ausgeprägter Geruchssinn
# Hohe Belastbarkeit

Sein Verhältnis zu Kirito ist als "ausgezeichnet" zu beschreiben. Mittlerweile haben die beiden ein sehr gutes Gefühl zueinander entwickelt, was sogar so weit geht, dass Kurosenkou in der Lage ist ohne ausgesprochene Befehle das Erwartete auszuführen.
Abgesehen davon ist zu erwähnen, dass beiderseits eine starke Zuneigung herrscht und der Husky mittlerweile seinem neuen Besitzer größte Treue entgegenbringt.

[Immobilien]

Die Arztpraxis bewohnt der Weißhaarige zwar nicht mehr, aber dafür verfügt er nun über ein Anwesen, welches er sein eigen nennen darf.

Auf dem Gelände findet sich neben seinem Privathaus ein Schwertkampfdojo, welches seinen Bedürfnissen und Wünschen angepasst ist und ein Waisenhaus, ein Ort der Ruhe und des Friedens für Kriegswaisen.

Abgesehen davon ist der Jounin Mitbesitzer des Gastronomiebetriebes Ginrei, welches er zusammen mit Tenshin leitet.

[Prothese]

Kirito hat in der Schlacht um Otogakure einen Arm verloren. Ein alter Freund versorgte ihn auf seiner Wanderschaft mit einer Prothese, die aber in Kirigakure ersetzt wurde.
Momentan trägt er ein Modell, welches vom Eisbärenkönig Shimo hergestellt wurde. Es verfügt über Chakrafluss und die Möglichkeit eine Schriftrolle im Innere zu verbergen. Kirito bewahrt dort seine Schriftrolle mit seinen Waffen auf.
Während des Chuninexamens fertigte er eine Kunsthaut an, welche die mattschwarze Prothese tarnt und wie einen normalen Arm aussehen lässt. Sein Tastsinn ist logischer Weise eingeschränkt, da er nur anhand von Chakra einen solchen Sinn simulieren kann. Ausnahme bilden die Finger, bei denen synthetische Haut und somit simulierte Nerven verwendet wurden.

[Inventar]

[Kleidung]
# Schwarze Robe
# Mantel
Kiritos Mantel ist eine Meisterleistung von Otsuichi aus Kirigakure. Der Schmied hat ein äußerst reißfestes Leder verwendet und Kirito einen Mantel hergestellt, der innen mit Aramidschuppen ausgekleidet ist. Somit ist der Mantel nicht nur hitzeabweisend sondern bietet auch guten Schutz gegen stumpfe Waffen und Hiebwaffen. Kunai, Shuriken oder Pfeile werden allergrößte Probleme haben den Torso des Mantels zu durchbrechen, allerdings hat ein solcher Schutz auch seinen Preis - das gute Stück wiegt etwa vierzig Kilogramm.
Dadurch ist Kirito in seiner Bewegung ein wenig abgebremst [KKW-Verminderung um 50] und wird in einem ernsten Kampf aus diesen Gründen seinen Mantel mit allerhöchster Sicherheit ablegen.

[Kopfbedeckung]
# ANBU-Maske
# Sakkat

[Sonstiges]
# Shinigami Kompendium
# Baku-Siegel
# Stahlfaden
# Rauchbomben
# Okarina
# Schachbrett
# Schachfiguren
# Wissenschaftliche Aufzeichnungen
# Medizinische Utensilien
# Polierset für Klingen
# Schleifstein
# Zigaretten
# Streichhölzer
# Medikamente
# Ring
Ein Ring, den Seishiro ihm gab. Er gehörte einst dem Shinobi bevor dieser ihn Ayame schenkte. Er ist mattschwarz und eine silberne Gravur ziert seine Innenseite. Sie lautet "Unohduksen Lapsi".

[Besondere Besitztümer]
Im Laufe der Jahre ist der Jounin viel herumgekommen, daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass sich neben diversen Schwertern auch andere Dinge in seinem Besitz befinden, die besonders selten oder wertvoll sind.

# Ehering
Unscheinbar, für den Kampf ungeeignet und trotz allem ideell das Wertvollste, das der Jounin besitzt: Ein dezenter Saphirstreifen ummantelt von einem Onyxfarbenen Metall lässt den Ring wie die Darstellung eines nie endenden Flusses wirken, auf dem ein Kolibri und ein Schmetterling einem gemeinsamen Reigen folgen.

# Armschiene
Ein Geburtstagsgeschenk der S1. Ein Satz stabiler Platten, die sich entlang Handrücken, Unterarm und Oberarm anbringen lassen um dieses Körperteil zu schützen. Hat neben dem Schutzeffekt und einem gewissen Stilfaktor keine besonderen Fähigkeiten, weshalb Kirito dieses Geschenk eher Zuhause aufbewahrt.

# Handschuhe
Saotos Hochzeitsgeschenk an den Weißhaarigen sind ein paar besonderer Handschuhe. Sie sind absolut gefühlsecht, schützen vor Feuer und anderen Unannehmlichkeiten und verfügen über auf dem Handrücken angebrachte Siegelstrukturen, in die sich einige hilfreiche Gegenstände versiegeln lassen. Kirito bevorzugt Spielkarten.

