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Autor
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Ayato Ayato ist männlich




Beiträge:
RPG: 0
NO-RPG: 2

Guthaben: 0 Ryou

Ninja Rang: -

Chakra: keine Angabe

Kampfkraft: keine Angabe

Konkrete Chakraersparnis: keine Angabe

Level: 1
Exp: 0%

Verwarnungen:
keine





Hyuuga Ayato Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen





Vorname:
Ayato

Nachname:
Hyuuga

Geburtsdatum:
Winter 11. Dezember 144 A.E.

Größe:
1,52 m

Geburtsort:
Kishigakure

Wohnort:
Kishigakure

Clan:
Hyuuga (Haupthaus)

Rang:
Akademist

Aussehen:

Körperlich:

Ayato hat einen schlanken, von schwarz/Lilafarbenden Narben, geprägten Körper, wobei der komplette rechte Arm samt Hand bis zum Gesicht hin eine einheitliche Narbe ergibt. Seine Haare sind, typisch für einen Nachfahren der Hyuuga, schwarz. Nur im Mondlicht glänzen diese lila, wie bei einer Rabenfeder. Seine Haare hat er sich allerding auf knapp Schulterhöhe kürzen lassen und nicht so glatt wie es eigentlich üblich ist, wenn man einem Hyuuga begegnet, sondern strubbelig und hängen ihm teilweise im Gesicht. Dadurch sticht sein Byakugan wie zwei Monde hinter dunklen Wolken hervor. Seine Mimik ist meist eintönig und weist sehr selten auch mal ein Lächeln auf.

Kleidung:

Seine Kleidung ist für einen 16-Jährigen Akademist relativ individuell. Den ganzen Tag über hat er seine weiße Maske auf um sein Gesicht zu verdecken und seine Augen vor dem Licht zu schützen. Auch sein Oberteil deckt das meiste seines Körpers ab. Den schwarzen relativ langen Mantel (Vergleichbar mit dem eines Akatsuki-Mantels, nur ohne weiß/roten Wolken) trägt er durchgehend, wenn er unterwegs ist. Auch wenn er dadurch, von ein paar Leuten seiner Familie, verpönt wird trägt er diesen um seine körperlichen Makel zu verdecken. Seine rechte Hand befindet sich deshalb auch in einem schwarzen Handschuh. Unter diesem Mantel allerdings trägt er den Shinobi Kampfanzug. In seinem Mantel hat er sich mehrere Taschen genäht um möglichst viele Ninja Werkzeuge unterzubringen. Auch die Schuhe sind die typischen Sandalen. Da seine Beine nicht von den Narben betroffen sind trägt er meist eine kurze Hose und Schienbeinschützer.

Ayatos Maske



Vor dem Unfall



Nach dem Unfall



Persönlichkeit:

Außerhalb aller anderen Aktivitäten wie der Akademie etc. ist Ayato eine recht verschlossene Person und unterhält sich nicht viel mit anderen Personen. Kennt er die Person schon länger oder wird er direkt angesprochen unterhält er sich auch mit dieser Person und bleibt förmlich und höfflich. Wenn er nicht grade nachts unterwegs ist sitzt er in seiner, von der Hyuuga Familie gesponsorten Wohnung. Er liest dort viel, meditiert oder feilt an seinen Kampftechniken. Da er tagsüber dem Licht ausgesetzt ist und er das Sonnenlicht in den Augen nicht ertragen kann, ist er nur dann draußen, wenn er grade zur Akademie oder am Trainieren ist wofür viel Platz gebraucht wird. Wenn die Nacht einläutet wird er schon ein wenig aktiver. Er setzt sich dann meist auf ein Dach, beobachtet die Sterne oder macht einen Spaziergang durch das Dorf. Auch besucht er dann die Gräber seiner Eltern. Da er ein nachdenklicher Mensch ist kann man ihn auch oft dabei beobachten wie er in der Nacht unter einem Baum auf einer Bank sitzt und einfach nur Gedankenverloren Löcher in die Luft starrt. Geschweige denn er hat seine Maske nicht auf.
Im Kampf bleibt Ayato die Ruhe selbst. Ohne eine Strategie geht er an keinen Kampf ran. Er beobachtet seinen Gegner meist erst, weicht gegeben falls Angriffen aus und studiert die Bewegungen seines Gegners. Unter anderem ist er etwas vorsichtiger nicht getroffen zu werden da er Schmerzen stärker empfindet als andere, weshalb er dazu tendiert einen Kampf mit nur einem Schlag zu lösen oder zumindest ohne selber getroffen zu werden. Er benutzt dazu relativ viele Ninja Werkzeuge um den Gegner davon abzuhalten Angriffe oder Gegenangriffe zu starten. Sein Lieblingswerkzeug sind dabei die Stahlfäden, womit er versucht seine Gegner Bewegungsunfähig zu machen umso Finale Schläge schon von Anfang an zu planen und auszuführen. Mit Strategie und Verstand geht er an Kämpfe ran. Wie im Part Nachteile schon beschrieben, gibt er aber auch nicht auf, bis der Gegner bezwungen oder gar tot ist. Er hat würde krinr Angst davor haben seinen Gegner zu töten und benutzt alle Mittel bis der Kampf komplett entschieden ist. Im Team konnte Ayato sich noch nicht sehr gut beweisen. Doch im Teamtraining was Zusammenhalt betrifft ist Ayato an vorderster Spitze. Auch hier beobachtet er erst was seine Teamkameraden können um dies in eventuelle Strategien umzuwandeln, nutzt sein Byakugan um dem Team Vorteile zu verschaffen und observiert im Vorhinein Gegebenheiten um gegnerische Taktiken zu umgehen. Platzierte Fallen werden vorher dem Team mitgeteilt umso die maximale Effizienz rauszuholen. Im Guten und Ganzen ist Ayato eigentlich eine ruhige und zurückgezogene Person. Kommt es aber zum Kampf wird er berechnend und Kommunikationsfreudig um den Feind so schnell wie möglich in die Mangel zu nehmen. Zurückgezogenheit und Soziale Ausweichmöglichkeiten sind an der Tagesordnung. Begegnet man ihn in der Nacht ist er eine offene und ehrliche Person mit dem man über alle möglichen Dinge reden kann, auch wenn er sich dafür hinter seiner Maske versteckt. Er hat Angst seine Narben zu eigen da er bisher nur Abneigung dadurch erlebt hat. Auch gegenüber sich selbst hasst er sein Aussehen.

