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Konkrete Chakraersparnis: 30

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Die lange Nacht - Herbst 156 - Uchiha Yoshiro Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Die Tage wurden wieder kürzer, der Wind bließ kälter und die Welt um ihn herum begann, nach kurzem, fabenfrohen Aufbäumen zu ergrauen. Nichts davon hinterließ einen Eindruck bei Yoshiro. Schon seit einer ganzen Weile nicht mehr. Selbst, sich an dem Lachen seiner Töchter zu erfreuen gelang ihm nicht. Zu oft hatte er den beiden erklären müssen, dass er nicht wusste, wann sie ihre Mutter jemals wiedersehen würden. Ob sie es überhaupt würden, diese Ungewissheit hatte er ihnen erspart, an ihm selbst nagte dieser Gedanke aber Tag um Tag.
Es waren nun schon unzählige Missionen gewesen, auf die der Uchiha nach dem Verschwinden seiner Frau aufgebrochen war. Mal mit einem Team an seiner Seite, mal dank Erlaubnis der Dorfführung alleine. Immer ging es darum, Hinweise zu finden auf den Verbleib seiner Frau. Gerüchte hier, Geflüster dort. Dass es Karasu gewesen war, der sie ihm entrissen hatte, daran bestand für den Jounin eigentlich kein Zweifel auch wenn es objektiv weder Beweise dafür, noch irgendwelche Hinweise auf dessen derzeitigen Aufenthaltsort gab. Aber was sonst sollte passiert gewesen sein? Zwei andere Jounin tot, von Chizu aber keine Spur.
Heute war wieder einer dieser Tage, der Abend dämmerte bereits, an welchen ihn der Widerspruch der Hoffnung, endlich einen Schritt näher zu kommen, seine Frau wiederzusehen und der Furcht, abermals zu scheitern und mit leeren Händen nach Hause zu kommen, fast innerlich zerriss.
Er war allein unterwegs, auf zu einem Banditenlager in den Bergen Tsume no Kunis. Dort, so hatte es geheißen, hielt sich derzeit ein früherer Kontaktmann Karasus auf, jemand, mit welchem er vor langer Zeit mal Geschäfte betrieben hatte und der seine Klappe wohl nicht so ganz halten konnte. Eine Gelegenheit, vielleicht wertvolle Informationen zu ergattern, aber dafür galt es, den Typen zu finden, bevor es andere taten. Leute, die ihn zum schweigen bringen würden bevor er irgendetwas ausplaudern konnte. Auf ein Team als Begleitung hatte Yoshiro diesmal verzichtet. Er konnte nicht jedes Mal die Streitkräfte des Dorfes beanspruchen und in diesem Fall glaubte er auch nicht, dass weitere Shinobi an seiner Seite ihm großartig von Hilfe gewesen wären.
Das Lager der Banditen fand er relativ leicht. Zwar war es in einer Talsperre relativ gut vor den Gesichtern zufällig vorbeifahrender Menschen versteckt gewesen, aber einen Jounin, der danach suchte, hielt das natürlich nicht ab. Die Abendsonne hatte das Lager in dunkles, warmes rot Getaucht, die Schatten der Tannen um das Lager herum zogen sich weit und es herrschte eine Ruhe, die dieses Fleckchen beinahe idyllisch erscheinen ließ. Im Sichtschutz der Bäume näherte sich Yoshiro dem Lager, welches er aus der Ferne auf 40 Mann stark schätzte. Zu sehen waren einige provisorische Zelte gewesen und sein Sharingan verriet ihm, dass sich dort drinnen mehr Personen aufhielten als draußen um ein Lagerfeuer. Dort saßen hauptsächlich Männer mittleren Alters und tranken Alkohol, aßen gegrillten Hasen oder rühmten sich mit ihren Abenteuern. Auf den ersten Blick fast schon langweilig. So langweilig, dass der Uchiha sich dagegen entschied, das Lager einfach aus der Ferne niederzubrennen oder dort einzufallen und jeden, der sich wehrte, niederzumetzeln. Am Ende hätte es dadurch noch seine Zielperson erwischt, von der er war nicht wusste, wie sie aussah, jedoch zumindest kannte er den Namen und wusste, dass diese Person höchstwahrscheinlich eine der leitenden Personen in dieser Gruppe war. Ein Räuber und Schmuggler, kein hohes Tier, nicht mal ein Kopfgeld wert, aber dennoch seit geraumer Zeit untergetaucht. Und offenbar nicht sehr bedacht darauf, nicht gefunden zu werden, wenn es dem Jounin so schnell gelungen war, ihn ausfindig zu machen.
