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Middi Middi ist weiblich
Heart of Glass



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~Nara Chizu Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Name: Uchiha (Nara)

Vorname: Chizu (bedeutet in etwa „1000 Störche“ und „Langlebigkeit“)

Alter: 27

Geschlecht: weiblich

Geburtsdatum: 26. Oktober 131 A.E

Geburtsort: Hi no Kuni

Wohnort: Konohagakure no Sato | Kishigakure no Sato

Familienstand: verheiratet mit Uchiha Yoshiro - 4 Kinder (eins adoptiert)

Sternzeichen: Skorpion

Größe: 1.64 m

Gewicht: 51.5 kg

Blutgruppe: AB

Chakranatur: Katon, Doton, Raiton, Suiton, Fuuton [Sunaton -> Senjutsu]

Aussehen:




Casual

Aussehen:

Chizu hat langes, rabenschwarzes und seidiges Haar, welches sie immer pflegt und offen trägt. Ihr Pony ist auf beiden Seiten schräg geschnitten, sodass es spitzenförmig zwischen ihren dunklen Augenbrauen hängen. Die Länge ihres Haares beträgt in etwa über die Hälfte ihres Rückens. Sie liebt ihr dunkles Haar, welches so schön im Mondlicht schimmert und ihr leicht in ihr blasses und etwas länglicheres Gesicht schlägt, sobald der Wind durch ihr Haar streift. Passend zum Kontrast des schwarzen Haars und blassem Teint, besitzt sie schmale und dunkle Augen die in der Finsternis umso gefährlicher zur Geltung kommen. Ab und zu trägt sie auch eine Kanzashi in der Form eines Dutts, welches in türkiser und weiser Farbe eingetaucht ist mit zwei langen Haarnadeln. Ihr zierlicher Körper, welches einem dem Anschein oftmals gibt, dass es jeder Sekunde in Millionen von Einzelteilen zerbrechen kann, sobald man es mit bloßem Finger berührt, wird durch einem mit kurzen Kimono umhüllt, jenes die Farben weiß, schwarz und türkis enthält. Die Ärmel ihres kurzen Kimonos sind länger als ihre Hände. Von der Schulter aus gesehen werden sie, bis hin zur Hand, breiter und ‚ausgefächerter’. Außerdem besitzt sie einen breiten und dunklen Obi, welches sich perfekt um ihre schmale Taille befindet.


Persönlichkeit unterteilt in Blutgruppe und Sternzeichen:

Blutgruppe – Charaktereigenschaft von Blutgruppe AB:

Positive Züge: Gelassen, beherrscht, überlegt.
Negative Züge: Kritisch, unentschlossen.


Charaktereigenschaften eines Skorpions:

Da Chizu im Monat des Skorpions geboren ist, besitzt sie eine unbändige Kraft und Energie, jenes sie mit Zähigkeit bis an die Grenzen geht. Sobald etwas ihr Interesse geweckt hat, stürmt sie mit Ehrgeiz und Leidenschaft sofort nach vorne los und gibt nicht auf, bis sie ihr Ziel der Wünsche auch erreicht hat. Da spielt es hier überhaupt keine Rolle, ob es in solch’ einem Moment um die beruflichen Wünsche oder um die privatlichen Wünsche geht. Da das Skorpion ein Wasserzeichen ist, spielen hier Gefühlsintensität und Tiefgründigkeit eine große Rolle. Chizu wird von einer Aura des Geheimnisvollen umgeben. Sie wirkt sehr rätselhaft und verschlossen, dennoch kann man sich ihrer Aura kaum noch entziehen. Alles in allem, ist sie an sich eine gespaltene Persönlichkeit. Äußerlich die unerschrockene, tollkühne Kunoichi, ist sie im Inneren doch extrem instabil. Ihre Emotionen unterliegen großen Schwankungen, vor allem ist sie äußerst geltungsbedürftig. Man merkt es ihr sehr deutlich an, dass sie stets darum bemüht ist immer im Mittelpunkt zu stehen und die Aufmerksamkeit der anderen auf sich zu ziehen. Deshalb versucht sie auch, in allen Bereichen die Beste zu sein. Es kann durchaus passieren, dass Chizu ihre Emotionen extrem kontrolliert und zurückhält. Dadurch stauen sich starke Energien auf, die sich gegen die eigene Vitalität richten könnten. Vor allem dann, wenn Stress im Spiel ist.