Attributspunkte:
NA: 0
GA: 0
TA: 0
BA: 1

Vorteile:

Wesen der Nacht (20GP)
Gutes Gedächtnis (5GP)
Hohe Chakrakapazität (15GP)
Gute Chakrakontrolle (15GP)
Agilität (10GP)

(65 GP)

Nachteile:

Blutlust (10GP)
Schmerzempfindlich (15GP)
Lichtempfindlich (15GP)
Unansehnlich (15GP)
(Aufgrund seiner Narben)
Einbildung (10GP)
Ayatos sogenannte Einbildung besteht aus einem exakten Spiegelbild seiner selbst. Nur ist diese Einbildung lebhafter und manipulativ. Es versucht Ayato Dinge einzureden die er machen soll, schafft dies gelegentlich und bringt Ayato in Schwierigkeiten. Aber auch nicht alle Dinge die es versucht Ayato einzureden sind negativ. Teilweise hilft es Ayato sich wieder auf den Richtigen Pfad zu kommen oder sich in kritischen Situationen zusammenzureißen.

(65 GP)

Vorlieben:
- Gute Bücher
- Die Nacht und die Dunkelheit

Abneigungen:
- Wenn andere Verletzt werden
- Genjutsu
- Tageslicht

Verwandte:

Hyuuga Tanari (Mutter, verstorben)
Ayatos hat seine Mutter nie kennengelernt. Sie war eine sehr hübsche Frau und begeisterte jede Person, ob Mann oder Frau. Ihr langes, glattes Haar ging ihr bis zur Hüfte. Jeden Kimono die sie anzog sah an ihr einfach blendend aus. Sie hatte eine sehr ruhige Persönlichkeit und somit konnte man sich einfach nicht mit ihr streiten. Als sie den Vater von Ayato heiratete wahr sie eine Treue Ehefrau und man konnte es schon fast perfekt nennen. Doch sie starb sehr früh bei der Geburt von Ayato.


Hyuuga Inuyagi alias “Die Gifthand” (Vater, verstorben)
Ayatos Vater diente vor dem Tod seiner Frau als Jounin unter dem Kage. Er war sehr erfolgreich als Shinobi und wurde als starkes Teammitglied gerne gesehen. Er hatte kurzes schwarzes Haar und eine recht kräftige Figur. Vor dem Tod seiner Frau war er eine Herzensgute Person und lebte teils nur für seine Familie. Doch als Tanari starb fiel er in ein tiefes Loch, fing an die Familie zu hassen und gab seinem Sohn Ayato die Schuld daran das seine Frau gestorben ist. Und so behandelte er ihn auch. Er arbeitete seitdem für ein Labor als Giftmischer und Forscher. Er starb bei dem Unfall im Labor.


Hyuuga Hatso (Onkel)
Ayatos wohlgesonnener Onkel. Mit seinem eingefallenen faltigen Gesicht sieht er zwar sehr grummelig aus, aber das ist er ganz und gar nicht. Er ist immer freundlich anderen Gegenüber und versucht einen Aufzuheitern egal wie stressig der Alltag in der Hyuuga Familie sein kann. Er ist der Erziehungsberechtigte von Ayato.


Hyuuga Zunari (Schwester von Tanari)
Eine relativ kleine aufgedrehte Frau für ihr Alter, aber Herzensgut und immer gut drauf. Mit ihrem langen, schwarzen Haar ist sie sehr penibel und achtet eigentlich immer auf ein gutes Aussehen. Sie ist die beste Freundin von Ayato, behandelt ihn aber immer wie ein kleines Kind. Sehr zu Missgunst von Ayato.


Vorgeschichte:

Das Leben eines Einzelnen

Prolog

Eine Klinik in Kishigakure. Eine Krankenschwester läuft auf einem Mann zu der auf einer Wartebank sitzt und seinen Kopf mit beiden Händen fest hält. “Herr Hyuuga, Herr Hyuuga!”, rief die Krankenschwester und blieb leicht erschöpft vor dem Mann stehen. Dieser stand sofort auf, “Was ist los Schwester?”, fragte dieser und wurde nervös. Die Krankenschwester wurde ruhiger und schien den Anschein nach kurz vor den Tränen zu stehen. “Ihre Frau...”, fing sie an zu stottern. “Ja was ist mit meiner Frau?”, fing der Mann an, wurde lauter und ergriff die Krankenschwester bei den Schultern, “Was ist mir Ihr?”. Der Krankenschwester lief eine Träne die Wange herunter, “Sie ist...leider bei der Geburt verstorben...”, stotterte sie erneut und brach in Tränen aus. Der Mann ließ sie langsam los, trat einen Schritt zurück und brach auf dem Boden zusammen. “Was...das kann nicht sein...”, fing er an, riss sich dann aber kurz zusammen, “Was ist meinem Sohn?”, fragte er die Schwester, stand wieder auf und ergriff diese wieder bei den Schultern und schüttelte sie. “Ihr Sohn hat die Geburt überlebt und wird grade versorgt, Herr Hyuuga.” Der Mann setzte sich wieder hin und versank in ein tiefes Loch.