# Siegelwerkzeug
Mihos Geschenk an Kirito war ein leichtes Tintenfass mit besonders schnell trocknender und höchst chakrareaktiver Spezialtinte für Fuinjutsu gepaart mit einem zusammenklappbaren und sehr feinen Pinsel, der das Aufzeichnen von besonders kleinen aber deshalb nicht minder mächtigen Fuinjutsu ermöglicht.

# Wundertruhe
Takegu Shibas Geschenk an den frisch Vermählten war eine kleine Schatulle, angefüllt mit allerlei Pillen, Salben und Tinkturen. Der Weißhaarige kennt zwar nicht alle Effekte des Sets, aber verfügt über eine codierte Auflistung der Substanzen samt ihren Wirkungsweisen. Und wie es aussieht, sind alle höchst praktisch.
Erhalten hat Kirito dieses Geschenk in einer kleinen hölzernen Truhe, die innen mit Samt ausgelegt war und diverse Schubladen und Kippauslagen besitzt, auf denen man Döschen, Flakons und kleine Beutel finden kann.




Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von Noir am 01.10.2009 13:25.

23.11.2006 13:49 Noir ist offline Homepage von Noir Beiträge von Noir suchen Nehmen Sie Noir in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
Noir Noir ist männlich
¤ I Am Smoke ¤



Beiträge:
RPG: 5858
NO-RPG: 3091

Guthaben: 25 Ryou

Ninja Rang: Kishi Jounin

Chakra: 410

Kampfkraft: 350

Konkrete Chakraersparnis: -30

Level: 61
Exp: 65%

Verwarnungen:
keine


Shop (Artikel): Noir
Bakusiegel.gif    Bakusiegel

Katana.gif    Katana

Katana.gif    Katana

Katana.gif    Katana

Kunai.gif    Kunai [1Pack - 5Stk]

Langschwert.gif    Langschwert

Langschwert.gif    Langschwert

Katana.gif    Nodachi

Rauchgranate.gif    Rauchgranate

Bakukugel.gif    Rauchkugeln

Nadellanzetten.gif    Senbon [1Pack - 20Stk]

Shuriken.gif    Shuriken [1Pack - 10Stk]

soldatenpillen.gif    Soldatenpille

ketten.png    Stahlfäden

kette.png    Stahlkette

Verbaende.gif    Verbandskasten




Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen



Illusionen können töten wenn man an sie glaubt.
Klingengeister scheren sich nicht darum ob man an sie glaubt oder nicht.





[Die Klingen]
In Taki no Kuni kam es zu einem Kampf zwischen Kirito und vier ehemaligen Shinobi aus Otogakure, die den Weißhaarigen unter der Führung von Umariko Zaki attackierten. Zaki war der Sohn Zangos, einem Spinnenmenschen, der in der Schlacht von Oto von Kirito getötet worden war, nachdem er dessen Arm abschlug.
Im Laufe des Gefechts im idyllischen Nerakuni wurde Kirito nicht nur schwer verletzt sondern verlor durch eine besondere Kintonjutsu auch noch seine Waffen. Einer von Zakis Gefährten hatte es geschafft jedes Schwert, welches der Shinobi führte, irreparabel zu zerstören.
Als Kirito es letztendlich gesschafft hatte seine Gegner zu besiegen, wurde er schwer verletzt vom Meisterschmied Kizuchi aufgefunden, der ihn nicht nur nach Takigakure brachte sondern ihm auch aus den Scherben seiner stählernen Begleiter ein neues Schwert schmiedete ...


[Die Waffe] Hogosha
Die Klinge trägt den Namen "Wächter", was sich allein dadurch rechtfertigt, dass das Kanji für "Leben" unweit der Spitze eingraviert ist. Hogosha gehört zu Kiritos Standardschwertpaar und ist außerdem neben Tsukaisendo die Klinge, die er von seinem jetzigen Satz mit Abstand am längsten geführt hat.

[Der Klingengeist]
Der Klingengeist Hogosha verkörpert die gutmütige Natur seiner Klinge und manifestiert sich in Form eines großen, braunen Bären, der neben seinem erahnenswerter Weise flauschigen Fell besonders durch seine festen und von wilder Fürsorge dominierten Blicke.

[Der Vorbesitzer]
Hogosha hat keinen Vorbesitzer in dem Sinne. Kirito fand das Schwert auf seiner Reise aus Kumogakure in einem Kloster zusammen mit dessen Schwesterklinge. Obwohl die Waffe von dem Schmied als mehr oder minder nutzlos deklariert worden war, erkannte der Shinobi den wartenden Schwertgeist und kaufte den Stahl. Die Gravur wurde vom Weißhaarigen angebracht.

¤


[Die Waffe] Tsukaisendo
Die leicht gezackte Klinge hört auf den Titel "Todbringer" und bietet damit eine Vorschau ihre Natur und Vorsehung. Unweit der Spitze ist das Kanji für "Tod" eingraviert und Tsukaisendo gehört neben Hogosha zu den Standardschwertern des Shinobi.

