Registrieren Shop Mitglieder Suche Start Portal HowTo

Shinobi no Koden - Wege der Schatten - Das Naruto RPG-Forum » RPG Bereich » Steckbriefe » Daiginjo Chen » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Chen Chen ist männlich
om mani peme hung



Beiträge:
RPG: 91
NO-RPG: 9

Guthaben: 325 Ryou

Ninja Rang: Kishi Genin

Chakra: 50

Kampfkraft: 110

Konkrete Chakraersparnis: keine Angabe

Level: 9
Exp: 92%

Verwarnungen:
keine





Daiginjo Chen Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Name: Daiginjo - Eigentlich der Name einer Sake-Sorte, aber das Erste was ihm einfiel, als er für seine Einschreibung an der Akademie plötzlich einen Nachnamen brauchte. In der Gegend aus der Chen stammt verflucht man in der Regel bereits die Tatsache einen Vornamen zu haben…

Vorname: Chen - Ist die Kurzform von Chenji ('Veränderung').

Alter: 21

Geburtsdatum: 7.5.137 A.E.

Größe: 173 cm - Dank Geta und ausladender Frisur, kommt er im Alltag allerdings auf knapp 180 cm.

Gewicht: 69 kg

Augenfarbe: Dunkelbraun

Haarfarbe: Schwarz

Geburtort: Fuma, Ta no Kuni - Provinz Henkyô

Wohnort: Kishigakure no Sato

Rang: Genin! - Es hat ihn zwar gut die Hälfte seiner Hanfernte und eine Flasche aus der Kategorie 'Für besondere Gelegenheiten' gekostet, aber dank Yatamura Risa ist er nun tatsächlich ein Shinobi Kishigakures.

Bild:




Aussehen
Chens Statur ist die eines typischen Straßenköters - hager, aber zäh. Seine Klamotten haben ihre besten Tage längst hinter sich gelassen und bei genauerem Hinsehen scheinen selbst die nicht besonders rosig gewesen zu sein. Mit Wohlwollen könnte man seinen Kleidungsstil als traditionell beschreiben, im Grunde ist er aber einfach nur eines - billig. Das Leinenhemd speckig, die Jacke zu groß und eine knielange, schlabbrige Baumwollhose, deren ursprüngliche Farbe nur noch erahnt werden kann - nein, Eitelkeit kann man ihm wirklich nicht vorwerfen. Zudem trägt er jeden Tag dieselben Klamotten, was den einfachen Grund hat, dass er keine anderen besitzt. Da er aber ein genügsamer Zeitgenosse ist, stört ihn das nicht sonderlich. Solange sie ihren Zweck erfüllen, muss auch nichts Neues her. Das gilt ebenso für die völlig ausgelatschten Geta, in denen er bei Wind und Wetter barfuß unterwegs ist. Neben der Tatsache, dass er sich ruhig öfter mal die Fußnägel schneiden könnte, scheint auch Rasieren bei ihm nicht sonderlich hoch im Kurs zu stehen. So läuft er mit einem ewigen Dreitagebart durch die Gegend, denn mehr gibt sein Bartwuchs nicht her. Ganz im Gegensatz dazu wuchert allerdings die dichte, stellenweise verfilzte, schwarze Mähne auf seinem Kopf ungestört gen Himmel. Seine dunkle, sonnengebräunte Haut bietet einen guten Kontrast zu den azurfarbenen Glasperlen, die ihm als Ohrschmuck dienen. Sie sind der einzige Lichtblick in dem ansonsten eher verwahrlosten Gesamteindruck, den Chen hinterlässt.


Charakter
Kein Mann vieler Worte, kein Mann großer Gefühle - Chen hat gelernt sich aus den Angelegenheiten anderer Leute herauszuhalten. Wenn sich jeder um seinen eigenen Kram kümmert, wird auch alles erledigt und in seinem Fall darf das ruhig etwas länger dauern. Neben mangelnder Körperhygiene ist mangelnder Ehrgeiz wohl das was ihm seit seiner Ankunft in Kishigakure bisher am meisten vorgeworfen wurde. Er hat keinerlei Ambitionen ein herausragender Shinobi zu werden, genaugenommen ist ihm dieses ganze Ninja-Ding sogar scheißegal. Den Plan, neben einer Unterkunft und was zu beißen auch noch eine gute Ausbildung abzugreifen, hat er in die Tonne getreten, als sich abzeichnete wie grottenschlecht seine Leistungen im Unterricht sind. Außerdem geht ihm die Meinung anderer sowieso am Arsch vorbei, was er durch sein Äußeres mit Nachdruck unterstreicht.
Obwohl er immer einen mürrischen und schlecht gelaunten Eindruck macht, ist er jedoch nur schwer zu reizen, zumindest solange er seinen treuen Freund und ständigen Wegbegleiter an seiner Seite weiß - den Sake. Solange er sich ein Schälchen genehmigen kann ist er ausgeglichen und friedlich, nicht unbedingt freundlich, aber friedlich. Das einzige was den Genuß dieses wunderbarsten aller Grundnahrungsmittel noch steigern kann ist die Anwesenheit einer schönen Frau. Leider ist die bei seinem Aussehen ohne Bezahlung nicht zu haben und so treibt er sich allabendlich in den verschiedensten Spelunken herum. Chronisch übernächtigt und zumeist noch nicht ganz nüchtern, hängt er dann am nächsten Morgen im Unterricht und während seine Mitschüler versuchen den Unterrichtsstoff zu verstehen, ist Chen damit beschäftigt nicht vom Stuhl zu fallen. Vermutlich ist es unnötig zu erwähnen, dass er nicht zuletzt deshalb unter seinen Mitschülern keine Freunde hat und vermutlich ist es ebenso unnötig zu erwähnen, dass ihn das nicht die Bohne interessiert. Dennoch gibt er sich Mühe wenigstens die Minimalanforderungen der Akademie zu erfüllen, denn sollte er rausgeworfen werden, säße er auf der Straße und wenn ihm dort das Geld für den Sake ausgeht, dann verliert er damit den einzigen Freund, den er in Kisihgakure hat und das Einzige, das ihm wirklich etwas bedeutet. Seine Loyalität gegenüber dem Dorf und dessen Gesetzen ist also denkbar gering, aber der Geist des (Reis-)Weines hält ihn auf Kurs.
Sollte es übrigens wider Erwarten doch mal jemandem gelingen über die beruhigende Wirkung dieses Geistes hinweg zu provozieren, dann wird Chen ohne jegliche Vorwarnung explodieren, denn wenn er kämpft, dann mit nur einem Ziel - endgültige Ruhe. Die Tatsache, dass dieser Wendepunkt in Chens Gemütslage nur äußerst schwer vorherzusagen ist, macht aus ihm eine Art Pulverfass im Regen. Man weiß nie, ob die Lunte brennen wird, aber wenn, dann ist sie verdammt kurz.






Nachteile


Lese-Rechtschreib-Schwäche - 4
Da wo Chen aufwuchs spielte Bildung eine eher .. untergeordnete Rolle. Seine Mutter verschwand zu früh, um ihm Lesen und Schreiben beibringen zu können und sein Vater hatte selber keine Ahnung von dem Zeug. Alles was Chen heutzutage beherrscht, hat er sich über die Jahre mühsam zusammenkratzen müssen. Es reicht, um im Alltag einigermaßen zurechtzukommen, nach Möglichkeit überlässt er die Leserei aber doch lieber anderen.


Ungebildet - 15
"Bücher sind totes Wissen. Was du für das Leben brauchst kann dich auch nur das Leben lehren, mein Sohn." Naja, ganz so geschwollen hatte es sein Alter nicht ausgedrückt, aber sicherlich war es das, was er meinte als er sagte: "Brauchste nich'." Eine Sichtweise, der sich der kleine Chenji nur allzugerne anschloss - war eh zu anstrengend.
Leider besitzt er deshalb heute so gut wie kein Faktenwissen, womit er grundsätzlich auch gut leben könnte, wenn die Typen an der Akademie nicht andauernd irgendwelches Zeug von ihm wissen wollten, von dem er noch nie gehört hat.