Kapitel 1, Undankbarer Vater

“Ayatooo!”, rief eine Männerstimme aus dem Wohnzimmer einer kleinen unaufgeräumten Wohnung. Überall standen Bier und Sake Flaschen herum, Fenstergläser hatten Risse und aus einem Sessel sprang eine Feder heraus. “Ja Papa?”, eine Jungenstimme kam aus einem kleinen Bad gerufen. “Habe ich dir nicht gesagt du sollst die Wohnung aufräumen und einkaufen gehen du undankbares Kind?!”, schrie die Männerstimme, anscheinend der Vater von Ayato, den Jungen entgegen, “Nichts kannst du und wenn, das noch nicht mal richtig!”, schrie dieser weiter und ein kleiner Junge mit schwarzen Haaren kam aus dem Bad gerannt und verbeugte sich entschuldigend vor den Mann nieder. “Tut mir leid Papa. Ich war doch noch beschäftigt das Bad zu putzen.”, erwiderte der Junge, anscheinend Ayato genannt, kleinlaut und lag gefühlt schon mit der Stirn in einer, sich auf dem Boden befindenden, Sake Pfütze. Der Mann ergriff den Jungen stellte ihn Senkrecht auf und scheuerte ihm eine mit seiner Rückhand. Seine dadurch weißen Byagukan Augen schienen Ayato vor Wut fast zu zerreißen. “Wenn ich von der Arbeit wieder da bin ist hier alles erledigt und ich will etwas zu Essen auf den Tisch sehen!”, befehlt der Vater Ayato und ließ ihn los. Ayato, der kurz vorm heulen stand, verneigte sich wieder, “Ja Papa wird sofort gemacht.”. Der Vater ergriff seinen Laborkittel, zog ihn sich über und ging zu Tür. “Wenn du schon mein Leben zerstörst kannst du auch dafür büßen!” mit diesen Worten knallte er die Haustür zu und eine Glühbirne sprang aus der Fassung der Deckenbeleuchtung und zerbarst auf dem Holzboden. Ayato fing an zu weinen, ging aber zu dem Scherbenhaufen und sammelte die Scherben auf. Seine Mutter und sein Vater lernten sich damals auf einem Fest kennen der auf dem Hof der Familie stattfand. Sein Vater arbeitete damals als Jounin unter den Diensten des Kage, bekannt als die Gifthand. Diesen Namen bekam er da er die Kunst des Giftmischen mit seinem Taijutsu verbunden hatte und somit nicht nur Gegnerische Tenketsu blockierte, sondern auch seinen Gegner gleichzeitig vergiftete. Seine Mutter hingegen war eine sanfte Frau des Hofes und legte Wert auf ein gepflegtes Aussehen. Ihre langen, glatten schwarzen Haare gingen ihr fast bis zu Hüfte und ihrem Körper hätte man jeden Kimono anziehen können und es würde ihr stehen. Damals trafen sich die beiden, und es passte wie ein Katana in seiner Schwertscheide. Die beiden lebten zusammen auf dem Hof ein glückliches Zufriedenes Leben, auch wenn sein Vater des Öfteren auf Mission war, wartete seine Mutter sehnsüchtig am Fenster und erwartete seine Rückkehr. Ungefähr ein halbes Jahr nachdem die beiden sich kennengelernt haben wurde seine Mutter auch schon mit Ayato schwanger. “Autsch”, schreite der Junge Schmerzerfüllt und zog eine Daumengroße Scherbe aus seiner Hand. Das Blut lief ihm den Arm runter während er zum Verbandskasten in die Küche ging. Er hatte aufgehört zu weinen, verzog keine Mimik mehr, obwohl ihm das Blut schon vom Ellbogen tropfte. Er verband sich die Hand Notdürftig mit einem Stofffetzen da er keine Verbände mehr im Kasten gefunden hatte. “Warum ist Papa nur so wütend auf mich...”, fragte er sich im Eingestehen das das aufheben mit der Bloßen Hand ein Fehler war. Er schaute sich um. “Ich gehe erst einkaufen und dann Räume ich hier auf.”, sagte er zu sich selber und zog sich seine Sandalen an, öffnete die Haustür und trat in die verschneite Gasse über. Keine Menschenseele war zu sehen. Nur wenn er nach links schaute sah er den Trubel der sich auf eine der Hauptwege tummelte, die sich überall quer durch das Dorf zogen. Er ging in Richtung dieses Trubels und wollte grade in die Menschenmasse eintauchen als er in einen Mann rannte. Ayato viel hin und rieb sich den Rücken. “Verdammt passen sie doch...”, er stockte bei dem Versuch den Mann darauf hinzuweisen, dass dieser doch bitte aufpassen sollte, als er diesen ins Gesicht schaute. Ein altes Gesicht. Zerfurcht durch Falten und einem weißen Augenpaar. “Onkel?!”, rief Ayato, sprang auf und umarmte seinen erkannten Onkel sofort. Dieser lachte und legte seine Hand auf Ayatos Kopf. “Hahaha du bist ja echt schon groß geworden mein Junge.”, sagte dieser mit freundlicher Stimme. “Ich bin ja auch schon Sieben Onkel. Kannst du nicht rechnen?”, erwiderte Ayato Stolz und stellte dich mit Stolzer Pose auf einen kleine Karton der auf dem Boden lag. “Ja das sehe ich Ayato.”, erwiderte sein Onkel und musste wieder lachen, doch dieses Lachen starb auch wieder so wie es kam. “Ist dein Vater Zuhause Ayato?”, fragte er. “Nein er ist wie immer arbeiten gegangen Onkel.”, antwortete Ayato mit gesenktem Kopf und ausweichenden Blick. “Was auch immer ihn dazu gebracht hat in einem Giftlabor zu arbeiten und dem Shinobi- Leben aus dem Weg zu gehen...” Ayatos Onkel schüttelte mit diesen Worten seinen Kopf, griff in seine rechte Tasche und holte ein wenig Geld heraus. “Hier Ayato das ist für dich. Kauf dir davon was Schönes ja?”, sagte sein Onkel lächelnd, während er Ayato das Geld in die Hand drückt. “Danke Onkel!”, bedankte sich Ayato mit einem Grinsen im Gesicht. Die ganze Zeit versteckte er seine Verletze Hand in seiner Hosentasche, sodass sein Onkel das nicht merkte. Er winkte sein Onkel noch hinterher als dieser wieder in Richtung des Hofes der Familie ging und machte sich dann auf dem Weg zu den Marktständen. Es war jedes Mal anstrengend in dieser Menschenmasse am Marktplatz sich zurechtzufinden. Ayato wurde regelrecht nur umhergeschubst bis er dann endlich an den Stand ankam wo er immer Nahrungsmittel einkauft. Ayato schaute in seinen Geldbeutel. Da war einmal das Geld was sein Vater ihm immer fürs Einkaufen gab und da war das Geld von seinem Onkel. An sich schon eine beachtliche Menge im Vergleich wie sonst. “Was mache ich den jetzt mit so viel Geld?”, plapperte er vor sich hin. “Genau ich mache heute Abend was ganz Tolles zu essen, damit Papa nichtmehr so böse ist!”, sagte er zu sich selbst. Als er dann endlich alles zusammen hatte und dieses unbeschadet nach Hause bringen konnte, fing er an zu kochen und aufzuräumen. Er nickte zufrieden als die Wohnung sich mehr oder weniger wieder als bewohnbar bewies und das Essen lecker vor sich hinduftet. Die Tür öffnete sich und sein Vater kam durch die Tür hineinspaziert. “Ayato! Ist das Essen schon fertig?”, rief dieser und ging in die Küche ohne überhaupt die saubere Wohnung zu beachten. “Ja Papa und heute habe ich extra was ganz tolles gekocht.”, grinste Ayato und präsentierte seinen Vater die Menge an Essen die nun auf den Tisch standen. Sein Vater stand nun da, beäugte den Tisch als schiene er zu rechnen. Er packte plötzlich Ayato am Kragen und hob ihn auf Augenhöhe. “Wo hast du dieses ganze Essen her?”, fing er an. “Das habe ich vom Markt Papa...”, stotterte Ayato. “Und das Geld dafür? Wo hast du das her?!”, schrie sein Vater und schüttelt Ayato, mit dem Gedanken so alles aus ihm herauszubekommen. “Ich habe heute Onkel getroffen und er hat mir ein wenig Geld gegeben.”, stammelte Ayato. “Ich habe dir Ausdrücklich verboten mit dem Rest der Familie zu reden! Was fällt dir ein auch noch Geld von ihm anzunehmen!”, schrie der Vater weiter und schmiss Ayato quer durch die Wohnung, so dass er gegen einen Schrank knallte. “Zur Strafe gibt es für dich heute kein Essen und du bleibst bis Morgen auf deinem Zimmer verstanden?”, schrie der Vater immer weiter und stellte sich Breitbeinig vor Ayato hin. “Ja Papa....”, erwiderte Ayato leise und ging mit gesenktem Kopf und humpelnd die Treppe hoch in sein karges, mit nur einem Bett, eingerichtetes Zimmer und weinte sich in den Schlaf.