"Ich bin unbewaffnet!" Sein Plan war, sich direkt zu erkennen zu geben. Statt der üblichen Missionsausrüstrung trug der Uchiha einfach Kleidung, üblich für Handwerker und Bauern in dieser Gegend und hob die Hände, als er sich langsam aus dem Wald heraus dem Lager näherte. Sofort sprangen am Lagerfeuer drei Männer auf und griffen nach ihren Schwertern, ein weiterer richtete aus dem Hintergrund Pfeil und Bogen auf ihn. "Stehen bleiben! Wer bist du und was hast du hier zu suchen? Antworte oder du hast direkt einen Pfeil in der Brust!" ergriff einer der Männer das Wort, woraufhin der Uchiha stehen blieb, seine Arme weiter in die Höhe streckend. "Mein Name ist Yoshiro. Ich bin hier um mit Sasori no Mori zu sprechen. Es geht um Karasu." Yoshiro hielt nichts davon, zu lügen und in diesem Fall glaubte er, dass ihn die Wahrheit womöglich weiter bringen würde als eine ausgedachte Geschichte. Gefährlich war die Situation natürlich trotzdem, aber solange er die Männer, welche ihn ins Visier genommen hatten, im Auge behielt, vermutete der Jounin die Kontrolle über die Situation auf seiner Seite. Und selbst wenn nicht, was hatte er schon zu verlieren? "Karasu? Keine Ahnung, wovon du redest. Und von diesem Sasori hat hier auch noch niemand etwas gehört." maulte einer der Männer, Yoshiro blieb auf die Antwort hin jedoch regungslos. "Also mach, dass du verschwindest." Ein zweiter Mann erhob seinen Bogen und die restlichen drei hoben ihre Schwerter an um der Forderung nachdruck zu verleihen. "Ich will keinen Ärger, glaubt mir. Vielleicht sagt euch Karasu nichts, aber mir sehr wohl und ich weiß, dass es mindestens einem aus eurem Lager ähnlich geht. Es geht um die Geschäfte, die derjenige mit Karasu gemacht hat." wurde die Stimme des Uchiha nun ebenfalls lauter, wenn auch ohne dabei an Bedrohlichkeit zu gewinnen. Er wollte schlichtweg, dass dieser Sasori, so denn er sich zeigen wollen würde, dieses Gespräch und die entscheidenden Schlüsselworte ebenfalls vernahm, so er sich denn gerade in einem der Zelte aufhielt. Und gerade, als einer der Männer auf ihn zu gehen wollte trat dann auch ein braunhaariger Mann aus dem Zelt und rief den anderen zurück. "Durchsucht ihn und bringt ihn dann zu mir ins Zelt." befahl er und verschwand dann wieder. Die Männer murmelten sich danach noch etwas zu und traten dann auf Yoshiro zu. Da er keine Ausrüstung oder Waffen dabei hatte, fanden die Männer auch nichts, packten ihn unsanft an den Schultern und schubsten ihn in Richtung der Unterkunft aus welcher der Mann von eben gekommen war, die Schwerter natürlich auf den Jounin gerichtet.