Eingeschränkte Jutsuunfähigkeit - 50
Als er dann schließlich im praktischen Teil des Jutsu-Unterrichts auf ganzer Linie versagte, war eigentlich keiner in seiner Klasse mehr wirklich überrascht. Nur Chen war angepisst. Nicht dass er so scharf darauf gewesen wäre Jutsu zu wirken, das meiste davon kapierte er sowieso nicht, aber die Tatsache, dass so ein 10 jähriger Rotzlöffel offenbar spielend etwas hinbekam, an dem Chen scheiterte, obwohl er sich echt reinhängte..das brachte ihn auf die Palme. Natürlich musste dieses Muttersöhnchen ihm das anschließend bei jeder Gelegenheit unter die Nase reiben.
Tief durchatmen - inneres Gleichgewicht - Schälchen Sake - alles gut.
...und anschließend vorübergehende Suspendierung, inklusive Akteneintrag, wegen Alkohols im Unterricht - was für ein beschissener Tag.


Sucht [Alkohol] - keine Gp
Bei all diesen Strapazen und Unwegsamkeiten, die ihm das Leben täglich vor die Füße wirft, gibt es doch etwas, das ihm Trost zu spenden vermag - eine Liebe in deren Umarmung er sich geborgen fühlt - eine Leidenschaft, die mit jedem Kuss aufs neue brennt - ein Orakel, ohne dessen Rat er verloren wäre - Sake!
Chen trinkt ihn zu jeder seiner Mahlzeiten (auch zum Frühstück!), wobei ihm je ein Schälchen genügt, denn er legt Wert darauf den Tag über einen klaren Kopf zu behalten und sich nicht total abzuschießen - zumindest soviel hat er von seinem Vater gelernt. Daher verteilt er seine Mahlzeiten und kleinen Snacks so über den Tag, dass er jedes Mal wieder halbwegs nüchtern ist, bevor er sich das nächste Schlückchen gönnt. Chen ist also ein Spiegeltrinker auf niedrigem Niveau, könnte man sagen.
Sake ist für ihn allerdings mehr als nur die Befriedigung einer Sucht, es ist ein Lebensgefühl. Schon allein deswegen ist es ihm zuwider das Zeug hemmungslos in sich hinein zu schütten, wobei er dennoch auf gut 1-1.5 Liter pro Tag kommt und "Tag" bedeutet für Chen "vor Sonnenuntergang". Was danach passiert folgt einem etwas anderen Konzept. Zwar ist es ihm weiterhin wichtig den Reiswein zu genießen, aber er erlegt sich keine obere Schranke mehr auf. Wenn er nachts um die Häuser zieht, dann ist er frei…

Da Chen eine natürliche Immunität gegen Gifte besitzt, ist seine Abhängigkeit rein psychischer Natur. Die Auswirkungen sind für sein Umfeld deshalb aber nicht weniger deutlich zu spüren. Sollte der obligatorische Sake am Morgen ausbleiben, so ist Chens Laune sofort im Keller. Das mag auf den ersten Blick nichts besonderes sein, schließlich ist er auch sonst nicht gerade die Freundlichkeit in Person, aber entgegen seiner üblichen Art ist er nun leicht reizbar und reagiert schnell unverhältnismäßig aggressiv. Am besten man spricht ihn in dieser Phase gar nicht erst an - es sei denn natürlich, man läd ihn auf ein Schälchen ein.
Falls Chen im Laufe des Tages weiterhin keinen Reiswein bekommt - anderen Alkohol lehnt er in der Regel ab - dann wird es ruhig um ihn. Mehr als ein missmutiges Grummeln ist ihm jetzt kaum noch zu entlocken und seine Motivation nähert sich mit rasender Geschwindigkeit dem Nullpunkt.
Bleibt die Kehle auch am Abend trocken, wird Chen mit ziemlicher Sicherheit zum Totalverweigerer - es sei denn etwas wirklich Wichtiges liegt an. Das sollte dann aber nichts Geringeres als die Rettung der Menschheit sein.


Speisegebot - 3
Was als netter Vorwand begann, wurde schließlich zu einem Gebot: >Keine Mahlzeit ohne Sake<.
Dies hat unter anderem zur Folge, dass Chen Süßspeisen kategorisch ablehnt, denn die schmecken seiner Meinung nach nicht zu Reiswein und es gilt: Kein Reiswein -> kein Essen, Punkt!


Tiefer Schlaf - 10
Zwar benötigt Chen einen gewissen Alkoholpegel um einschlafen zu können, aber wenn er erstmal schläft, dann wie ein Baby. So kommt es nicht selten vor, dass er morgens von der rauen Zunge einer streunenden Katze oder dem Schnüffeln eines Hundes geweckt wird und sich in irgendeiner Seitengasse zwischen Müllsäcken und Küchenabfällen wiederfindet, weil ihn in der Kneipe nebenan mal wieder keiner mehr wachbekommen hat und er deshalb bei Sonnenaufgang kurzerhand im Hinterhof entsorgt wurde…


Negative Ausstrahlung - 15
...und das riecht man dann auch. Besäße Chen eine Chakranatur, es wäre sicher nicht Wasser. Hinzu kommt die Fahne, die er morgens gerne mal hat, wenn er die Akademie betritt. Angeblich wurde er sogar schon von einer Putzfrau aus dem Gebäude gejagt, weil sie ihn für einen Obdachlosen hielt. Auch Sätze wie "Schau mal, wenn du nicht ordentlich lernst, dann endest du so wie der da!", hat Chen seit seiner Ankunft in Kishigakure nun schon des Öfteren zu hören bekommen, während besorgte Mütter mit mahnendem Finger auf ihn zeigten.
Es ist aber nicht nur sein ungepflegtes Äußeres, was dazu führt, dass man ihn nicht unbedingt näher kennenlernen möchte. Seine mürrische Art, seine Gleichgültigkeit, seine schlechten Manieren - all das ließe sich vermutlich noch ertragen, wäre da nicht diese Aura, die einem sagt "Dreh mir den Rücken zu und ich breche dir das Genick"…Chen ist wirklich niemand, den man gerne umsich hat oder freiwillig in sein Haus lässt.


Obsession - 5
Tja, und dann wäre da noch diese Sache…
Chen kämpft mit ganzer Kraft dagegen an, denn es widerspricht allem was er im Leben gelernt hat, allem woran er glaubt, aber er kann einfach nicht daneben stehen und zusehen wie auf einem Schwächeren herumgehackt wird - geht einfach nicht - so sehr er sich auch anstrengt. Er wäre ja schon zufrieden, wenn er sich einfach umdrehen und gehen könnte, aber der bloße Gedanke, dass da jemand seine Überlegenheit ausnutzt um andere zu quälen, macht ihn krank. Dabei sollte man ihn nicht falsch verstehen, das Schicksal der Leidenden ist ihm scheißegal, aber er hasst Sadisten nunmal wie die Pest. Denen muss er einfach sämtliche Knochen brechen, da führt kein Weg dran vorbei. Er weiß, dass ihn die Sache nichts angeht, dass er den Dingen einfach ihren Lauf lassen sollte, aber in diesem einen Punkt kann er es einfach nicht. Es ist ein Zwang, der so stark ist, dass er dafür sogar sein Leben aufs Spiel setzen würde - total irrational, das ist ihm völlig klar und deshalb wird er sich jedes Mal mit Händen und Füßen dagegen wehren und jedes Mal wird er diesen inneren Kampf am Ende verlieren.
Vielleicht eine Spätfolge seiner verkorksten Kindheit - wer weiß das schon.


Prinzipientreue - 5
Ist bei Chen erst einmal etwas tief genug vorgedrungen, um den Status "Lebensweisheit" zu erreichen, wird es fein säuberlich in Stein gemeißelt.


Feste Gewohnheit - 5
Es ist einfach ungerecht, dass die schönste Nebensache der Welt einem so den Alltag versauen kann.
Allein die Erkenntnis, dass Sake zur Nebensache werden muss, wenn man in diesem Dorf irgendwie voran kommen will, war ein langer - schmerzhafter - Lernprozess.
Leider ist Erkenntnis alleine nicht genug und so hat Chen beschlossen sich ein wenig spirituellen Rat zu holen - bei sich selbst. Schließlich kennt ihn niemand besser als er.

Kurzum: Chen meditiert. Vorzugsweise abends, vor dem Schlafengehen. Es hilft ihm dabei einzuschlafen ohne zuvor die halbe Nacht durchgezecht haben zu müssen. Überhaupt ist Chen bemüht seinen Tag besser zu strukturieren - und sich anschließend auch daran zu halten! So trinkt er vor dem Mittagessen keinen Alkohol mehr und auch dann nur noch ein Schälchen. Daraufhin bleibt er bis zu seiner abendlichen Meditation abstinent, die er meist in drei Abschnitte einteilt, jeweils unterbrochen von einer kurzen "Sake-Zeremonie", an deren Details er immernoch akribisch feilt.