Rang: Jounin

Fähigkeiten:
Ninjutsu: 6/6
Bluterbe: 5/5

Geschichte:

Prologue: “a small candle lights up”

Wir schreiben das Jahr 131 After Emperor, in einem kleinen Dorf etwas abseits der Grenze an Konohagakure erblickt ein neues Leben das Licht dieser Welt. Der Dorfälteste der Kommune „Koe no Konoha“ weiht hochoffiziell ein neues Mitglied des Stammes der Draêga ein. Gerade einmal 47cm maß das kleine Mädchen, welches in Leinentüchern eingewickelt in den Armen ihrer Mutter lag. Die gesamte Familie hatte sich versammelt, um bei diesem Schauspiel dabei zu sein. Die Geburt eines neuen Familienmitgliedes war für die Draêga, besonders für den Abzweig der Saizô neben der Heirat und der Trauerfeier einer der bedeutendsten Momente überhaupt. Die sonst ein wenig nervenden Schreie der Neugeborenen, klangen in diesem Moment für jeden der Anwesenden wie Musik in den Ohren. Die Mutter und besonders das kleine Mädchen wurden mit Geschenken aller Art überhäuft und konnten sich vor Belobigungen und Glückwünschen kaum noch erretten. Nun trat ein anderer Mann in den Vordergrund der Ebene. Nach seinem Aussehen zu Urteilen, musste er ein mächtiger Shinobi sein. Ein leises Raunen, gefolgt von aufgeregtem Getuschel breitete sich in der Ebene aus, bis der Hochgewachsene Krieger seine dunkle Stimme erhob. Schlagartig kehrte Ruhe auf und um der Bühne herum ein. Der Mann räusperte sich und begann mit kräftiger, durchdringender Stimme zu reden, das Ritual zur Feierung eines neuen Lebens näherte sich dem Höhepunkt. „Ich, Yamato Saizô, aus dem Stamme der Draêga verkünde heute Offiziell die Geburt meiner Tochter!“ Wieder folgten auf des Kriegers Worte, welcher sich selbst als Yamato Saizô und Vater des Kindes identifizierte, geschockte Blicke und laut hörbares Raunen. Für einen kurzen Moment hob er die Arme und wartete bis sich die Menge wieder beruhigt hat. Sein langes, für die Draêga üblich Schwarzes Haar wehte ein Wenig im Wind und der Mond ließ seine blasse Haut und die eiskalten Augen bedrohlich wirken. „Nach den Gesetzen und Vorschriften für die Geburt eines Neulings, steht es einzig und allein dem Vater zu, den endgültigen Rufnamen des Neugeborenen festzulegen.“ Yamato blickte kühl in die Runde und ließ seine Worte langsam mit dem Winde davontragen, bevor er weitersprach. „In diesem Moment soll ebenso entschieden werden welchen Weg das Neugeborene gehen wird. Wie ihr alle wisst, sind wir, die Draêga, zur Zeit nicht ausreichend mit Militärischen Kräften ausgerüstet.“ Yamato verschränkte die Arme und blickte kalt auf die Mutter des Kindes, seine Frau Amaya. Amaya gehörte früher dem Stamm der Kuroshi an, was an den dunkelblauen Augen und den ebenso dunkelblauen Haaren unschwer erkennbar war. Schon damals war sie eine Kämpfernatur. Auf Außenstehende wirkte sie eher zierlich und zahm, doch wer eine Assasine der Kuroshi bereits einmal im Kampfe beobachten durfte weiß, dass sie keineswegs zahm sind. Wieder erhob Yamato seine Kraftvolle Stimme. „Ich habe entschieden…“ Er legt eine kurze Pause ein um die Worte auf die Umstehenden wirken zu lassen. „…dass mein Kind den Namen Saizô Tamara tragen wird und für die Ehre der Draêga, Seite an Seite mit den Kriegern unseres Stammes kämpfen wird!“ Nach einem kurzen Moment der Stille brach feierliches applaudieren über Amaya und Tamara herein. Amaya schwieg weiterhin beharrlich und versuchte die Schreie der kleinen Tamara so gut es ging zu dämpfen und sie zu beruhigen. Plötzlich wehte ein Sturm über den Platz, Amaya bedeckte schnell Tamara völlig mit dem Leinentuch und drückte sie schützend an sich. Als der Sturm sich legte, standen nur noch Yamato, Amaya mit Tamara und ein unbekannter Mann auf dem Platz. Der unbekannte hatte sein Gesicht vollends hinter einer tiefen Kapuze verborgen, seine Haltung war etwas gebückt und er musste sich auf einen Wanderstecken stützen, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Der unverkennbar alte Mann, erhob sich mühevoll um Aufrecht zu stehen und schlug die Kapuze zurück. Langes, silber-weißes Haar fiel nun seinen Rücken herab und wehte sanft im takte des Windes. Um seine zerfurchtenen Mundwinkel zog sich ein warmes Lächeln und er betrachtete Amaya mit dem kleinen Leinenbündel auf dem Arm. Trotz seines Alters schien der alte Mann eine imposante Statur zu besitzen, jenes er durch die schwarze Kutte jedoch verborgen hielt. Yamato zog beim Anblick des Mannes die Luft hörbar scharf ein. Seine Stimme klang aufgebracht, fast schon erzürnt. „Vater, wie kannst du es wagen eine heilige Zeremonie mit deinem Erscheinen zu beschmutzen?!