[Der Klingengeist]
Die kalte und unbarmherzige Natur der Waffe verkörpert sich in Form einer kleinen humanoiden Gestalt, dessen Gesicht von einer knöchernen Maske bedeckt ist. Der Geist trägt eine schwarze Robe und verfügt über ebenso dunkle Rabenschwingen. Es mag als Ironie erscheinen, dass die Verkörperung Tsuikaisendos Kiritos innerem Dämonen ähnlich erscheint.

[Der Vorbesitzer]
Wie die Schwesterklinge Hogosha war auch Tsukaisendo ein verpöhntes Schwert bis es seinen Weg in Kiritos Hände fand. Ihm gefiel der Gegensatz des ungleichen Paares und als ein Sympathisant für Paradoxitäten nahm er den kalten, todbringenden Stahl an sich.

¤


[Die Waffe] Fuyutsuki
Wenn es für Kirito ein Schwert gibt, welches unvergleichlicher und einzigartiger nicht sein könnte, so ist es das Katana seines alten Freundes Genjuro. Der "Wintermond" ist die meistgeführte Waffe des Shinobi und weist neben der besonders feinen Verarbeitung keine großartigen optischen Besonderheiten auf.

[Der Klingengeist]
Die Vormachtstellung Fuyutsukis zeigt sich auch in der Verkörperung des Schwertgeistes. Ein Wolf mit silbrigem, vom fahlen Mondlicht durchtränktem, Fell ist quasi der Alpha-Geist und Kiritos ständiger Begleiter. Fuyutsuki genießt auch im "Rudel" der Schwertgeister eine Art Vormachtstellung, die er sich allerdings niemals erkämpfen musste. Ein Blick in die sichelmondförmigen Augen mag erklären weshalb ...

[Der Vorbesitzer]
Würde man Kirito fragen, was er von Moriya Genjuro hält, würde er wohl trocken antworten: "Der beste Schwertkämpfer, den ich je kannte"
Tatsächlich war Genjuro einer der besten Schwertkämpfer die man in Kumogakure finden konnte. Sein Katana Fuyutsuki und er waren ein unschlagbares Duo welches in Zusammenarbeit mit der restlichen Youkai Fungeki nur zu einem noch tödlicheren Werkzeug wurde. Kirito würde sich Jahre nach Genjuros Tod eingestehen, dass Genjuro für ihn eine Art Idol war, was den Schwertkampf betraf. Der Weißhaarige ehrt diesen verstorbenen Krieger indem er Genjuros Katana trägt.
Genjuro starb bei einem Attentat der Iwa-Shinobi - seine überragenden Schwertkünste schützten ihn nicht vor Uchiha Itachis Sharingan.

¤


[Die Waffe] Ochiyomi
Der Säbel, den Kirito führt, trägt den Titel "Fallende Hölle" und gehört zu den exotischeren Waffen in seinem Repertoire, was sich allein anhand des eigentümlichen Griffes und der leicht schartigen wie geflammten Klinge erahnen lässt. Das vorwiegend in Blau und Grau gehaltene Schwert offenbart im oberen Drittel einige Schriftzeichen, die sich als "Wer die Klinge fallen sieht, sieht sich in der Hölle" lesen lassen.

[Der Klingengeist]
Die ruhige, leise und doch unumgängliche Natur des Säbels wird von einer schwarzen Katze verkörpert die schweigend und auf samtenen Pfoten die Welt der Menschen durchquert. Ihre rubinroten Augen, die einen Einblick in die Unendlichkeit ermöglichen, strahlen neben einer unumgänglichen Weisheit auch die Bereitschaft aus sprichwörtlich jeden zur Hölle zu jagen, wenn es denn nötig ist.

[Der Vorbesitzer]
Hanafusa Seishiro, der große Bruder von Ayame, der diese Rolle ebenfalls für Kirito zu spielen vermochte. Die Beziehung zu Seishiro war mit Sicherheit die längste und tiefgehendste, da sich die beiden von sehr früh an kannten und miteinander arbeiteten. Seishiro war außerdem Raucher, ein Laster, welches Kirito nach seinem scheinbaren Tod annahm. Wie
Wie sich herausstellte war Seishiro allerdings nicht gefallen. Er begnügte sich fortan damit durch die Welt zu reisen ...

¤


[Die Waffe] Suzaku
Bei dieser Klinge handelt es sich um ein Langschwert, welches besonders durch düstere Farbtöne, respektive schwarz und rot, besticht. Die Waffe ist sehr gut verarbeitet und zieht in Sachen Qualität gleich auf mit den restlichen Schwertern des Weißhaarigen.
Eine Besonderheit ist ihre Leichtigkeit und die im geringem Maße vorhandene Elastizität.

[Der Klingengeist]
Der Schwertgeist Suzaku ist – wie könnte es auch anders sein – ein Phönix. Doch er ist nicht irgendein Phönix. Um sein Gefieder tanzen loderne schwarze und rote Flammen, die ineinander übergehen und eine düstere wie wunderschöne Komposition bilden.

[Der Vorbesitzer]
Kaede Sogetsu - Eine wahre Frohnatur und sehr zum Leidwesen seines Zwillingsbruders ein leidenschaftlicher Spaßvogel. Sogetsu gehörte zu jenen Personen, welche es durch ihre Art schafften, andere aufzuheitern, egal wie niedergeschlagen sie waren. Würde man Kirito auf diesen Blondschopf ansprechen, würde er wohl sanft lächeln und an die alten Zeiten denken, als die beiden durch das Dorf wetzten, auf der Flucht vor irgendeinem fluchenden Alten ...
Sogetsu war der erste der Youkai Fungeki, der während des Überraschungsangriffs starb.