Einbildungen - 10
Noch ist unklar, ob Chen während einer seiner Meditationen zu tief ins Glas oder zu tief in sich selbst geschaut hat - jedenfalls tauchte irgendwann plötzlich eine Frau in seinem Zimmer auf. Sie schien keine Notiz von ihm zu nehmen, sondern saß einfach nur still auf dem Fass mit dem Sake und beobachtete lächelnd die Vögel auf Chens Fensterbank. Für ihn waren die Piepmätze nichts besonderes. Das Fenster stand halt den ganzen Tag offen und seit er irgendwann mal ein Stück altes Brot auf dem Fensterbrett vergessen hatte war seine Bude eine Art Vogel-WG.
Eine Frau war in diesen vier Wänden dagegen eine Rarität, um nicht zu sagen - ein echtes Novum. Leider genügte eine kurze Unaufmerksamkeit und sie war ebenso plötzlich wieder verschwunden.
Seitdem taucht sie immer mal wieder auf, ohne dass es Chen bisher fertig gebracht hätte sie anzusprechen.


Abergläubisch - 5
Natürlich lässt einen Junggesellen eine Frau solchen Kalibers nicht kalt und so rätselt Chen was wohl hinter dieser Erscheinung stecken mag - an deren Echtheit er nicht im Geringsten zweifelt. Ob er tatsächlich einem Kami begegnet ist? Auch wenn er bisher nicht an die alten Götter geglaubt hat - jetzt tut er es. Und insgeheim hofft er jeden Abend sie wiederzusehen.



Vorteile


Ausdauernd - 10
Auch wenn Chen nicht immer mit Elan bei der Sache ist, aus der Puste bringt man ihn nicht so schnell. Es mag auf den ersten Blick nicht so aussehen, aber sein drahtiger Körper verfügt über erstaunliche Reserven. Diesen Mann bringt körperlich nichts so einfach an seine Grenzen.


Starker Geist - 15
Sollte ihn doch irgendwann einmal die Kraft verlassen, so wird Chen -schon aus purem Trotz heraus- alle Warnsignale seines Körpers ignorierend, einfach weitermachen. Es ist diese Mischung aus Sturheit und schierer Willenskraft, die ihn Berge versetzen lässt, wenn es nötig ist. Ihn aber erstmal von einer Sache zu überzeugen, kann dagegen ähnlich schwer werden, wie ihn im Nachhinein wieder davon abzubringen. Er ist halt nicht sonderlich flexibel.
Auf der anderen Seite ist seine rustikale geistige Verfassung wahrscheinlich der Hauptgrund dafür, dass er an der Prügel seines Vaters nicht zerbrach.


Eisern - 20
Unbeugsamkeit und ein starker Wille reichen allerdings nicht aus, wenn man als 5-Jähriger von einem Typen verprügelt wird, dessen Schläge selbst einen Bullen auf die Bretter schicken konnten.
Chen hat nicht viel zu bieten, aber er kann einstecken und das nicht zu knapp. Ob nun als Ventil seines besoffenen Vaters oder alleine gegen die Straßengang seines Viertels, solange er sich noch bewegen konnte, solange stand der kleine Chenji auch wieder auf und daran hat sich bis heute nichts geändert.


Schnelle Heilung - 10
Wer beinahe täglich krankenhausreif gedroschen wird, dabei aber nie einen Arzt zu Gesicht bekommt, der hat nicht viele Optionen - anpassen oder draufgehen.
Solange man irgendwie aus eigener Kraft wieder auf die Beine kommen kann, wird es Chen vermutlich schaffen, was nicht bedeutet, dass er die heilende Hand einer hübschen Ärztin ausschlagen würde. Generell sieht er kleinere Schnittwunden oder Prellungen aber eher gelassen. Ein bisschen Sake und dann wird das schon wieder.


Hitzeresistenz / Kälteresistenz - 10
Chen hat kein Gespür für das Wetter und es kümmert ihn auch nicht. Kurze Hose im Winter, dicke Jacke im Sommer - Chen läuft immer in denselben Klamotten rum und sieht sich damit optimal geschützt, schließlich trägt er ja für jede Wetterlage etwas passendes am Leibe oder etwa nicht?


Immunität gegen Gifte - 30
Seine Mutter besaß einen äußerst feinen Geschmackssinn zusammen mit einer angeborenen Immunität gegen Gifte, was sie zu einer idealen Vorkosterin für wichtige Personen aus der Unterwelt machte.
Falls Chen diesen Geschmackssinn jemals hatte, so ist alles was die Berge von Dosenfleisch und Tütensuppen überlebte, im Sake ertrunken. Die Immunität gegen Gifte hat er allerdings geerbt, auch wenn er sich dessen nicht sicher ist. Wer pfeift sich schon Gift rein, nur um zu sehen, ob er dagegen immun ist.
In puncto Alkohol ist dieser Schutz übrigens ein wenig eingeschränkt. So werden seine Zellen davon zwar nicht dauerhaft geschädigt, in ihrer Funktion jedoch vorübergehend ebenso beeinträchtigt wie bei jedem anderen auch. Chen kann sich also ganz gewöhnlich betrinken, die Gefahr der Alkoholvergiftung besteht bei ihm aber nicht. Auch Langzeitschäden braucht er nicht zu fürchten - vermutlich hätte er sich ansonsten wohl schon längst ins Grab gesoffen.
Da sich sein Körper somit keiner ernsten Gefahr ausgesetzt sieht, finden in dieser Hinsicht leider auch keinerlei Anpassungsprozesse statt. Chen verträgt also überraschend wenig, im Grunde kaum mehr als jemand ohne Trinkerfahrung.


Kampfrausch - 30
Wenn Konzentration und Wille mal da sind, ist Chen im Nahkampf schon zu einigem fähig. Leider ist das nicht unbedingt häufig der Fall und besonders lange hält dieser Zustand auch nicht an. Dennoch sollte man sich nicht unbedingt darauf verlassen, dass Chen nach Ablauf seiner "5 Minuten" die Lust am Kampf verliert. Klar, in den meist Fällen wird er versuchen die Sache zügig hinter sich zu bringen - ist einfach bequemer.



Fähigkeiten

Attributspunkte 2/11
Tai: 2
Nin: 0
Gen: 0

Nebenattribute 7/39
KKW: 7/20
Chakra: 0/20
Ersparnis: 0/5

__________________

- Steckbrief | Jutsuliste -

Dieser Beitrag wurde schon 57 mal editiert, zum letzten mal von Chen am 28.06.2017 21:45.

08.02.2014 17:59 Chen ist offline Email an Chen senden Beiträge von Chen suchen Nehmen Sie Chen in Ihre Freundesliste auf
Chen Chen ist männlich
om mani peme hung



Beiträge:
RPG: 91
NO-RPG: 9

Guthaben: 325 Ryou

Ninja Rang: Kishi Genin

Chakra: 50

Kampfkraft: 110

Konkrete Chakraersparnis: keine Angabe

Level: 9
Exp: 92%

Verwarnungen:
keine





Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Familie / Freunde


Name: Nagu
Alter: 41
Status: verstorben
Beziehung: Nagu war Chens Vater und für ihn die Hölle auf Erden. Für den kleinen Chenji starb sein Vater lange bevor sich dieser gegen die Guren stellte.
Beschreibung:
Nagu steht für Naguri taosu ('K.O. schlagen') und diesen Namen trug er nicht umsonst. Nagu war ein Säufer und Taugenichts, aber wo er hinschlug, da wuchs kein Gras mehr. Auf der Straße war er gefürchtet und so heuerte ihn schon bald ein aufstrebendes Syndikat namens Guren ('Der blutrote Lotus') an, für die er zunächst einfache Schlägerjobs erledigte. Später dann wurde er in verschiedenen Nachtklubs eingesetzt, wo er ebenfalls der Mann fürs Grobe war. Wenn breite Schultern und Stiernacken als Abschreckung versagten, dann rief man den schmächtigen Nagu. So manch einer lachte sich im ersten Augenblick über den Hänfling kaputt - bevor er dann seine Zähne vom Boden aufsammeln durfte - falls er dazu überhaupt noch in der Lage war. Nein, mit Nagu war nicht gut Kirschen essen und vermutlich wäre er irgendwann still und leise an seinem Erbrochenen erstickt, wenn er nicht eines Tages beschlossen hätte kein Versager mehr zu sein…