“ Das Lächeln wich aus dem Gesicht des alten Mannes und ebenso zogen sich seine Augen zornig zusammen. In einer fließenden, meisterhaften Bewegung fuhr der alte Mann herum und schleuderte, ohne größere Mühen, seinen Wanderstecken in Richtung Yamato. An den Bewegungen war erkennbar, dass der alte Mann das Kämpfen noch nicht verlernt hatte, egal wie senil er wirken mag. Yamato wich dem Stecken im letzten Moment aus und starrte ungläubig auf den Mann, welcher sich zu einem erneuten Schlag bereit machte. Die Stimme des Mannes klang drohend und wütend zugleich. Ein erneuter Sturm braute sich am Himmel zusammen und irgendwie schien es mit dem Verhalten des Mannes zusammen zu hängen. „Ich, Sennosuke Saizô vom Stamm der Draêga, dem Abzweig der Saizô, mache von meinem Recht als Stammeshüter der Saizô gebrauch und annulliere die Namensgebung sowie den Weg des Neugeborenen!“ Yamato starrte ungläubig auf seinen Vater, der gerade seiner Entscheidung widersprach. „Des Weiteren verbanne ich Yamato Saizô für unbestimmte Zeit von diesem Ort, auf das er über seine Worte und Taten nachdenken mag!“ Nachdem Yamato nun diese Worte vernahm kochte er über und brüllte lauthals: „Ich werde nirgendwo hingehen! Dies ist mein Sprössling! Niemand wird mir mein Recht nehmen, auch nicht du, Vater!“ Sennosuke rang sich ein müdes Lächeln ab und fuhr mit der Hand gen Himmel. Ein Gewitter sammelte sich weit über der Stelle am Himmel, auf die seine Hand deutete. „Ich ermahne dich immer wieder, für dich ist mein Name Sennosuke-sama!“ Sennosuke ließ seine Hand nach unten sausen. Im selben Moment löste sich ein Blitz aus der Gewitterwolke und schlug an dem Punkt ein, an dem sich gerade noch Yamato befand. Sennosuke seufzte, denn er wusste, dass sein Sohn entwischt war und kümmerte sich nicht weiter darum. Er drehte sich, nun wieder alt und schwach wirkend zu Amaya um und ging mit langsamen Schritten auf sie zu. Das Bett in dem sie lag, hatte von dem Sturm einige Blessuren davon getragen und knarrte bedrohlich als Amaya darin herumrutschte. Nun begann auch sie endlich ein Wort zu sagen. Ein Lächeln spiegelte sich auf ihren Lippen und ihre Worte klangen warm und belustigt. „Ihr habt es noch nie lassen können oder? Andauernd funkt ihr euch gegenseitig dazwischen. Ich muss sagen, dein Auftauchen war Spektakulär, wobei ich mich dennoch wundere, dass ein Mann im doch beachtlichen Alter von 89 Jahren zu so etwas fähig ist.“ Auch Sennosuke lächelte wieder und erwiderte auf das Gesagte, als er bei Amaya stand: „Alles Training meine Liebe, sag wie geht es dir und vor allem dem kleinen Geschöpf?“ Amaya wickelte sorgfältig das Leinentuch etwas ab, der Kopf der kleinen war nun gut erkennbar. Ein paar einzelne, nussbraune Haare ragten aus dem kleinen Köpfchen hervor und ihre blauen Augen schimmerten in starkem Kontrast zu ihrer fast schon schneeweißen Haut. Die Kleine, nun doch wieder namenslose, brabbelte etwas vor sich hin und ignorierte die Anwesenden gut gelaunt. Sennosuke schmunzelte und sprach mit sanfter, warmer Stimme. „Ich bin eigentlich nicht der Typ für solche Sachen und habe auch für die Formalitäten nicht allzu viel übrig, jedoch wenn es unbedingt sein muss.“ Sennosuke konzentrierte sich und sprach eine alte Formel der Draêga zur Vollendung des Geburtsrituals. Auf der Stirn der kleinen rankten sich verschiedene Muster, ein Lichtspiel selten gesehen tat sich auf. Allmählich verblassten die Lichter um die Kleine und wieder begann Sennosuke zu säuseln. „Im Namen der 11 Planeten und dem Stern von Draêga, der Sonne, dem Mond, dem Merkur, der Venus, dem Mars, dem Jupiter, dem Saturn, dem Chiron, dem Uranus, dem Pholus, dem Neptun und dem Pluto taufe ich dieses Wesen auf den Namen Saizô Chizu. Ihr Begleiter soll der Skorpion sein, ihr Weg wird der Weg der Sterne sein.“ Amaya hörte sich das Gesagte an und runzelte die Stirn. „Was meinst du mit dem Weg der Sterne?“ Sennosuke blickte zu Amaya. „Sie wird großes vollbringen, der Weg der Sterne ist anders als alle anderen, den dieser Weg ist unvorhersehbar.“ Sennosuke sah nun zu der kleinen. „Wobei ich mir eher vorstellen kann, dass sie meinem Pfad folgen wird und den Weg Naturwissenschaften und Alchemie einschlägt, so wie sie dieses grüne Blatt anstarrt.“ Amaya musste lachen. „Gott bewahre uns davor, nicht noch ein Quälgeist der versucht in dem heimischen Heizkeller Elementare zu beschwören.“ Nun lachte auch Sennosuke und setzte sich zu den beiden. Wie es die Zeremonie vorschrieb, blieben sie noch eine Weile sitzen und philosophierten über die Zukunft der kleinen.