¤


[Die Waffe] Shisome
Dieses besondere und zur Klinge umfunktionierte Tonfa ist die Schwester von Tasogare. Bezeichnend ist, dass man Shisome als geschliffene Tonfa etwas anders führen muss, als ein herkömmliches Schwert. Die Tsuka ist anders angebracht, was so auch die Handhabung verändert.

[Der Klingengeist]
Der Schwertgeist von Shisome ist genauso undefinierbar wie der Begriff Anfang – er teilt den Namen mit dem Namen der Waffe, wie jeder Klingengeist es tut.
Shisome ist eine kugelförmige Entität ohne genaue Beschaffenheit. Die Kugel zieht sich zusammen und dehnt sich aus – völlig willkürlich wie es scheint. Das Farbenspiel welches dabei geliefert wird ist eine Komposition aus kalten Farben.
Es sollte nicht weiter verwunderlich sein, dass Shisome der enigmatischste Schwertgeist in der Riege Kiritos ist.

[Die Waffe] Tasogare
Dieses besondere und zur Klinge umfunktionierte Tonfa ist die Schwester von Shisome. Bezeichnend ist, dass man Shisome als geschliffene Tonfa etwas anders führen muss, als ein herkömmliches Schwert. Die Tsuka ist anders angebracht, was so auch die Handhabung verändert.

[Der Klingengeist]
Das Zwielicht – so der Name der Klinge – zeigt sich in einer etwas eher greifbaren Geistform als die Schwester. Tasogare ist eine junge Frau deren Gesicht nicht richtig zugeordnet werden kann. Sie verfügt über zwei Masken, eine dort wo man das Gesicht erwartet und eine die am Hinterkopf sitzt. Beide Masken gehen stellenweise ineinander über was über seltsam gemaserte Muster, die entlang der Wangen und Schläfen verlaufen geschieht. Bemerkenswert ist auch das Kleid von Tasogare, welches in wallende kalte und warme Farben geteilt ist, meist schwarz und blau auf der einen und rot und gelb auf der anderen Seite.

[Der Vorbesitzer]
Eine etwas eigenwillige Person, die von allen nur Kubigiri genannt wurde und ein Meister im bewaffneten Nahkampf mit geschliffenen Tonfa war. Obwohl viele aus Kumo diesen Krieger fürchteten und ihm wegen seiner seltsamen Anfälle und seinem etwas sonderbarem Aussehen lieber aus dem Weg gingen, mochte Kirito ihn umso mehr. Manchmal konnte man die beiden erwischen, wenn sie mal wieder eine ihrer stundenlangen Schachpartien abhielten ...
Kubigiri starb beim Angriff der Iwa-Shinobi auf Kumogakure.

¤


[Die Waffe] Zetsubou
Hierbei handelt es sich um ein rasiermesserscharfes Kukri, an dessen Ende eine Kette angeschmiedet ist die auf eine Gesamtlänge von vier Metern kommt und sich beim Beschwören im Normalfall um Kiritos Handgelenk wickelt. Obwohl Kukri selbst auf eine beachtliche Größe kommen ist dieses Exemplar der Schmiedekunst sogar ein wenig größer als seine Artgenossen.

[Der Klingengeist]
Die Verzweiflung offenbart sich in Form eines Panthers – schwarz, mächtig, geschmeidig. Der Geist zeigt einige Ketten, die aus seinem Torso wachsen und die bei jedem Schritt, den er tut, scheinbar hinter ihm hergezogen werden.

[Der Vorbesitzer]
Der stille Kaede Yoshitora war das absolute Gegenstück zu seinem eher lauten Bruder. Oft konnte man nur noch sehen, wie er die Gebärden Sogetsus belächelte und immer eine ernste Miene aufsetzte. Im Kampf allerdings war Yoshitora einer der zuverlässigsten Kameraden die Kirito jemals gekannt hatte. Sein unermüdlicher Einsatz wurde ihm zuletzt auch zum Verhängnis als er Ayame vor Uchiha Itachi schützen wollte und durch dessen Hand starb.


Im Zuge der Neuordnung seiner Schwertkunst wird Kirito sich einige neue Klingen zulegen müssen. Kizuchi hatte ihm das Versprechen gegeben ihn auszustatten, sobald er seinen Weg gefunden hat.

[Die Waffe] Genzou no Kyoubu
Die erste neue Waffe Kiritos war ein Nodachi, welches Meisterschmied Kizuchi aus den Scherben der alten, zerstörten Waffen schmiedete. "Genzou no Kyoubu", übersetzt "Phantomartige Raserei", stellt als wahrer Schmelztiegel für den Stahl verblichenen Youkai-Shinobi ein besonderes Vermächtnis da.
Obgleich die Klinge qualitativ hochwertig ist, wird sie - da sie aus bereits verwertetem Stahl entstand - niemals so gut sein wie eine wahre Meisterklinge.