Name: Ashi
Alter: 39
Status: unbekannt
Beziehung: Chens Mutter. Sie war immer liebevoll und fürsorglich, weshalb es für ihn besonders schwer zu verstehen ist, warum sie ihn im Stich ließ.
Beschreibung:
Das Wort "Ashi" hat viele Bedeutungen und alle passen sie zu dieser Frau. Zum einen steht es für 'Assistentin' und spiegelte Ashis Funktion als Vorkosterin und Expertin für Gifte innerhalb der Guren wider. Mit einem außergewöhnlichen Geschmackssinn und zudem einer natürlichen Immunität gegen Gifte geboren, war sie das perfekte Werkzeug, um Giftattentate auf die Führungsriege des Syndikats frühzeitig zu erkennen und zu vereiteln. Darüber hinaus bedeutet Ashi aber auch 'mit bösen Absichten' und ist in Wahrheit die Abkürzung für "Ashitamasen" ('kein Morgen'), denn Ashi's eigentliches Spezialgebiet war das gezielte Ausschalten unliebsamer Konkurrenz - und auf diesem Gebiet war sie ausgezeichnet.
Nach Nagu's Verrat ist sie untergetaucht, mehr ist nicht bekannt.


Name: Ibo, genannt "Fliege"
Alter: 18
Status: lebendig
Beziehung: Fliege ist die einzige Person, die Chen als seinen Freund bezeichnen würde. Seine Ratschläge nimmt er sich zu Herzen, seinen Plänen vertraut er. Fliege ist der Grund weshalb Chen nach Konohagakure ging und sich dort an der Akademie einschrieb.
Beschreibung:
Woher genau Ibo seinen Spitznamen hat ist nicht so ganz sicher. Die einen sagen es wäre, weil er bei dem geringsten Anzeichen von Gefahr die Fliege macht, andere meinen es läge daran, dass man ihn so leicht wie eine Fliege zerquetschen könne - wahrscheinlich ist es ein bisschen von beidem. Er ist klein, dünn und eine Labertasche vor dem Herrn, aber er hat seine Ohren überall und immer einen Plan parat. Die beiden kennen sich schon aus Kindertagen und waren ein eingeschworenes Team - bis Nagu diesen Bockmist baute und Chen aus der Stadt verschwinden musste. Seitdem hat er Fliege nicht mehr gesehen und auch wenn er es ganz sicher nicht zugeben würde, er vermisst ihn.





Vorgeschichte



Ein Mann namens Nagu

Fuma - ein kleines Nest in der Provinz Henkyô. Ursprünglich ein beschauliches kleines Schmugglerstädtchen an der Grenze zu Hi no Kuni, wuchs der Ort über die Jahre zu einer einzigen Vergnügungsmeile heran. Glücksspielhallen, Bars und Bordelle wohin das Auge blickt, in Fuma bekommt man alles - auch diejenigen Dinge über die man sich anderswo nicht zu sprechen traut. Fuma kennt keine Scham, Fuma kennt keine Tabus, Fuma kennt nur eines - Geld. Wer genug davon hat, der lebt dort wie ein König, wer nichts davon hat, der lebt wie einst Nagu.

Naguri Taosu, ein Säufer und Tagedieb, der mehr schlecht als recht in einem kleinen Kellerloch, abseits des großen Trubels, sein Dasein fristete. Er konnte weder Lesen noch Schreiben, besaß keine Ausbildung und hatte auch sonst keinerlei Perspektiven, aber es gab etwas um das ihn jeder im Milieu beneidete - Nagu konnte so hart zuschlagen wie kein zweiter in Fuma. Trotz seiner schmächtigen Statur, dem schmalen Kreuz und den dünnen Armen hatte jeder im Viertel Angst vor ihm. Zu jener Zeit, es muss so um 130 A.E. gewesen sein, begann eine Organisation, die sich selbst Guren ('blutroter Lotus') nannte, nach und nach verschiedenen Teile der Stadt zu annektieren. Es ist wohl unnötig zu sagen, dass Fuma nicht vom damaligen Daimyo kontrolliert wurde. Vielmehr gab es mehrere kleine "Familien", die sich die Kontrolle der Stadt teilten und jeweils einen Teil vom Kuchen an den Landesfürsten abführten. Der Daimyo entschied sich großmütig auf diesem Auge blind zu sein und ließ sie gewähren. Die Machtverhältnisse waren klar verteilt und alles lief geordnet ab - bis die Guren auf der Bildfläche erschienen. In kurzen, aber blutigen Auseinandersetzungen brachten sie eine Familie nach der anderen zu Fall. Es war diese Zeit des Umbruchs, als der blutrote Lotus von Nagu erfuhr. Ein Mann mit seinem "Talent" war in der Organisation gern gesehen, auch wenn sein Alkoholproblem einige beunruhigte. So gab man ihm zunächst kleinere Schlägerjobs - Schutzgeld eintreiben, ein paar Finger brechen, entlaufene Mädchen einfangen - solche Dinge eben. Die Bezahlung war gut und die Aufgaben lagen ihm, also erledigte Nagu seine Arbeit zuverlässig. Er war zufrieden. Mit der Zeit holte man ihn von der Straße und teilte ihm verschiedene Nachtklubs zu. Schnell sprach sich herum, dass man sich ihm nur einmal in den Weg stellte und so zählten die Klubs unter seiner Obhut bald zu den sichersten in Fuma - was sich natürlich positiv aufs Geschäft auswirkte.

Nagu's Geschichte könnte an dieser Stelle enden - ein Junge, der es im Rahmen seiner beschränkten Mittel zu etwas gebracht hatte - wäre da nicht diese Nacht im Spätsommer 136 A.E. gewesen…



Ashi

Die Mädchen tanzten, die Gäste zahlten und Nagu kippelte entspannt auf seinem Stuhl in einem Hinterzimmer des Klubs, während er an einem Schälchen Sake nippte. Alles war in bester Ordnung - bis sich die Tür öffnete und eine mittelgroße Frau den Raum betrat. Ihr langes schwarzes Haar war zu einer kunstvollen Frisur zusammengesteckt und glänzte seiden im matten Licht der Glühbirne. Sie trug einen schneeweißen Kimono, dessen jadefarbene Stickerein ihre smaragdgrünen Augen unterstrichen.
Wäre nicht wenige Augenblicke später sein Boss erschienen, wer weiß wielange Nagu diese Frau noch mit offenem Mund angestarrt hätte, während ihm der Sake aus den Mundwinkeln lief. "Das ist Ashi, sie wird eine Weile in der Stadt sein. Ab morgen bist du ihr Schutzengel, also zieh dir was Ordentliches an." Noch ehe Nagu reagieren konnte waren die beiden auch schon wieder verschwunden und alles was blieb war ein zarter Hauch von Jasmin in der Luft.
In den folgenden Tagen wurde Nagu zu Ashis ständigem Begleiter. Er zeigte ihr die schönen Ecken der Stadt - die kleinen Schätze zwischen dem ganzen Schmuddel, der Fuma beherrschte. So besuchten sie Moru, der einen winzigen Teeladen im Zentrum hatte und fast alle seine Teesorten in einem kleinen Garten auf dem Dach selber anbaute. Von hier aus konnten sie das ganze Dorf überblicken und hatten eine wunderschöne Aussicht auf die schneebedeckten Berge im Südosten; sie sahen den Vögeln dabei zu wie sie in der Mähne eines ausrangierten Steinlöwen -der im Hinterhof irgendeines Casinos stand- ein Bad nahmen. Das Regenwasser sammelte sich dort und bildete eine winzige Seenlandschaft; sie besuchten die versteckten Quellen am Rande der Stadt und vieles mehr. Ashi sprach zwar nicht viel, aber dafür redete der sonst so schweigsame Nagu wie ein Wasserfall. Zu allem wusste er eine kleine Geschichte und falls nicht, dann erfand er eben eine.
Statt Sake trank er morgens nun Kaffee, denn er musste ja schließlich stets ein waches Auge auf die Umgebung haben, da konnte er sich keine trüben Sinne leisten. Auch war er plötzlich immer frisch geduscht und rasiert.
Ab und zu besuchten sie wichtige Personen. Bei diesen Treffen musste er draußen warten und die Ungewissheit darüber was dort drin geschah, brachte ihn jedes Mal fast um. Was wenn Ashi in Schwierigkeiten geriet und er bekam es zu spät mit? Wie ein Tiger im Käfig lief er dann solange vor der Tür auf und ab bis sie wohlbehalten wieder heraustrat, was - Gott sei Dank - immer der Fall war.