Kapitel 2, Der Unfall

Ayato ist nun 12 Jahre alt. Sein Vater und er wohnen immer noch in der gleichen vermoderten Wohnung wie vorher. “Ayatooo!”, rief es wieder von unten und Ayato sprang vom Bett und rannte nach unten. “Ja Vater?”, sagte er als er seinen Vater an der Tür antraf. “Du regelst heute wieder den Haushalt. Haben wir uns verstanden?”, befehlte er wieder, wie jeden Tag, knallte die Tür zu und verschwand. Ayato kratzte sich am Hinterkopf. “Der geht mir langsam auf die Nerven.”, redete er vor sich hin, gähnte und ging Richtung Küche. Es standen alle Teller dreckig vom Frühstück seines Vaters in der Spüle. “Ich werde auch erstmal was essen.” Mit diesen Worten griff er nach einem Teller und einen Messer und setzt sich an den Küchentisch. “Gott sei Dank hat er nicht alles aufgegessen.”, murmelte Ayato und griff nach einem Stück Brot. Noch während er vor sich hin kaute dachte er nach wie es wohl wäre in der Akademie zu sein. Doch den Gedanken schmiss er gleich wieder beiseite da ihm sein Vater dies verboten hatte. “Mist wo ist denn nur der Käse geblieben?”, murmelte er wieder vor sich hin, stand auf und ging zum Kühlschrank. Als er diesen öffnete sah er das sein Vater sein Mittagessen vergessen hatte oder wohl eher er selber vergessen hatte ihm das auf den Tisch zu stellen damit er dies nicht vergisst. “Vater köpft mich!”, rief er und packte sich an den Kopf. “Ich muss ihm das auf die Arbeit bringen.”, redete er sich ins Gewissen, packte sich das Mittagessen und rannte zur Tür hinaus, bog links ab um auf die Hauptwege zu kommen. Er benutzte jeden Binnenweg und Schleichweg den er kannte um so schnell wie möglich zu dem Distrikt mit den Laboren zu kommen. Dort angekommen musste er stark bremsen, versteckte sich hinter einer Ecke und schaute um diese herum. “Ach ja, die Wachen. Wie stelle ich dies den nun an?”, flüsterte er sich zu und schaute sich um. “Das wird gehen...”, mit diesen Worten ergriff er sich ein Stein und schmiss diesen in die Entgegengesetzte Richtung. Das leise klirren verriet das er wohl eine Mülltonne getroffen hatte. Die Wachen wurden auf dieses Geräusch aufmerksam und schritten mit gezogener Waffe Richtung der Geräuschquelle. “Das ist meine Chance...”. Ayato spurtet geduckt und ohne Geräusche durch das Tor und durch den toten Winkel des Bewegungsmelders hindurch. Er stand nun vor der Tür wo ‘Spezialist für Gifte’ draufstand. “Hier müsste mein Vater arbeiten.”, mit diesen Worten öffnete er die Tür. Ein Mann drehte sich sofort zu Ayato um. Es war sein Vater. Doch seinem Gesicht nach zu urteilen war er nicht sonderlich erfreut Ayato zu sehen. “Ayato! Was machst du hier?”, schrie er, machte die Tür zu und packte ihn am Kragen. “Ich wollte dir doch nur dein Mittagessen vorbeibringen was du vergessen hattest Vater.”, antwortete Ayato kleinlaut. Der Vater immer noch stocksauer schrie ihn weiter an “Was hast du dir dabei gedacht? Und wie bist du hier überhaupt reingekommen?”. Ayato stockte erst bevor er mit ängstlicher Stimme antwortete “Ich habe mich an den Wächtern vorbeigeschlichen...”. Ohne weiteren Worte schmiss sein Vater ihn durch den Raum wobei Ayato gegen ein Wandregal knallte und die sich darin befindlichen Gläser klirrten. Blut lief ihm die Stirn herunter und er fing an zu weinen. “Aber Vater...”, stammelte er “...ich wollte dir doch nur etwas Gutes tun...”. Ayato wollte sich grade entschuldigen als ein Beben durch das ganze Gebäude ging. Sein Vater drehte sich geschockt um, rannte zur Tür und wollte diese grade öffnen als durch einen Lautsprecher eine Stimme zu hören war. “Alle Mitarbeiter sofort zum Evakuierungspunkt. Ich wiederhole: Alle Mitarbeiter zum Evakuierungspunkt. Das Sprengstofflabor von Dr. Kawasaki ging in Flammen auf!” Die fast schreiende Stimme ergänzte noch einen Satz. “Die Explosionen gehen über auf andere Labore. Unsere Gasleitungen wurden getro...” Die Verbindung unterbrach schlagartig nachdem ein weiters Beben den Boden erzittern ließ. “Ayato! Wir müssen raus hier sofort.”, rief sein Vater und packte Ayato am Handgelenk. Doch noch bevor die beiden auch nur die Tür erreichen konnten explodierte die Decke über ihnen und krachte auf beide nieder. Ayato machte die Augen auf. Alles brannte und roch nach Brennenden Chemikalien und giftigen Stoffen. Er blickte um sich. “Vater!”, schrie Ayato, “Vater wo bist du?”. An einer halb eingebrochenen Wand lag sein Vater. Blutüberströmt und seine beiden Arme hingen schlaff auf dem Boden. Ayato kroch zu seinem Vater hin. Seine Augen brannten von den ganzen Gerüchen und Qualm im Raum. Kleinere Explosionen lösten sich hinter ihm und ließen weitere Teile der Decke einstürzen. “Vater!”, er packte seinen Vater an den Schultern und schüttelte ihn. Keine Reaktion. “Lass mich nicht alleine Vater!”, Ayato schluchzte und fing an zu weinen. Eine weitere Explosion direkt neben ihm schleuderte die beiden seitlich weg. Der leblose Körper von seinem Vater lag nun auf ihm. Er schob ihn runter. Ihm strömte Blut den rechten Arm runter. Er konnte ihn nicht mehr bewegen. Ein brennender Balken stürzte auf Ayato nieder. Durch die Wucht des Aufpralls wurde er wieder beiseite geschleudert und seine Kleidung fing Feuer. Ayato schrie. Der Schmerz wurde immer Schlimmer als der Stoff sich in seine Haut brannte. Ein Regal brach von der Wand. Flüssigkeiten unbekannter Herkunft stürzten auf ihn ein und brannten sich in seiner Haut fest. “V-vater...” Ayato griff nach der Hand seines Vaters der unter dem eingestürzten Balken lag. Noch bevor er diesen erreichen konnte wurde er ohnmächtig.