[Der Klingengeist]
Wie die Klinge selbst eine Zusammensetzung aus den alten Schwertern ist, so ist auch der Klingengeist von Genzou no Kyoubu eine Vermengung der alten Gefährten Kiritos. Die Seele des Schwertes zeigt sich als Schmetterling, der aus den Überresten der zerstörten Geister entstiegen ist. Auf den Flügeln erkennt man die Embleme und Zeichen der einstigen Wesen. Seien es die halbmondförmigen Augen Ochiyomis oder ein von Eissplittern benetzter Vollmond - die Schmetterlingsschwingen lassen sich wie Gemälde voller Erinnerungen lesen.

[Youkai]
Das Kommando zum Auslösen einer Youkai bei Genzou no Kyoubu lautet:
"Kaze no Umi, Meikyuu no Kishi - Genkai o Koero!"
Übersetzung: Meer des Windes, Küste des Irrgartens - Sprenge deine Grenzen!

¤


[Die Waffe] Yoake no Sangeki
Die "Tragik der Dämmerung" war die erste Klinge, die Meisterschmied Kizuchi für Kirito schmiedete. Das Katana besteht aus dem seltenen Myoko-Stahl, welcher nur im Mizu no Kuni zu finden ist und besonders durch den leichten Blauschimmer von anderen Stahlsorten erkennbar ist. Auf der Klinge ist ein Schmetterling eingraviert, der das Schwert als Waffe des Shinigami Ryuu kennzeichnet.

[Der Klingengeist]
Die Seele von Sangeki ist ein schweigsamer, vermummter Mann, der bevorzugt auf den Spitznamen "Kiri" hört. Der Geist hat silbergraues Haar und eine nahezu schwarze Haut. Sein Charakter ist als der eines zurückhaltenden, wortkargen Dieners zu beschreiben, der eigentlich nur dann die Initiative von sich aus ergreift, wenn er etwas zu sagen hat oder Yuri mal wieder bremsen muss.

[Youkai]
Das Kommando zum Auslösen einer Youkai bei Yoake no Sangeki lautet:
"Kaze no Banri, Reimei no Sora – Jii Kiri no Shinjitsu!"
Übersetzung: Tausend Meilen des Windes, Himmel der Dämmerung - Zeige die Wahrheit im Nebel!

¤


[Die Waffe] Kyouhen no Shishi
Das "Erbe des Elends" ist die zweite Klinge aus der Hand des Meisterschmiedes Kizuchi. Die Waffe besteht aus Raijin-Stahl aus Kumogakure, welcher sich durch seine schwarz-goldene Färbung von anderen Stahlsorten abhebt.

[Der Klingengeist]
Der Klingengeist von Kyouhen ist ein sehr eigenwilliger und schwieriger. Es handelt sich dabei um die Seele von Kiritos verstorbener Halbschwester Yuri. Die Dame hatte schon zu Lebzeiten einige psychische Einschränkungen und als Klingengeist bietet sie die ganze Bandbreite multipler Persönlichkeiten. Von blutrünstig-misanthropisch bis devot-schweigsam ist so ziemlich alles dabei.

[Youkai]
Das Kommando zum Auslösen einer Youkai bei Kyouhen no Kishi lautet:
"Ayamero Yakusai o Yonde-Kata!"
Übersetzung: Richte jene, die nach Elend schreien!

¤


[Die Waffe] Yuuwaku ni Makeru
Ein etwas seltsames Langschwert mit einem ebenso seltsamen Geist. Auch bekannt als "Verführer", abgeleitet vom Namen: "Sich einer Verführung hingeben."
An Makerus Griff befindet sich ein kleiner, eiserner Würfel der an einer kleinen Kette hängt. Davon abgesehen ist die Klinge frei von jeder Verzierung und jeder Auffälligkeit.
Die Waffe gilt als verflucht.

[Der Klingengeist]
Doyou-sama ist der etwas exzentrische Klingengeist des "Verführers". Er präsentiert sich als adretter Knochenmann und sieht sich als Halbgott im Bezug auf Glücksspiel, Sex und Schnapps. Und Tod.
Er gehört zu den Geistern, die sehr aktiv im Kopf ihres Meisters unterwegs sind. Solange Kiri oder die Anderen es nicht schaffen, den Baron zu bremsen, ist Kirito seinen Kommentaren ausgesetzt.

[Youkai]
Das Kommando zum Auslösen einer Youkai bei Yuuwaku ni Makeru lautet:
"Kachinanori!"
Übersetzung: Ich habe gewonnen!

¤


[Die Waffe] Fuukai no Yami
Die "Dunkelheit einer verrottenden Welt" ist ein Langschwert aus Kumogakure und ein Erbstück der Moriya-Dynastie. Seishiro schenkte es Kirito zu seiner Hochzeit mit Kayou. Die Waffe galt lange Zeit als verschollen und ist ein beispielloses Meisterstück kaminarischer Schmiedekunst und ein Zeuge der atemberaubenden Fähigkeiten der Moriya.