Ein Traum wird wahr

Die Zeit verging und die beiden wurden ein Paar. Nagu war im siebten Himmel, Ashi war alles was er sich jemals erträumt hatte - Unsinn - Ashi war mehr als er sich je hätte erträumen können! Er machte große Pläne; ein neues Leben - abseits der Guren - ein besseres Leben, weg aus Fuma, einer ehrlichen Arbeit nachgehen, ein kleines Haus - eine Familie. Die Frage war nur: Wie? Er selbst hätte jederzeit gehen können, davon war er überzeugt; ein kleines Licht, nützlich aber nicht weiter von Bedeutung. Bei Ashi war das anders; sie war wertvoll - ein Juwel, dass die Guren niemals gehen lassen würden.
Ein anderer Teil seines Plans schien hingegen schneller in Erfüllung zu gehen, als erwartet - Ashi war schwanger.
Obwohl die Guren sie nun vorläufig von ihren Pflichten entbanden, war an eine Flucht nicht mehr zu denken - viel zu gefährlich, sowohl für Ashi als auch für das ungeborene Kind. So entschieden sie sich vorerst abzuwarten.
Die weitere Schwangerschaft verlief gut. Nagu kümmerte sich rührend um seine Frau, las ihr jeden Wunsch von den Lippen ab. Alkohol rührte er keinen mehr an und sie zogen in eine große, helle Wohnung, die der werdende Vater sogleich voller Eifer kindgerecht ausbaute. Um das alles bezahlen zu können schob Nagu nun Doppelschichten, ließ sich noch einen weiteren Nachtklub zuteilen und arbeitete täglich bis in die frühen Morgenstunden.



Der Beginn eines neuen Lebens - Chenji's Geburt

Im Frühsommer 137 A.E. war es dann endlich soweit. An einem kühlen Morgen, als die aufgehende Sonne den klaren Himmel in ein Meer aus Flammen hüllte, erblickte ein kleiner Junge das Licht der Welt. Sie nannten ihn Chenji - Veränderung. Er war ihr Symbol für ein neues Leben, der Beginn einer besseren Zukunft, einer Freiheit, die sie schon bald ihr Eigen nennen würden.
Leider verschlechterte sich Ashis Zustand wenige Tage nach der Entbindung dramatisch. Sie drohte zu verbluten und wurde von Spezialisten der Guren fortgebracht. Wohin, das wollte man Nagu nicht sagen, auch durfte er sie nicht besuchen; er verstand das alles nicht. Warum diese Geheimniskrämerei? Wo hatte man sie hingebracht? Die Sorge trieb ihn fast in den Wahnsinn, aber da war ja noch sein kleiner Sohn, der ihn jetzt brauchte. Eine Amme versorgte das Neugeborene und erklärte dem frisch gebackenen Vater was er von nun an alles zu tun hatte.
Die Wochen vergingen und allmählich kehrte soetwas wie Alltag ein. Nagu gewöhnte sich an seine neue Rolle und dem kleinen Chenji ging es gut. Nach 3 Monaten quälender Ungewissheit kehrte Ashi endlich nach Hause zurück. Sie war zwar noch schwach, aber ansonsten ging es ihr gut. Eine Flucht kam in diesem Zustand für sie natürlich nicht in Frage und so blieb die kleine Familie vorerst noch wo sie war.
Ashi versuchte ihrem Mann nun ein wenig Arbeit um Haushalt abzunehmen und kümmerte sich liebevoll um ihren kleinen Sohn, während Nagu sich alle Mühe gab genügend Geld nach Hause zu bringen. Ein wenig schoss er dabei sogar über das Ziel hinaus und so kann man sagen, dass es den dreien gut ging - sie waren glücklich.



Das Ende der Hoffnung

Bis zu dem Tag an dem ihnen die Guren mitteilten, dass Ashi's Schonfrist vorüber war. Chenji hatte gerade seinen ersten Geburtstag gefeiert und war noch zu jung, um mit ihm über die Berge fliehen zu können. So willigte Nagu zähneknirschend ein und Ashi kehrte zu ihrer alten Tätigkeit zurück. Was genau sie eigentlich machte wusste Nagu nicht; er sah nur, dass sie oft wochenlang nicht nach Hause kam. Er stellte sie zur Rede, doch Ashi schwieg. Es hatte ihn nie gestört, dass sie nicht über ihre Vergangenheit sprach, doch schon bald begann er zu zweifeln. Die absurdesten Fantasien fraßen sich durch seinen Kopf, suchten ihn in seinen Träumen heim und ließen ihm keine Ruhe mehr.
Mit der Zeit begann er wieder zu trinken. Er fühlte sich alleingelassen mit seinen Ängsten - einsam…verraten. Der Alkohol steigerte seine Fantasien zu einem Wahn. Er sah Ashi inmitten zügelloser Orgien, wie sie ihn verhöhnte, über seine Zukunftspläne lachte; dass er jemals geglaubt hatte sie könne einen wie ihn lieben…
Nagu's Verzweiflung wuchs mit jeder durchzechten Nacht. Es war doch alles gut gewesen - wie hatte es nur soweit kommen können? Wenn sie doch damals bloß geflohen wären - als sie noch glücklich waren. Aber das ging ja nicht, wegen diesem Drecksbalg! Fast gestorben wäre seine geliebte Ashi, nur damit dieser Haufen Scheiße ihm anschließend sein Leben kaputt machte!
Und so projizierte Nagu all seine Wut und seine Verzweiflung auf seinen Sohn. Chenji - das Symbol für ein besseres Leben - wurde zum Sündenbock für Nagu's Versagen - ein Mahnmal, dass ihn jeden Tag aufs Neue an das Scheitern seines Traumes erinnerte. Eine Erinnerung, die ihn unsagbar schmerzte und diesen Schmerz gab er an Chenji weiter - hundertfach.



Allein…

Nach zahllosen Wutausbrüchen, haltlosen Anschuldigungen und Gewalt von Seiten Nagu's, kehrte Ashi irgendwann nicht mehr nach Hause zurück. So blieb Chenji allein - mit einem Vater, der ihn so sehr hasste, wie nichts anderes auf der Welt. Mit 5 Jahren versuchte er das erste Mal von Zuhause wegzulaufen, doch er kam nicht mal bis zum Stadtrand. Sein Vater prügelte ihn noch an Ort und Stelle halb tot, bevor er den bewusstlosen Jungen an den Haaren nach Hause schleifte und im Keller einsperrte.
Chenji verstand nicht warum ihn sein Vater so sehr hasste, er begriff nur, dass es irgendwas mit seinem Namen zutun hatte, also wollte er nicht mehr so genannt werden. Freunde hatte er keine, aber wenn ihn auf der Straße jemand nach seinem Namen fragte, dann war "Chen…" alles was er als Antwort erhielt.
Noch mehr als die Schläge seines Vaters, schmerzte Chen allerdings der Gedanke, dass ihn seine Mutter im Stich gelassen hatte. Wenn er mal wieder zusammengeschlagen in einer Ecke lag, dann fragte er sich warum sie ihn nicht mitgenommen hatte, ob er irgendwann unartig gewesen war - was er falsch gemacht hatte. Oft stellte er sich dann vor, dass dieser Kerl gar nicht sein richtiger Vater war und dass seine Mutter ihn nicht verlassen, sondern sich nur auf die Suche nach seinem wirklichen Vater gemacht hatte. Gemeinsam würden sie dann zurückkehren, um ihren Sohn aus den Klauen dieses Tyrannen zu befreien. Er wünschte sich so sehr, dass dies die Wahrheit war.