Im Zelt saß der Anführer der Gruppe an einem Holztisch auf welchem jede Menge Karten und Papierzettel ausgebreitet waren. Nichts, was auf den ersten Blick vielversprechend für Yoshiro anmutete. "Karasu also? Interessant. Das ist ein Name den ich lange nicht mehr gehört habe. Will er etwa wieder Geschäfte machen? Dann kannst du ihm ausrichten, dass ich jetzt für jemand anderen arbeite. Bessere Bezahlung, weniger Stress mit Verrückten." So wie Yoshiros Herz, als er vernahm, dass sein Gegenüber schon einmal in Kontakt mit Karasu gekommen war, höher schlug, so sehr traf ihn gleichzeitig die Aussage, dass der Mann wohl schon länger keinen Kontakt mit Karasu gehabt hatte. "Ich bin nicht im Auftrag von Karasu hier. Es geht um seine Geschäfte mit dir, ja. Aber nicht darum, sie zu erneuern. Ich will von dir wissen, wie du mit ihm in Kontakt getreten bist und wie ich herausfinden kann, wo er sich gerade aufhält." forderte Yoshiro dann direkt und absolut trocken, was Sasori nur kurz auflachen ließ. "Hah. Ganz schön mutig, Kleiner. Was für einen Grund hätte ich denn, dir das überhaupt zu-" wurde sein Satz davon unterbrochen, dass Yoshiro in jenem Augenblick sein Sharingan aktivierte und nach dem Arm von einem der Männer griff, die ihn umzingelt hatten. Ein gezielter Hieb auf dessen Ellenbogen und er konnte sich an dessen Dolch bedienen, welches dieser in der Seite stecken hatte um damit einem anderen, der gerade zum Schwertstreich ansetzen wollte, aus nächster Nähe die Kehle zu durchtrennen. Statt sich nun aber mit dem Rest der Meute anzulegen, sprang er einen Schritt zurück, oder viel mehr ins Zelt hinein und warf den Dolch in Richtung des verdutzten Sasori der von dem Geschoss an der Schulter erwischt wurde und rückwärts zu Boden fiel. Dessen Männer waren bei weitem nicht schnell genug um Yoshiro rechtzeitig Einhalt zu gebieten und Sasori schien auch nicht der talentierteste Kämpfer gewesen zu sein, sodass Yoshiro keine Mühe hatte, ihn am Boden zu halten indem er mit der Fußsohle auf dessen Kehle drückte und sein Gewicht etwas verlagerte. "Wenn ihr nicht wollt, dass sein Genick bricht, dann haltet euch lieber zurück." drohte der Uchiha, mit seinen roten Augen die Lakeien bedrohlich anfunkelnd ehe er sich wieder dem am Boden liegenden, röchelnden Mann zuwandte. "Was für einen Grund du hast, mir das zu erzählen? Wie wär's damit? Ich lass dich und deine Männer am Leben. Oder denkst du ernsthaft, jemand, der auf der Suche nach Karasu ist gehört zu einem Kaliber an, mit dem es auch nur einer von deinen Amateuren hier ansatzweise aufnehmen kann?" Sein Druck mit dem Fuß wurde etwas stärker bevor er ihn wieder lockerte und sich kurz beugte, um den Dolch aus der Schulter des Banditenanführers zu ziehen. Erst jetzt schien der Kerl zu realisieren, dass es wohl ein Fehler gewesen war, Yoshiro hier herein zu lassen. Aber letztlich wäre er sowieso nicht entkommen. "Warte.. warte. Ich hab schon ewig nichts mehr von ihm gehört.. Also von Karasu. Er ist immer derjenige gewesen, der auf mich und meine Leute zugekommen ist. Meistens mit Boten. Aber das ist jetzt schon Jahre her, seit er das letzte Mal..." Der Mann stockte ob des düsterer werdenden Gesichtsausdrucks Yoshiros, dessen Präsenz langsam bedrohlichere Ausmaße annahm. Offenbar realisierte er erst jetzt, dass dies nicht die Antwort war, die der Uchiha hören wollte. "Ich.. ich könnte es aber versuchen.. meine Kontakte spielen lassen und so. Ihn irgendwie finden, ihm etwas ausrichten lassen. Vielleicht, dass ich selbst ihm ein Geschäft vorschlage, eine Lüge damit er sich wieder zeigt." Eine Lüge. Yoshiro hatte also nichts weiter als einen erbärmlichen Lügner vor sich und so wenig er seine Hoffnungen, Chizu wiederzufinden, darauf aufbauend wollte, was ihm ein Lügner versprach, so sehr er ahnte, dass dieser Kerl ihm gerade das blaue vom Himmel versprach nur um Heil aus der Sache wieder herauszukommen, er hatte wohl keine andere Wahl, als das Angebot anzunehmen. Tot war der Mann so oder so wertlos.