[Der Klingengeist]
Der dem Schwert innewohnende Geist ist eine Frau von großer Schönheit. Ihre Welt und ihr Auftreten machen der Dunkelheit alle Ehre, obgleich ihr Wesen weit weniger finster, sondern in erster Linie sanft und beschützerisch ist. An Gedenken an den Clan, der sie führte, nennt sie sich "Moriya" und war nur sehr widerwillig bereit, sich Kiritos Wunsch anzuschließen. Sie betrachtet ihn, nachdem er ein Kampfgefährte Genjuros, dem letzten Anführer der Moriya, war, als eine Art Erben.

[Youkai]
Das Kommando zum Auslösen einer Youkai bei Fuukai no Yami lautet:
"Eien o Ikiru Ichizoku no Kioku - Mienai Teki o Nagure!"
Übersetzung: Erinnerungen des ewigen Clans - besiegt den unsichtbaren Feind!

¤


[Die Waffe] Hyouden
Ein Hochzeitsgeschenk des Eisbärenprinzen Itaro, der die Waffe im Auftrag Yanimes anfertigte. Der Griff ist filigran und in Blautönen gearbeitet, es findet sich auch das Emblem des Schmetterlings.
Auf der Klinge selbst befindet sich eine Gravur, ein Tanka aus der Feder von Himitsu Yanime.

Ein Sturm aus Flügeln,
im Regen tief verborgen,
erhebt sich tanzend.

Kolibri und Schmetterling
soll niemals etwas trennen.


Kiritos langer Feldzug hat auf diesem Schwert jedoch die deutlichsten Spuren hinterlassen. Hyoudens Klinge ist mittlerweile schartig und teilweise sind Stücke herausgebrochen. Dennoch ist die Waffe voll funktionsfähig und hinterlässt unangenehme Wunden, die aufgrund der Beschaffenheit der Waffe nicht mehr mit normalen Schwertwunden vergleichbar sind. Das Tanka ist jedoch fast vollständig zerstört. Nur mehr übrig sind die Silben "Sturm aus Flügeln" und "niemals etwas".

[Der Klingengeist]
Der Geist von Hyouden ist - wie es bei einem von Bären gefertigten Schwert nicht anders zu erwarten ist - ein tierischer.
Ein geisterhafter Winterwolf mit einer seltsamen Runensignatur auf der Stirn. Hyouden ist bekannt dafür, dass er nicht gern spricht und ansonsten die Ruhe bevorzugt. Er ist ein einzelgängerischer und recht unfreundlicher Geist, ist sich trotz allem aber seiner Stellung als Symbol für Kiritos Ehe bewusst, was interessanter Weise dafür sorgt, dass in seiner schneebedeckten Welt eine Quelle existiert, in der eine junge blonde Frau betet, die der Wolf beschützt.

[Youkai]
Das Kommando zum Auslösen einer Youkai bei Hyouden lautet:
"Kuchiro!"
Übersetzung: Vergehe!

¤


[Die Waffe] Waraijini
"Tod durch Lachen" ist ein seltsamer Name für ein Schwert, aber Waraijini ist auch ein ausgesprochen seltsames Schwert. Es ist ein Langschwert, welches dazu neigt, seine Farben zu ändern. Wie dies geschieht, ist nicht ganz klar, aber die Klinge scheint mit einem Material gehärtet zu sein, das je nach Lichteinfall verschiedene Primärfarben hervor ruft. Woher Kirito die Waffe hat, ist ebenfalls ein Mysterium, die Chancen stehen aber gut, dass sie eigens für ihn gefertigt wurde. Seltsam sind auch die verzerrten Siegelmuster auf dem Griff, die sich teilweise bis auf die Klinge hinab ziehen.

[Der Klingengeist]
Der Harlekin ist der dieser Klinge innewohnende Geist. Außer auf "Harlekin" hört er auf die Ansprache "Der Andere" und ist ein Fragment von Kiritos Tokoyami. Unter welchen Umständen Kirito sein Tokoyami verloren hat, ist nicht geläufig, aber eine Theorie besagt, dass das Siegel stattdessen auf dieses Schwert überging, was auch diesen Geist erklären würde.

[Youkai]
Das Kommando zum Auslösen einer Youkai bei Waraijini lautet:
"Isshou!"
Übersetzung: Lache!

¤



[Die Waffe] Nazotoki
Des Rätsels Lösung ist des Rätsels Lösung. So heißt dieses Katana. Es ist unscheinbar auf den ersten Blick, jedoch ohne jeden Zweifel eine Meisterarbeit. Setzt man die Waffe jedoch dem Feuer aus, erscheinen auf ihr Schriftzeichen einer längst vergessenen Sprache. Diese Zeichen ergeben diverse, teils weltbekannte, teils ungelöste Rätsel. Mit der Hitze des Feuer variieren auch die Schriftzeichen, sodass es unterschiedliche Effekte hervor ruft, wenn man die Klinge über ein Feuer hält oder sie hinein legt. Kirito fand die Klinge in einer alten Ruine, als er eigentlich auf der Suche nach einer anderen Waffe war.