Kapitel 3, Nicht alleine aber Einsam

Ayato wachte in einem Krankenhaus auf. Seine komplette Rechte Seite des Körpers war mit Bandagen und Wickel umgeben und brannte als würde er in Salzsäure liegen. Ein Mann war über ihn gebeugt. “Vater?”, fragte Ayato schwach und versuchte, vergeblich, seinen rechten Arm zu heben. “Bleib liegen Ayato. Bewege dich nicht.”, sagte eine tiefe Männerstimme ruhig und gelassen. Diese Stimme kam Ayato bekannt vor. Als sich seine Augen so langsam an das Licht gewöhnten erkannte er das es sein Onkel war. “Gott sei Dank...”, fing sein Onkel an, “...du bist wach.” Er drehte sich zu Tür und rief “Zunari er ist wieder bei Bewusstsein!”. “Oh Gott sei Dank!”, sagte eine Frauenstimme als die Tür sich öffnete. Die Schwester seine Mutter kam hineingestürmt und lehnte sich auf das Bett. Die Schwester seiner Mutter. Zunari Hyuuga. Die Älteste der drei Geschwister. Sie war wie eine beste Freundin die Ayato nie hatte. Sie war eine sehr aufgedrehte Person aber einfühlsam und Sorglos. Doch sie jetzt so zu sehen. Verweinte Augen und ihre Haare lagen auch nicht mehr so glatt und ordentlich, sondern verstrubbelt standen diese ab. “Ich konnte vor Sorge gar nicht schlafen Ayato.”, sagte sie lachend und weinend zugleich. Im selben Moment kam ein Arzt herein. “Könnte ich sie beiden einmal vor die Tür bitten. Es ist wichtig.” fragte er seinen Onkel und Zunari. Die beiden standen auf und folgten den Arzt nach draußen. Die Tür war dabei nur angelehnt. Ayato konnte erstaunlicherweise, auch wenn die drei nur flüsterten alles mithören was diese Sprachen. “Er kommt auf jeden Fall durch. Unsere besten Leute aus der Hebi Division haben sich um Ayato gekümmert.”, sagte der Arzt zu den beiden. “Was ein Glück...”, seufzte Zunari wurde aber vom Arzt wieder unterbrochen. “Allerdings wird er die Narben die, von den uns unbekannten Chemikalien, entstanden sind bleiben. Wie dies den körperlichen und geistigen Zustand von Ayato beeinflussen können wir leider auch nicht sagen, da es experimentelle Gifte waren die sein Vater entwickelte.”. Zunari fing an zu schluchzen “Und da kann man nichts gegen tun?”, fragte sie den Arzt. “Nein leider nicht. Es ist auch schon ein großes Wunder von Nöten gewesen um das zu überleben...” Plötzlich konnte Ayato nichts mehr verstehen da die drei anscheinend den Gang runtergingen und die Tür zugezogen haben. “Na das klingt ja mal heftig was?”, kam eine Stimme aus der hinteren Ecke des Raumes. Ayato blickte erschrocken in Richtung der Stimme. Erst konnte er es nicht erkennen, doch er erschrak noch mehr als er es konnte. Dort saß ein Junge. Geschätzt so alt wie Ayato. Und er sah genauso aus wie Ayato. “Wer...wer bist du?”, fragte Ayato mit leiser aber ängstlicher Stimme. “Hm? Oh du kannst mich sehen?”, fing der Junge an “Das ist ja mal interessant. Ich bin du siehst du das nicht?” Plötzlich saß der Junge auf der Bettkante und schaukelte mit den Beinen. Ayato fing an zu schreien vor Schreck. Schnelle Schritte folgten auf den schreien und die Tür wurde aufgerissen. Sein Onkel, Zunari und der Arzt stürzten in den Raum, hielten den sich nun wehrenden Ayato fest und versuchten ihn im Bett zu halten. Als Ayato sich wieder beruhigt hatte, schaute er sich hastig im Zimmer um. Der Junge war verschwunden. Schweiß perlte ihm von der Stirn. Er fing an wieder die Schmerzen seiner rechten Seite zu spüren und stöhnte Schmerzerfüllt. “Wir werden dir Schmerzmittel geben. Dann wird das gleich besser mein Junge.”, erklärte der Arzt und spritzte ihm Schmerzmittel. Ayato wurde daraufhin müde und schlief schon nach ein paar Minuten ein. Als er wieder aufwachte waren grade Krankenschwestern dabei seine Verbände abzuwickeln. “Was ist los?”, fragte Ayato verwirrt und schaute sich um. “Du wirst heute entlassen mein Kleiner.”, antwortete eine Krankenschwester lächelnd während sie die letzte Bandage zusammenlegte. “Wo ist denn mein Vater?”, fragte Ayato und schaute die Krankenschwester an. “Ich werde dich erstmal aufnehmen Ayato.” erklang eine Männerstimme aus Richtung der Tür. Ayato drehte seinen Kopf und schaut in diese Richtung. Sein Onkel stand dort mit Zunari zusammen und zwei anderen Personen die Reisetaschen trugen. “Jetzt bist du nicht mehr alleine Ayato”, sagte Zunari und lächelte ihn dabei an. Ayato fühlte sich in diesen Moment das er eine Familie hatte, doch trotzdem fehlte ihm etwas. Als hätte er irgendetwas wichtiges in seinem Leben verloren.