Sake

Die Jahre vergingen und Chen wuchs heran. Seine Mutter kam nicht wieder und Chen redete sich ein, dass es ihm egal war. Der Alkohol zerfraß allmählich den Typen, der sich sein Vater nannte und da Chens Körper zugleich kräftiger wurde, taten die Prügel mit der Zeit immer weniger weh. Es war auszuhalten und Chen beließ es dabei. Viel wichtiger war es da nicht zu verhungern und das einzige wovon es neben Schlägen Zuhause reichlich gab war - Sake. Er brauchte nur abzuwarten, bis sein alter Herr eingeschlafen war und schon konnte er - vorsichtig! - den Rest aus der Flasche trinken. Sein Vater würde es am nächsten Morgen eh nicht merken und glauben er habe die Flasche selbst leer getrunken. Es brannte zwar jeder Schluck höllisch, aber danach erfüllte Chens geschundenen Körper eine angenehme Wärme und die blauen Flecken waren kaum noch zu spüren. Auch hatte er danach nicht mehr so großen Hunger und konnte besser schlafen. Gerne hätte Chen mal was 'Richtiges' gegessen, aber sein Erzeuger steckte nunmal jeden Ryou in Sake und so gab es halt nichts anderes. Mit dem Verfall seines Vaters wuchs der Grad von Chens Freiheit - dieses Getränk jedoch, zog ihn immer wieder nach Hause zurück.



Wie Pech und Schwefel

Das Leben auf der Straße war auch keine sonderlich verlockende Alternative. Selbst eine Stadt wie Fuma kannte Außenseiter und Chen gehörte definitiv dazu. Der schlechte Ruf seines Vaters eilte ihm voraus und er selbst gab sich nicht gerade Mühe daran etwas zu ändern. Zumindest ließen ihn die meisten Leute in Ruhe, denn es sprach sich schnell herum, dass Chen einfach nicht totzukriegen war - auch wenn er nicht den Schlag seines Vaters geerbt hatte. Da war es sicherer die Finger von ihm zu lassen.
Einer, der von dieser Aura profitierte war "Fliege", ein kleiner, dürrer Kerl, der eigentlich Ibo hieß und von jeher gehänselt und schikaniert wurde. […]



[noch in Arbeit]


Eine verhängnisvolle Entscheidung

[…]


Flieges Plan

[…]


Eine lange Reise

[…]


Konohagakure - Die Ankunft

[…]


Die Akademie - Aufnahmeprüfung?! Verdammt…

[…]




[Kurze Zusammenfassung der noch fehlenden Kapitel]
Chen lernte Fliege im Alter von ungefähr 8 Jahren kennen, als er ihn aus einer ziemlich unangenehmen Situation boxte. Die beiden verband ein ähnliches Schicksal und so wuchs über die Jahre eine tiefe Freundschaft. Gemeinsam hielten sie sich mit kleineren Gaunereien und Gelegenheitsjobs über Wasser, bis Chen eines nachts auf dem Weg nach Hause von einem Schlägertrupp übel zugerichtet wurde. Er hatte keine Ahnung was diese Typen eigentlich für ein Problem hatten, aber sie redeten pausenlos von irgendeinem Buch, dass er gestohlen haben sollte. Als ob er ein Buch klauen würde - die hatten eindeutig den Falschen, waren aber zu dämlich, um das zu kapieren. Mit Glück entkam er und erfuhr später von Fliege, dass Nagu - Chens Vater - im Vollrausch bei den Guren aufgetaucht war und randaliert hatte. Offenbar verschwanden dabei die Notizen eines Buchhalters, der in dem Chaos irgendwie unter die Räder gekommen war. Nun klopften die Guren allem Anschein nach systematisch sämtliche Verbindungen zu Nagu ab und wer nicht total bescheuert war, der wusste, dass man bei diesem Klopfen besser nicht öffnete. Nach einigen Tagen und Nächten auf der Flucht, kam Fliege die Idee, dass die Shinobi-Dörfer eigentlich die sichersten Orte der Welt waren. Sie lagen versteckt, wurden streng bewacht und mit etwas Glück konnte Chen dort sogar den ein oder anderen Kniff aufschnappen. Eine Flasche Sake später, kamen sie sogar zu dem Schluss, dass es für Chen das beste war, sich selbst zum Ninja ausbilden zu lassen. Das würde gleich einen ganzen Haufen von Problemen lösen. Er hätte einen gut bewachten Unterschlupf, würde zum furchterregenden Superkrieger (jaja, der Sake…) und dafür auch noch bezahlt werden - der Plan war perfekt!

Naja, zumindest solange, bis sie wieder nüchtern waren, denn da wurde ihnen klar, dass sie keine Ahnung hatten wo sie überhaupt nach solch einem Dorf suchen sollten. Es dauerte fast einen Monat - in dem Chen vor Angst kaum ein Auge zutat - bis Fliege ein Dorf namens Konohagakure no Sato ausfindig gemacht hatte. Es lag angeblich irgendwo in der Nähe des Kayama-Gebirges, tief im Hi no Kuni - mit anderen Worten - verdammt weit weg. Doch Chen hatte keine Wahl. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Guren ihn finden würden und dass diese Typen ein "Keine Ahnung!" nicht verstanden, hatte er bereits am eigenen Leib erfahren.
So machte er sich allein auf den Weg ins gelobte Land, nicht ahnend, dass ihn diese Reise über ein Jahr lang kreuz und quer durch die Weltgeschichte führen würde, bis er schließlich - als Gehilfe eines Schweinebauern - die Tore Konohas erreichen sollte. Dank einer unsäglichen Kette von Missverständnissen landete er dort jedoch zunächst für einige Tage in Untersuchungshaft, bis ihn die Sicherheit des Dorfes schließlich als ungefährlich einstufte - was angesichts der Randale, die er dort in den ersten Stunden veranstaltet hatte, ein wahres Wunder war. Letzten Endes mussten sie ihn dann aber sogar aus der Zelle tragen, weil er ohne seinen Sake vollkommen auf stur geschaltet hatte. Dennoch erhielt er im Anschluß eine Aufenthaltsgenehmigung und schrieb sich noch am selben Tag an der Akademie des Dorfes ein.

Während für seine Aufenthaltspapiere noch ein Fingerabdruck und sein Vorname gereicht hatten, machte die Dame an der Anmeldung einen so strengen Eindruck, dass Chen sich panisch einen Nachnamen aus den Fingern sog. Natürlich kreiste der Sake noch immer wie ein Geier über den Resten seines kümmerlichen Verstandes und so war "Daiginjo" alles was ihm in diesem spontanen Moment einfiel.

Die erste Hürde war genommen, doch was als nächstes kam, traf den damals 16-jährigen Chen wie ein Vorschlaghammer - eine Aufnahmeprüfung! Zum Glück entpuppte sich diese als eine Art Bestandsaufnahme, in der eher grundlegende Dinge, wie Aufnamefähigkeit und körperliches Leistungsvermögen überprüft wurden, anstatt Wissen abzufragen. Während er bei den kognitiven Fähigkeiten irgendwo im Mittelfeld herumdümpelte, sprengte sein Belastungstest sämtliche Normen. Nach einem abschließenden Gespräch, in welchem er letztlich die wahren Gründe für seine Einschreibung offenlegte, wurde er tatsächlich zum 1.8.153 A.E. an der Akademie von Konohagakure no Sato angenommen.

__________________

- Steckbrief | Jutsuliste -

Dieser Beitrag wurde schon 32 mal editiert, zum letzten mal von Chen am 16.07.2016 17:42.

08.02.2014 18:02 Chen ist offline Email an Chen senden Beiträge von Chen suchen Nehmen Sie Chen in Ihre Freundesliste auf
Rin
Hitokiri




Beiträge:
RPG: 1579
NO-RPG: 2031

Guthaben: 850 Ryou

Ninja Rang: Kishi Jounin

Chakra: 395

Kampfkraft: 210

Konkrete Chakraersparnis: 25

Level: 41
Exp: 63%

Verwarnungen:
keine


Shop (Artikel): Rin
Kunai.gif    Kunai [1Pack - 5Stk]

Verbaende.gif    Verbandskasten




Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Angenommen.

Fähigkeiten

Attributspunkte 2/11
Tai: 2
Nin: 0
Gen: 0

Nebenattribute 3/39
KKW: 3/20
Chakra: 0/20
Ersparnis: 0/5


Eigenschaften
Nachteile - 127 GP


Lese-Rechtschreib-Schwäche - 4
Da wo Chen aufwuchs spielte Bildung eine eher .. untergeordnete Rolle. Seine Mutter verschwand zu früh, um ihm Lesen und Schreiben beibringen zu können und sein Vater hatte selber keine Ahnung von dem Zeug. Alles was Chen heutzutage beherrscht, hat er sich über die Jahre mühsam zusammenkratzen müssen. Es reicht, um im Alltag einigermaßen zurechtzukommen, nach Möglichkeit überlässt er die Leserei aber doch lieber anderen.