[Der Klingengeist]
Nazo ist ein seltsamer Geist. Er spricht von sich in der dritten Person und ist Kirito nicht vollständig untergeben. Er ist der zweitmächtigste Klingengeist, dem Kirito jemals begegnet ist und spricht grundsätzlich in Rätseln. Seine Unabhängigkeit ist dadurch gekennzeichnet, dass er Kirito grundsätzlich ein Rätsel stellt, das er lösen muss, ehe er ihn führen darf. Diese Neigung taucht auch dann auf, wenn Kirito Nazotoki nicht führt, was dazu führt, dass der Weißhaarige regelmäßig Rätsel seines Geistes beantworten muss. Tut er dies nicht, riskiert er, in seinem Geist von ihm attackiert zu werden.

[Youkai]
Das Kommando zum Auslösen einer Youkai bei Nazotoki lautet:
"Kaitou!"
Übersetzung: Antworte!




Dieser Beitrag wurde schon 4 mal editiert, zum letzten mal von Noir am 20.01.2013 23:19.

23.11.2006 13:50 Noir ist offline Homepage von Noir Beiträge von Noir suchen Nehmen Sie Noir in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
Videros


Beiträge:
RPG: 1741
NO-RPG: 554

Guthaben: 85 Ryou

Ninja Rang: Nuke

Chakra: keine Angabe

Kampfkraft: keine Angabe

Konkrete Chakraersparnis: keine Angabe

Level: 43
Exp: 85%

Verwarnungen:
keine


Shop (Artikel): Videros
Messer.gif    Kampfmesser

Kunai.gif    Kunai [1Pack - 5Stk]

Shuriken.gif    Shuriken [1Pack - 10Stk]

Shuriken.gif    Skalpell




Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

† [Stärken]


# Beidhändig - 10 GP
Einer der Schlüssel für Kiritos Schwertkunst ist seine Fähigkeit beide Hände gleichgut einzusetzen. Er hat keine "schwache Hand" - jede ist bei ihm gleich tödlich.
Wahre Kunst hat keine schwache Seite.

# Breitgefächerte Bildung - 10 GP
Auf seinen Reisen und während seiner Ausbildung hat Kirito ein umfangreiches Studium genossen, welches sich in viele Bereiche auch abseits der herkömmlichen Allgemeinbildung erstreckt.
Mit dem Zweifel wächst das Wissen.

# Eisern - 20 GP
Wer vier Kriege maßgeblich gestaltet und sie überlebt, ist mehr als zäh.
Zu unerfahren, zu langsam, zu überheblich - all dies trägt letztendlich zu deinem Niedergang bei.

# Gute Chakrakontrolle - 15 GP
Angeborenes Talent oder hart erarbeitetes Privileg? Irgendwann spielt das keine Rolle mehr.
Das Werkzeug eines jeden Shinobi muss scharf und bereit sein.

# Kälteresistenz - 5 GP
Kaminari no Kuni ist ein kalter Ort - für Sklaven und Herren gleichermaßen.
Wenn es warm wird, bist du bereits tot.

# Starker Geist - 15 GP
Wenn man die Geschichte Kiritos genauer betrachtet, wird schnell deutlich, dass er ohne seinen starken Geist nicht mehr am Leben wäre ...
Mein Wille zu leben ist größer als dein Wunsch mich zu töten jemals sein könnte.


† [Schwächen]

# Aberglaube - 5 GP
Der Schwertkämpfer ist eine Person, der die Existenz von Geistern nicht in allen Fällen ausschließt. Bemerkbar ist dies in seinem Glauben an Klingengeister und dem "Wissen" um deren Existenz.
Klingengeister scheren sich nicht darum ob man sie glaubt oder nicht.

# Arachnophobie - 1 GP
Kirito leidet unter einer unbegründeten Abneigung gegen Spinnen. Was früher eine Angst war ist heute lediglich eine tiefe Antipathie. Spinnen, die er sieht, meidet er oder tötet sie.
Ich hasse diese Dinger ...

# Einbildungen - 10 GP
Kayous Tod hat alte Wunden aufgerissen. Der manchmal aufblitzende Schemen der blonden Dame seines Lebens begleitet ihn fortan erneut.
Noch heute sehe ich in Menschenmengen manchmal deine Silhouette.

# Krankhaftes Ehrgefühl - 10 GP
Obwohl er ein gesammelter und ausgesprochen ruhiger Genosse ist verliert er schnell die Kontrolle falls jemand etwas beleidigendes über Kayou sagt. Je nach dem wer der Untäter ist kann dieser sich über eine ordentliche Tracht Prügel oder einen bitteren Satz Schnittwunden freuen.
Worte verletzen mich nicht. Aber wenn deine Worte sie verletzen, verletze ich dich.

# Langsame Wundheilung - 15 GP
Die Zähmung des inneren Dämonen hat ihren Preis. Kiritos Preis ist seine Regenerationsfähigkeit im Bezug auf die Wundheilung. Seine Wunden schließen sich langsamer als bei anderen Menschen, da der Körper damit beschäftigt ist dem Siegel standzuhalten.
Dunkelheit hat ihren Preis und dieser ist selten ein kleiner.