Kapitel 4 Am Hofe Hyuugas

Als Ayato mit seinem Onkel und Zunair am Anwesen ankam, staunte er nicht schlecht. “So ein großes Anwesen besitzt ihr?”, fragte Ayato unwissend seinen Onkel. “Nicht nur wir kleiner Ayato, sondern die ganze Familie.”, antwortete dieser. Vier Jungs in seinem alter rannten auf seinen Onkel zu und umarmten ihn. “Na ihr? Darf ich euch jemanden vorstellen?”, hierbei zeigte sein Onkel auf Ayato, “das ist Ayato und er wohnt ab heute hier.” Ayato lächelte und begrüßte die Kinder. Doch als diese Ayatos Gesicht sahen, schraken diese zurück und rannten davon. Ayatos lächeln verblich und stille trat auf. Selbst sein Onkel schaute nun traurig drein. “Ach mach dir nichts draus Ayato.”, kam von Zunari, die ihm dabei auf die Schulter klopfte. “Die gewöhnen sich noch daran.”, sie lachte dabei und nahm Ayato an die Hand. Doch Ayato war nicht zu Lachen zumute und ließ den Kopf hängen, während er von Zunari durch die Gänge des Hauses geführt wurde. Dann kamen die beiden an eine leicht mit Silber verzierte Tür an. Zunari öffnete diese und ein recht großes Zimmer kam zum Vorschein. Alles war vorhanden. Bett, Spiegel, Bücherregale und noch vieles mehr. Soviel konnte Ayato gar nicht auf einen Blick erkennen. “Das ist dein Zimmer Ayato.”, erklärte ihm Zunari mit einem breiten Grinsen. “Habe ich extra so einrichten lassen hihi”, kicherte sie noch. “Zunari-Chan du bist einfach die Beste.”, grinste Ayato sie an. “Dann richte dich doch schonmal ein. Ich muss noch etwas anderes erledigen. Ich komme dich nachher abholen damit du die anderen auch noch kennenlernst.”, sagte und zog die Tür hinter Ayato zu. Ayato schaute sich um und erblickte einen relativ großen Spiegel in der hinteren Ecke des Zimmers und ging langsam auf diesen zu. Nun konnte er sich in Ruhe seine Narben anschauen. Er fing an zu weinen und kauerte sich auf den Boden zusammen. “Boah bist du eine Heulsuse wegen so ein paar Narben.”, erklang eine Stimme von überall her. Er schaute auf und dabei direkt in den Spiegel. Er sah sich, aber das Spiegelbild sprach mit ihm als sei es eine eigenständige Person. “Was willst du? Du hast mir im Krankenhaus schon einen Schrecken eingejagt”, stotterte Ayato, und trat ein paar Schritte zurück. Das Spiegelbild löste sich aus dem Spiegel und zum Vorschein kam eine exakte Kopie von Ayato. “Ich kann nichts dafür ich bin ein Teil von dir. An sich will ich nichts von dir, aber naja mir ist sonst langweilig.”, erklärte die Kopie. Ayato schmiss vor Wut einen Hocker nach der Kopie. “Lass mich in Ruhe!”, schrie er während der Hocker einfach nur durch die Kopie hindurchflog und den dahinterstehenden Spiegel zerschlug. Die Tür wurde aufgerissen und Zunari stand keuchend im Türrahmen. Die Kopie verschwand vor Ayatos Augen. “Was ist passiert? Was ist hier los?”, rief Zunari in den Raum rein und verstummte als sie den kaputten Spiegel sah. Ayato saß weinend vor den Scherben und bewegte sich nicht mehr vom Fleck. Zunari geht langsam auf Ayato zu und umarmt ihn von hinten. “Mein kleiner Ayato...”, sagte sie leise, hob Ayato hoch und legte ihn in das Bett. Als Ayato wieder aufwachte waren die Scherben weggeräumt und der Spiegel entfernt. Er stand auf, schaute aus dem Fenster. Es war Nacht und der Mond schien hell. Er stand auf und ging zur Tür. Er ging bis einschließlich auf den Innenhof und setzte sich dort auf eine Bank unter einem Baum. Er schaute in den Himmel hinauf. Es war wie eine Wohltat, draußen in der kühle der Nacht zu sitzen und sich den Sternenhimmel anzuschauen. Ayatos weißen Byakugan Augen gingen jeden einzelnen Stern ab. “Welcher wohl am hellsten leuchtet?”, fragte er sich selber und schaute wieder in den Innenhof hinein. Plötzlich hörte er etwas hinter sich tapsen. Er drehte sich blitzschnell um. Eine Maus rannte ca. 10 Meter vor ihm vor Schreck davon. “Seit wann sind Mäuse so laut?”. Er war verwirrt, stand wieder auf und ging die Gänge entlang. Überall hörte er die Leute in ihren Zimmern leise atmen. Wie eine Geräuschkulisse umströmten die Geräusche Ayato. Er hielt sich die Ohren zu. Es war schon fast unangenehm. Ayato machte sich wieder auf den Rückweg in sein Zimmer, legte sich in das Bett und schlief dieses Mal in Ruhe ein.