Ungebildet - 15
"Bücher sind totes Wissen. Was du für das Leben brauchst kann dich auch nur das Leben lehren, mein Sohn." Naja, ganz so geschwollen hatte es sein Alter nicht ausgedrückt, aber sicherlich war es das, was er meinte als er sagte: "Brauchste nich'." Eine Sichtweise, der sich der kleine Chenji nur allzugerne anschloss - war eh zu anstrengend.
Leider besitzt er deshalb heute so gut wie kein Faktenwissen, womit er grundsätzlich auch gut leben könnte, wenn die Typen an der Akademie nicht andauernd irgendwelches Zeug von ihm wissen wollten, von dem er noch nie gehört hat.


Eingeschränkte Jutsuunfähigkeit - 50
Als er dann schließlich im praktischen Teil des Jutsu-Unterrichts auf ganzer Linie versagte, war eigentlich keiner in seiner Klasse mehr wirklich überrascht. Nur Chen war angepisst. Nicht dass er so scharf darauf gewesen wäre Jutsu zu wirken, das meiste davon kapierte er sowieso nicht, aber die Tatsache, dass so ein 10 jähriger Rotzlöffel offenbar spielend etwas hinbekam, an dem Chen scheiterte, obwohl er sich echt reinhängte..das brachte ihn auf die Palme. Natürlich musste dieses Muttersöhnchen ihm das anschließend bei jeder Gelegenheit unter die Nase reiben.
Tief durchatmen - inneres Gleichgewicht - Schälchen Sake - alles gut.
…und anschließend vorübergehende Suspendierung, inklusive Akteneintrag, wegen Alkohol im Unterricht - was für ein beschissener Tag.


Sucht [Alkohol] - keine Gp
Bei all diesen Strapazen und Unwegsamkeiten, die ihm das Leben täglich vor die Füße wirft, gibt es doch etwas, das ihm Trost zu spenden vermag - eine Liebe in deren Umarmung er sich geborgen fühlt - eine Leidenschaft, die mit jedem Kuss aufs neue brennt - ein Orakel, ohne dessen Rat er verloren wäre - Sake!
Chen trinkt ihn zu jeder seiner Mahlzeiten (auch zum Frühstück!), wobei ihm je ein Schälchen genügt, denn er legt Wert darauf den Tag über einen klaren Kopf zu behalten und sich nicht total abzuschießen - zumindest soviel hat er von seinem Vater gelernt. Daher verteilt er seine Mahlzeiten und kleinen Snacks so über den Tag, dass er jedes Mal wieder halbwegs nüchtern ist, bevor er sich das nächste Schlückchen gönnt. Chen ist also ein Spiegeltrinker auf niedrigem Niveau, könnte man sagen.
Sake ist für ihn allerdings mehr als nur die Befriedigung einer Sucht, es ist ein Lebensgefühl. Schon allein deswegen ist es ihm zuwider das Zeug hemmungslos in sich hinein zu schütten, wobei er dennoch auf gut 1-1.5 Liter pro Tag kommt und "Tag" bedeutet für Chen "vor Sonnenuntergang". Was danach passiert folgt einem etwas anderen Konzept. Zwar ist es ihm weiterhin wichtig den Reiswein zu genießen, aber er erlegt sich keine obere Schranke mehr auf. Wenn er nachts um die Häuser zieht, dann ist er frei…

Da Chen eine natürliche Immunität gegen Gifte besitzt, ist sein Abhängigkeit rein psychischer Natur. Die Auswirkungen sind für sein Umfeld deshalb aber nicht weniger deutlich zu spüren. Sollte der obligatorische Sake am Morgen ausbleiben, so ist Chens Laune sofort im Keller. Das mag auf den ersten Blick nichts besonderes sein, schließlich ist er auch sonst nicht gerade die Freundlichkeit in Person, aber entgegen seiner üblichen Art ist er nun leicht reizbar und reagiert schnell unverhältnismäßig aggressiv. Am besten man spricht ihn in dieser Phase gar nicht erst an - es sei denn natürlich, man läd ihn auf ein Schälchen ein.
Falls Chen im Laufe des Tages weiterhin keinen Reiswein bekommt - anderen Alkohol lehnt er in der Regel ab - dann wird es ruhig um ihn. Mehr als ein missmutiges Grummeln ist ihm jetzt kaum noch zu entlocken und seine Motivation nähert sich mit rasender Geschwindigkeit dem Nullpunkt.
Bleibt die Kehle auch am Abend trocken, wird Chen mit ziemlicher Sicherheit zum Totalverweigerer - es sei denn etwas wirklich Wichtiges liegt an. Das sollte dann aber nichts Geringeres als die Rettung der Menschheit sein.

Speisegebot - 3
Was als netter Vorwand begann, wurde schließlich zu einem Gebot: >Keine Mahlzeit ohne Sake<.
Dies hat unter anderem zur Folge, dass Chen Süßspeisen kategorisch ablehnt, denn die schmecken seiner Meinung nach nicht zu Reiswein und es gilt: Kein Reiswein -> keine Essen, Punkt!

Tiefer Schlaf - 10
Zwar benötigt Chen einen gewissen Alkoholpegel um einschlafen zu können, aber wenn er erstmal schläft, dann wie ein Baby. So kommt es nicht selten vor, dass er morgens von der rauen Zunge einer streunenden Katze oder dem Schnüffeln eines Hundes geweckt wird und sich in irgendeiner Seitengasse zwischen Müllsäcken und Küchenabfällen wiederfindet, weil ihn in der Kneipe nebenan mal wieder keiner mehr wachbekommen hat und er deshalb bei Sonnenaufgang kurzerhand im Hinterhof entsorgt wurde…

Negative Ausstrahlung - 15
…und das riecht man dann auch. Besäße Chen eine Chakranatur, es wäre sicher nicht Wasser. Hinzu kommt die Fahne, die er morgens gerne mal hat, wenn er die Akademie betritt. Angeblich wurde er sogar schon von einer Putzfrau aus dem Gebäude gejagt, weil sie ihn für einen Obdachlosen hielt. Auch Sätze wie "Schau mal, wenn du nicht ordentlich lernst, dann endest du so wie der da!", hat Chen seit seiner Ankunft in Kishigakure nun schon des Öfteren zu hören bekommen, während besorgte Mütter mit mahnendem Finger auf ihn zeigten.
Es ist aber nicht nur sein ungepflegtes Äußeres, was dazu führt, dass man ihn nicht unbedingt näher kennenlernen möchte. Seine mürrische Art, seine Gleichgültigkeit, seine schlechten Manieren - all das ließe sich vermutlich noch ertragen, wäre da nicht diese Aura, die einem sagt "Dreh mir den Rücken zu und ich breche dir das Genick"…Chen ist wirklich niemand, den man gerne umsich hat oder freiwillig in sein Haus lässt.

Obsession - 5
Tja, und dann wäre da noch diese Sache…
Chen kämpft mit ganzer Kraft dagegen an, denn es widerspricht allem was er im Leben gelernt hat, allem woran er glaubt, aber er kann einfach nicht daneben stehen und zusehen wie auf einem Schwächeren herumgehackt wird - geht einfach nicht - so sehr er sich auch anstrengt. Er wäre ja schon zufrieden, wenn er sich einfach umdrehen und gehen könnte, aber der bloße Gedanke, dass da jemand seine Überlegenheit ausnutzt um andere zu quälen, macht ihn krank. Dabei sollte man ihn nicht falsch verstehen, das Schicksal der Leidenden ist ihm scheißegal, aber er hasst Sadisten nunmal wie die Pest. Denen muss er einfach sämtliche Knochen brechen, da führt kein Weg dran vorbei. Er weiß, dass ihn die Sache nichts angeht, dass er den Dingen einfach ihren Lauf lassen sollte, aber in diesem einen Punkt kann er es einfach nicht. Es ist ein Zwang, der so stark ist, dass er dafür sogar sein Leben aufs Spiel setzen würde - total irrational, das ist ihm völlig klar und deshalb wird er sich jedes Mal mit Händen und Füßen dagegen wehren und jedes Mal wird er diesen inneren Kampf am Ende verlieren.
Vielleicht eine Spätfolge seiner verkorksten Kindheit - wer weiß das schon.