# Moralkodex - 5 GP
- Sinnesfreude anstatt Abstinenz!
- Lebenskraft anstatt Hirngespinste!
- Unverfälschte Weisheit anstatt heuchlerischem Selbstbetrug!
- Güte gegenüber denjenigen, die sie verdienen, anstatt Verschwendung von Liebe an Undankbare!
- Vergeltung anstatt hinhalten der anderen Wange!
- Verantwortung für die Verantwortungsbedürftigen anstatt Fürsorge für psychische Vampire!
- Der Mensch ist lediglich ein Tier unter anderen Tieren, manchmal besser, häufig jedoch schlechter als die Vierbeiner, da er aufgrund seiner "göttlichen, geistigen und intellektuellen Entwicklung" zum bösartigsten aller Tiere geworden ist!
Verrat ist das einzige wahre Verbrechen.

# Nikotinsucht - 5 GP
Kirito ist ein starker Raucher, dessen Zigarettenverbrauch bei etwa zehn bis fünfzehn Zigaretten am Tag liegt. Sollte er nicht in der Lage sein, seiner Sucht nachzukommen, wird er ungehalten und gegebenfalls sogar etwas aggressiv.
Das einzige, was ich vom Damals mit ins Heute genommen habe, sind allen Anscheins nach die Zigaretten.

# Prinzipientreue - 5 GP
Für einen Mann seines Alters ist Kirito ziemlich weise. Er hat eine Menge Erfahrung und Wissen angehäuft und ebenso Prinzipien, die man nicht so einfach umstoßen kann. Grundsatzdiskussionen über gewisse Themen führen in die Wüste, alternativ beißt der Gesprächspartner auch auf Granit.
Verrate ich meinen Grundsatz, verliere ich mich selbst.

# Schlafstörungen - 10 GP
Kirito schläft nie besonders gut, er liegt oft wach, grübelt oder hat Probleme beim Durchschlafen. Dies hat unter anderem Auswirkung auf seine Laune und seinen Zigarettenkonsum.
Der Tod gab mich aus seinen Fängen. Sein Bruder jedoch will mich nicht mehr.

# Verpflichtungen - 10 GP
Das Ziel mag sich ändern, doch die Verpflichtung bleibt. In dieser neuen Zeit und in einer Welt, in der jede Heimat, die er kannte, nicht mehr existiert gilt seine Verpflichtung restlos seinem Weg des Schwertes: Shinigami Ryuu.
Egal wo wir sind und wer wir sind. Die Klingen sind unsere Bande und das Werkzeug, mit dem wir Fremde durchtrennen.

† [Errungenschaften]

# Hohe Kampfkraft - 10 VP
Der Kampfkraftwert wird zusätzlich um 50 Punkte erhöht.

# Chakraspeicher - 10 VP
Der Chakrapool wird zusätzlich um 50 Einheiten erhöht.

# Fähigkeit entwickeln - Ausdauernd - 10 VP

# Grenzenlose Ausdauer - 10 VP
Länger durchzuhalten als sein Kontrahent ist eine Sache. Sich aber von nichts und niemandem in Sachen Ausdauer den Schneid abkaufen zu lassen, das ist eine Kunst der Kontrolle über den eigenen Körper, die niemandem in die Wiege gelegt wird, kann man sie sich doch nur hart erarbeiten. Charaktere mit diesem Vorteil sind dazu in der Lage, körperliche Aktivitäten, sei es Laufen, Kämpfen oder Löcher buddeln, scheinbar grenzenlos ohne Pause durchzuführen, ohne dabei an Leistungsfähigkeit einzubüßen. Lediglich die Bedürfnisse nach Schlaf und Nahrungsaufnahme sind davon nicht betroffen.

# Massenillusionist 10 - VP
Lange Übung mit Genjutsu hat den Shinobi so routiniert gemacht, dass er die Illusion auf mehr Opfer ausweiten kann als jeder andere. Der Anwender ist in der Lage, zwei Personen mehr als normal in Genjutsu, welche mehrere Ziele betreffen können, einzubinden.

# Schmerzüberwindung - 10 VP
Weiterkämpfen mit einem gebrochenen Arm? Für viele Shinobi kaum denkbar. Ein Shinobi mit diesem Vorteil jedoch, hat bereits soviel in seinem Leben überstanden, dass ihm der Schmerz eines gebrochenen Arms oder einer großen offenen Wunde nicht mehr abschrecken. Natürlich ist der Schmerz vorhanden, aber für den Träger des Vorteils ist er nicht mehr, als ein kleines Hindernis. Auch wenn er das beschädigte Körperteil nicht mehr ordentlich einzusetzen vermag, ist er weiterhin in der Lage die Schmerzen problemlos zu kompensieren und den Kampf fast unbeeinträchtig weiter zu führen.



Fähigkeiten


Kibagami Kirito

Level: 60
VP: 60 (60 vergeben)
AP: 11
TA: 5
BA: 6

KKW: 200 + 100 + 50 (VVT) = 350
Chakra: 50 + 120 + 140 + 100 (VVT) = 410

NAP: 39
auf Chakra: 14 (+140)
auf Chakraersparnis: 5 (-10)
auf KKW: 20 (+200)


SP 7/7:

2: Oi-Nin
2: frei
2: Fuinjutsu
1: Aurenschatten


Angenommen.

23.11.2006 14:27 Videros ist offline Email an Videros senden Beiträge von Videros suchen Nehmen Sie Videros in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
 
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Gehe zu:

Powered by Burning Board Lite 1.0.2 © 2001-2004 WoltLab GmbH | Impressum
Design by nam0