Kapitel 5, Die Akademie

Etwas Licht schien durch die Vorhänge der Fenster in sein Zimmer hinein mitten in sein Gesicht. Ayato stand auf und zog die Vorhänge nun ganz zu. Er hat eine Ablehnung was Tageslicht angeht entwickelt. Er rieb sich die Augen. “Verdammt.” Es klopfte an der Tür und Zunari trat ein. Sie stürmte direkt auf Ayato zu und umarmte ihn. “Glückwunsch zum 14ten Geburtstag Ayato”, sagte sie kniff ihm in die Wange. “Hey ich bin doch kein kleines Kind mehr.”, erwiderte Ayato und rieb sich die Wange. “Aber heute wird doch entschieden ob du der Akademie beitreten darfst oder nicht. Also sei doch etwas fröhlicher.”, konterte Zunari, griff in ihre Innentasche und holte eine Maske heraus. “Die habe ich dir mitgebracht. Damit du deine Augen vor dem Sonnenlicht schützen kannst.” Ayato schaute sich die Maske an. Komplett weiß und mit zwei Sehschlitzen versehen. “Vielen Dank Zunari. Du bist und bleibst echt die beste.”, sagte Ayato und probierte die Maske direkt an. Sie saß ihm wie angegossen. “Somit kann ich auch meine Narben verdecken. Vielen Dank.”, hängte er noch hinten dran. “Ach komm. Kommst du immer noch nicht damit klar?”, konterte sie erneut. “Ich schon aber die anderen nicht!”, antwortet Ayato etwas wütend. Zunari seufzte “Also, wenn du nicht zu spät zur Besprechung kommen möchtest solltest du dich zum Versammlungsraum begeben.”, sagte sie schulterzuckend. Mit diesen Worten ging sie aus dem Raum und bog links ab. Ayato folgte ihr, schloss die Tür und bog rechts ab Richtung Versammlungsraum. Er klopfte an die Große Schwere Tür des Raumes und wartete auf eine Antwort. “Du kannst eintreten.” erklang es hinter der Tür und Ayato trat ein. Mehrere Mitglieder der Familie saßen dort an einem langen Tisch und schauten nun alle Ayato an. “Wir haben entschieden Ayato”, mit diesen Worten stand sein Onkel auf der am hintersten Ende des Tisches saß. Ayato wurde ein wenig nervös und wartete gespannt auf die Antwort. “Zwar waren wir eher der Meinung aufgrund deiner zurückgezogenen Art dich nicht zur Akademie zu schicken.”, begann sei Onkel, “Aber aufgrund deiner Leistung die du unseren Hauslehrern zeigtest, willigen wir ein dass du die Akademie besuchen darfst.” Ayato sank das Herz in die Hose aber auch Freude trat bei ihm ein. Er verneigte sich der Versammlung gegenüber “Ich bedanke mich für ihre Entscheidung.”, sagte er und richtete sich wieder auf. “Du darfst jetzt deine Sachen packen gehen und dich auf den Weg machen. Die Akademie wartet.”, sagte sein Onkel und man konnte ihm ansehen, dass ihm ein Stein vom Herzen fiel. Als Ayato wieder in seinem Zimmer ankam wartet Zunari schon gespannt auf ihn. “Und? Was hat die Versammlung entschieden?”, fragte sie ganz aufgeregt und packte Ayato bei den Händen. “Ich darf die Akademie besuchen.”, antwortet Ayato. Zunari sprang mit einem lauten “Juchu!” in die Luft. “Mein kleiner Ayato wird Shinobi wie sein Vater.” Ayatos Mimik verdunkelte sich als sie diese Worte aussprach. “Oh...Entschuldigung Ayato das wollte ich nicht...”, entschuldigte sie sich und blieb Regungslos stehen. “Ist schon gut Zunari”, sagte Ayato und begann eine Tasche aus einem Schrank zu räumen. Die Tür ging auf und sein Onkel trat ein. “Was eine Überraschung.”, sagte dieser und klatschte in die Hände. Ayato drehte sich zu ihm um. “Was will der alte Greis den jetzt hier?” kam es aus einer Ecke des Zimmers. Ayatos ständiger Begleiter. Sein Ebenbild seiner selbst. Ayato hatte sich mit der Zeit daran gewöhnt das er da war, auch wenn er teilweise echt nervte. “Seitdem dein Vater der Familie den Rücken zugekehrt hatte, dachten wir du wirst niemals die Akademie beitreten. Aber Gott sei Dank ist das nicht der Fall.”, sprach sein Onkel aus und schüttelte erleichtert den Kopf. Ayato ignorierte das und packte weiter seine Tasche mit dem nötigen was man brauchte. Er wusste ja noch nicht was genau auf ihn zukomme. Zunari begleitete ihn noch bis zum Eingang der Akademie. “Viel Glück kleiner Ayato.”, sagte sie noch zum Abschied. “Habe ich nicht gesagt du sollst aufhören mich klein zu nennen Zunari?”, konterte Ayato. “Tut mir leid aber ich kann nicht anderes hihi.”, antwortete sie und grinste. Ayato ging durch die Eingangstür der Akademie Richtung Zimmer 103. Doch bevor er noch die Tür öffnete setzte er sich die Maske auf und trat dann erst ein. Mehrere andere Schüler starrten ihn an als sei er von einer anderen Welt, aber erschraken nicht sondern akzeptierten den Moment. “Hallo mein Name ist Hyuuga Ayato.”

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Hey!

Insgesamt hast du hier ein solides Grundgerüst, aber ich hätte in drei Punkten noch ein paar Fragen, bevor ich den Charakter freigebe.