Prinzipientreue - 5
Ist bei Chen erst einmal etwas tief genug vorgedrungen, um den Status "Lebensweisheit" zu erreichen, wird es fein säuberlich in Stein gemeißelt.

Feste Gewohnheit - 5
Es ist einfach ungerecht, dass die schönste Nebensache der Welt einem so den Alltag versauen kann.
Allein die Erkenntnis, dass Sake zur Nebensache werden muss, wenn man in diesem Dorf irgendwie voran kommen will, war ein langer - schmerzhafter - Lernprozess.
Leider ist Erkenntnis alleine nicht genug und so hat Chen beschlossen sich ein wenig spirituellen Rat zu holen - bei sich selbst. Schließlich kennt ihn niemand besser als er.

Kurzum: Chen meditiert. Vorzugsweise abends, vor dem Schlafengehen. Es hilft ihm dabei einzuschlafen ohne zuvor die halbe Nacht durchgezecht haben zu müssen. Überhaupt ist Chen bemüht seinen Tag besser zu strukturieren - und sich anschließend auch daran zu halten! So trinkt er vor dem Mittagessen keinen Alkohol mehr und auch dann nur noch ein Schälchen. Daraufhin bleibt er bis zu seiner abendlichen Meditation abstinent, die er meist in drei Abschnitte einteilt, jeweils unterbrochen von einer kurzen "Sake-Zeremonie", an deren Details er immernoch akribisch feilt.

Einbildungen - 10
Noch ist unklar, ob Chen während einer seiner Meditationen zu tief ins Glas oder zu tief in sich selbst geschaut hat - jedenfalls tauchte irgendwann plötzlich eine Frau in seinem Zimmer auf. Sie schien keine Notiz von ihm zu nehmen, sondern saß einfach nur still auf dem Fass mit dem Sake und beobachtete lächelnd die Vögel auf Chens Fensterbank. Für ihn waren die Piepmätze nichts besonderes. Das Fenster stand halt den ganzen Tag offen und seit er irgendwann mal ein Stück altes Brot auf dem Fensterbrett vergessen hatte war seine Bude eine Art Vogel-WG.
Eine Frau war in diesen vier Wänden dagegen eine Rarität, um nicht zu sagen - ein echtes Novum. Leider genügte eine kurze Unaufmerksamkeit und sie war ebenso plötzlich wieder verschwunden.
Seitdem taucht sie immer mal wieder auf, ohne dass es Chen bisher fertig gebracht hätte sie anzusprechen.

Abergläubisch - 5
Natürlich lässt einen Junggesellen eine Frau solchen Kalibers nicht kalt und so rätselt Chen was wohl hinter dieser Erscheinung stecken mag - an deren Echtheit er nicht im Geringsten zweifelt. Ob er tatsächlich einem Kami begegnet ist? Auch wenn er bisher nicht an die alten Götter geglaubt hat - jetzt tut er es. Und insgeheim hofft er jeden Abend sie wiederzusehen.





Vorteile - 125 GP


Ausdauernd - 10
Auch wenn Chen nicht immer mit Elan bei der Sache ist, aus der Puste bringt man ihn nicht so schnell. Es mag auf den ersten Blick nicht so aussehen, aber sein drahtiger Körper verfügt über erstaunliche Reserven. Diesen Mann bringt körperlich nichts so einfach an seine Grenzen.


Starker Geist - 15
Sollte ihn doch irgendwann einmal die Kraft verlassen, so wird Chen -schon aus purem Trotz heraus- alle Warnsignale seines Körpers ignorierend, einfach weitermachen. Es ist diese Mischung aus Sturheit und schierer Willenskraft, die ihn Berge versetzen lässt, wenn es nötig ist. Ihn aber erstmal von einer Sache zu überzeugen, kann dagegen ähnlich schwer werden, wie ihn im Nachhinein wieder davon abzubringen. Er ist halt nicht sonderlich flexibel.
Auf der anderen Seite ist seine rustikale geistige Verfassung wahrscheinlich der Hauptgrund dafür, dass er an der Prügel seines Vaters nicht zerbrach.


Eisern - 20
Unbeugsamkeit und ein starker Wille reichen allerdings nicht aus, wenn man als 5-Jähriger von einem Typen verprügelt wird, dessen Schläge selbst einen Bullen auf die Bretter schicken konnten.
Chen hat nicht viel zu bieten, aber er kann einstecken und das nicht zu knapp. Ob nun als Ventil seines besoffenen Vaters oder alleine gegen die Straßengang seines Viertels, solange er sich noch bewegen konnte, solange stand der kleine Chenji auch wieder auf und daran hat sich bis heute nichts geändert.


Schnelle Heilung - 10
Wer beinahe täglich krankenhausreif gedroschen wird, dabei aber nie einen Arzt zu Gesicht bekommt, der hat nicht viele Optionen - anpassen oder draufgehen.
Solange man irgendwie aus eigener Kraft wieder auf die Beine kommen kann, wird es Chen vermutlich schaffen, was nicht bedeutet, dass er die heilende Hand einer hübschen Ärztin ausschlagen würde. Generell sieht er kleinere Schnittwunden oder Prellungen aber eher gelassen. Ein bisschen Sake und dann wird das schon wieder.


Hitzeresistenz / Kälteresistenz - 10
Chen hat kein Gespür für das Wetter und es kümmert ihn auch nicht. Kurze Hose im Winter, dicke Jacke im Sommer - Chen läuft immer in denselben Klamotten rum und sieht sich damit optimal geschützt, schließlich trägt er ja für jede Wetterlage etwas passendes am Leibe oder etwa nicht?

Immunität gegen Gifte - 30
Seine Mutter besaß einen äußerst feinen Geschmackssinn zusammen mit einer angeborenen Immunität gegen Gifte, was sie zu einer idealen Vorkosterin für wichtige Personen aus der Unterwelt machte.
Falls Chen diesen Geschmackssinn jemals hatte, so ist alles was die Berge von Dosenfleisch und Tütensuppen überlebte, im Sake ertrunken. Die Immunität gegen Gifte hat er allerdings geerbt, auch wenn er sich dessen nicht sicher ist. Wer pfeift sich schon Gift rein, nur um zu sehen, ob er dagegen immun ist.
In puncto Alkohol ist dieser Schutz übrigens ein wenig eingeschränkt. So werden seine Zellen davon zwar nicht dauerhaft geschädigt, in ihrer Funktion jedoch vorübergehend ebenso beeinträchtigt wie bei jedem anderen auch. Chen kann sich also ganz gewöhnlich betrinken, die Gefahr der Alkoholvergiftung besteht bei ihm aber nicht. Auch Langzeitschäden braucht er nicht zu fürchten - vermutlich hätte er sich ansonsten wohl schon längst ins Grab gesoffen.
Da sich sein Körper somit keiner ernsten Gefahr ausgesetzt sieht, finden in dieser Hinsicht leider auch keinerlei Anpassungsprozesse statt. Chen verträgt also überraschend wenig, im Grunde kaum mehr als jemand ohne Trinkerfahrung.

Kampfrausch - 30
Wenn Konzentration und Wille mal da sind, ist Chen im Nahkampf schon zu einigem fähig. Leider ist das nicht unbedingt häufig der Fall und besonders lange hält dieser Zustand auch nicht an. Dennoch sollte man sich nicht unbedingt darauf verlassen, dass Chen nach Ablauf seiner "5 Minuten" die Lust am Kampf verliert. Klar, in den meist Fällen wird er versuchen die Sache zügig hinter sich zu bringen - ist einfach bequemer.


Ab zur Dorfliste, Nichtsnutz! :D

__________________
"When a doctor goes bad, he is the first among criminals. He has nerve and he has knowledge."
- Sir Arthur Conan Doyle

Steckbrief | Jutsuliste

15.02.2014 12:44 Rin ist offline Email an Rin senden Beiträge von Rin suchen Nehmen Sie Rin in Ihre Freundesliste auf Füge Rin in deine Contact-Liste ein
 
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Gehe zu:

Powered by Burning Board Lite 1.0.2 © 2001-2004 WoltLab GmbH | Impressum
Design by nam0