"Also gut." Yoshiro hob seinen Fuß wieder vom Hals des Mannes. "Ich erwarte, dass du deine Aufgabe verstanden hast und erledigen wirst. In einem Monat werden wir uns wiedersehen. Und falls du glaubst, du könntest untertauchen.. Glaub es lieber nicht." Den Dolch war der Uchiha achtlos zur Seite und begann, langsam in Richtung Ausgang zu gehen. Die Wut über den kläglichen Ausgang auch dieser Suche ließ er mit seiner Aura freien Lauf was die Männer am Eingang förmlich erstarren ließ, sie jeglicher Motivation, ihn aufzuhalten, beraubte und fast in die Knie zwang. "Bis in einem Monat.." meinte er noch und verließ dann das Zelt.
Draußen herrschte inzwischen nicht mehr die Stille von eins. Natürlich hatten die anderen Männer mitbekommen, dass dort etwas im Zelt ihres Anführers geschehen war. Was das war, das hatten sie aber nicht in Erfahrung bringen wollen und so bot sich dem Uchiha ein Anblick, der ihn kurz selbst erstarren ließ. Vier Männer, bewaffnet mit Lanzen, waren gerade dabei, an Ketten gefesselte Personen aus einem der Zelte zu bringen. Frauen und junge Mädchen trieben sie vor sich her, wollten diese offenbar im umliegenden Wald verstecken. Die Gesichter der Frauen blutig geschlagen, ihre Kleider zerfetzt, das Haar zerzaust und die Blicke apathisch. Ein Anblick, der in dem Uchiha etwas auslöste.
Chizu. War dies das Schicksal, welches sie auch ereilt hatte? Von Karasu in Ketten gehalten? Gepeinigt, zu sonst was gezwungen, ihrer Freiheit beraubt, verkauft? Yoshiros Fäuste ballten sich unwillentlich und er atmete schwer aus. Er versuchte, weiter zu gehen, zu verschwinden, zu ignorieren, was er dort sah. Er wollte die noch so kleine Chance, durch diesen Sasori an Karasu heranzukommen, nicht zerstören, doch als eine der jungen Frauen fiel und von den Männern geschlagen wurde damit sie wieder aufstand, setzte sein Verstand aus und seine Emotionen übernahmen. Die Sonne war bereits am Horizont verschwunden, nun glühte nur noch das Rot seiner Augen die Männer an, um ihn herum standen. Fixiert von seinem Sharingan schienen sie nicht zu wissen, was geschah, doch sie ahnten, dass es nichts gutes sein konnte. Die Augen des Uchiha veränderten sich, ohne dass er es selbst bemerkte. Die Wirbel vereinten sich und mit ihnen die gesamte Wut, der Hass auf Karasu, sein Hass auf sich selbst, dass er Chizu nicht hatte retten können. Schon wieder hatte er versagt und es war seine Schuld. Doch in der heutigen Nacht würde nicht nur er es sein, der darunter Leiden musste, denn in jenem Momant stand fest, dass keiner der Männer, die dieses Lager errichtet hatten, es wieder lebend verlassen würde.

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25.04.2017 21:39 easywalker ist offline Email an easywalker senden Beiträge von easywalker suchen Nehmen Sie easywalker in Ihre Freundesliste auf
 
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