1. Die Persönlichkeit scheint mir noch ein wenig ausbaufähig. Du beschreibst zwar einige seiner Tätigkeiten, mir fehlt aber ein bisschen wie er sich in normalen Situationen verhält - wie interagiert Ayato in der Akademie mit seinen Mitschülern, gegenüber seinen Lehrern? - und was seine Wünsche und Ziele sind.
Und warum hat er bisher nicht im Team arbeiten können? Dass er als Akademist noch keins hatte ist klar, aber man begeht die praktischen Übungen durchaus in Gruppen.

2. Bei "langsames Altern" würde ich nochmal den Text des Nachteils berücksichtigen - mit etwa achtzehn Jahren würde Ayato mit diesem Nachteil nicht wie vierzehn aussehen, sondern wie zehn. Das macht bezüglich Aussehen und Kampftauglichkeit doch einigen Unterschied, also würde ich dich bitten das einzubauen oder den Nachteil auszutauschen.
Bei "Verpflichtungen" kommt es zwar letztlich auf die inneren Zustände deines Charakters an, aber dennoch würde ich eine Verpflichtung, die platzt, sobald ihm jemand erzählt dass seine Mutter verstorben ist, so nicht akzeptieren. Und Shinobi ist er ja praktisch schon. Eine Verpflichtung muss schon etwas sein das erkennbar in die Zukunft wirken wird.

3. In der Hintergrundgeschichte finde ich Ayatos Gedankengang für einen vierzehnjährigen ein wenig zu naiv und die Geschichte insgesamt noch ein wenig skizzenhaft. Was ist der Hintergrund seiner Eltern - Berufe, Kennenlernen, Zusammenleben? Sein Vater scheint irgendwas chemisches zu forschen, aber was? Wie kommt er als Hyuuga in diesen Beruf? Hatte Ayato außer seinen Eltern gar keine Beziehungen innerhalb des Clans? Bei einem so großen und finanziell starken Clan wie den Hyuuga ist schwer vorstellbar, dass sie sich um einen Vollwaisen, der zudem die Akademie besuchen will, nicht irgendwie kümmern würden. Ich würde ganz allgemein nochmal auf den Beispielsteckbrief und dessen Punkte zur Vorgeschichte verweisen - du musst das nicht alles beantworten, aber damit käme ein rundes Bild heraus :)

Und zuletzt - ich sehe da noch einige Rechtschreibfehler. Vielleicht lässt du es einmal durch ein Schreibprogramm laufen?

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Habe dann nochmal ein wenig überarbeitet. Auch danke für die schnelle Rückmeldung und konstruktive Kritik. Konnte sehr gut damit arbeiten :)

28.01.2019 21:54 Ayato ist offline Email an Ayato senden Beiträge von Ayato suchen Nehmen Sie Ayato in Ihre Freundesliste auf
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1. Bitte mach die Unterpunkte zur Persönlichkeit weg und einen Fließtext draus, und auch der einleitende Satz "Ich geh mal im Einzelnen auf Ayatos Persönlichkeit ein" gehört dort nicht hin.
Bei deinem Unterpunkt "Kampf" - der hier gar nicht unbedingt nötig wäre - frage ich mich ob Ayato als Akademist denn schon mal jemanden umgebracht hat - wenn nicht würde ich die Ausführungen dazu in den Konjunktiv setzen.
Inhaltlich hat es jetzt aber etwa den Umfang den ich von der Persönlichkeit sehen will.

2. Wenn du "Einbildungen" wählst würde ich gern direkt dort eine Beschreibung sehen was Ayato sich generell so einbildet und inwiefern es sein zukünftiges Handeln beeinflusst.
Und noch mehr ein Tipp als ein Kritikpunkt, aber - du musst die GP-Zahlen nicht unbedingt ausreizen.

3. Allgemein zur Vorgeschichte - tut mir Leid dass ich das erst jetzt sage, aber es ist nicht üblich dass du die komplette Geschichte in Einzelszenen im Präsens runterschreibst. Abgesehen davon dass es das für mich anstrengender zu bewerten macht würde jemand anderes, der deinen Steckbrief liest, auf die Art auch lange nach benötigten Information suchen müssen. Auch hier würde ich gern einen Fließtext sehen - Kapitelunterteilungen sind okay - der die Geschichte deines Charakter in dritter Person nacherzählt. Wie das vom Schreibstil etwa aussieht kannst du zum Beispiel am vorletzten Steckbrief sehen.
Inhaltlich habe ich vom Drüberlesen folgende Dinge anzumerken:

  • Die meisten Hyuuga leben mit ihrem restlichen Clan gemeinsam in einem großen Clangelände, das viele Anwesen beherbergt, auch wenn es denkbar ist dass Ayatos Vater abseits ein Haus hatte. Das hätte ich gern etwas klarer herausgearbeitet, wenn es von dir so geplant war.
  • Toxikologische Forschung findet in Kishigakure nicht in Einrichtungen statt in die ein Zwölfjähriger mal eben so heimlich eindringen kann. Die Eingangskontrolle bestand sicher nicht nur aus zwei Wachen die gemeinsam (!) einem Stein nachjagen. Wenn dir wichtig ist, dass die Narben durch eine Überreaktion des Vaters entstehen, kann Ayato mit dem Lunchpaket doch einfach eingelassen worden sein.
  • Es kommt auch relativ selten (im Sinne von: Gar nicht) vor, dass Sprengstofflabore in direkter Nachbarschaft zu Lagerstätten für flüchtige Gifte eingerichtet werden. Der Punkt ist selbst wenn man berücksichtigt dass Ayato anscheinend unendliches Pech hat unglaubwürdig.
  • ANBU werden nicht von Zwölfjährigen entdeckt, wenn sie das nicht wollen. Und erschrecken tun sie sich vor ihnen auch nicht.
  • Zuletzt ein kleiner Hinweis zur Zeitleiste - wenn du als Akademist einsteigst, stehst du schon kurz vor der Geninprüfung, hast also zwei Jahre Akademie bereits hinter dir. Wenn Ayato beim Spielstart sechzehn sein soll, hat er die Akademie also ab vierzehn besucht.


Das war jetzt ziemlich viel Gekrittel auf einmal, aber - wir kommen vorwärts :)

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