Chapter I: “The Painful Reality”

Seit der Geburt der kleinen Chizu sind mittlerweile knapp 3 ½ Jahre vergangen und der verhängnisvolle Moment schien schon lange vergessen. Amaya und Yamato saßen gerade zu Tisch als, wie so oft, ein ohrenbetäubender Lärm aus dem Obergeschoss an ihre Ohren drang. Die beiden sahen sich schmunzelnd an. Zum ersten Mal, seit vielen von Jahren sah Amaya ihren Gatten aufrichtig lächeln. Dementsprechend anders klang seine Stimme auch im Moment, so warm und fröhlich klang er nie soweit sie sich erinnern konnte. „Gehst du nachsehen? Ich denke das klang einmal wieder nach Heizkeller.“ Amaya grinste und stand auf. Wie Sennosuke vorhersagte schlug die kleine Chizu den Weg der Naturwissenschaften und Alchemie ein. Der Lärm im Untergeschoss deutete, wie so oft und nicht verwunderlich, auf ein weiteres missglücktes Experiment am Ofen. Amaya machte sich auf den Weg in den Heizkeller und stieg die knarrenden Treppenstufen hinab. Unterdessen stand auch Yamato auf und ging an das nahe Fenster in der Küche des Hauses. Er lehnte sich gelassen auf das Fensterbrett und sah nach draußen. Seit dem erneuten Streit mit seinem Vater Sennosuke-sama hatte sich einiges geändert. Er legte die Tätigkeit als Shinobi für eine Weile nieder um mehr Zeit mit seiner Familie verbringen zu können, was ihm auch sichtlich gut tat. Da er nicht mehr gezwungen war ständig in Bereitschaft zu sein, konnte er endlich öfters entspannen und wurde auch allgemein etwas lockerer. Der entscheidende Faktor jedoch war seine Tochter Chizu. Sie brachte ihm die Wärme seiner Augen zurück und lehrte ihn einige Dinge neu, welche er schon vor langer Zeit vergessen zu haben schien. Wieder einmal versank er in Gedanken, bis er 2 Gestalten ausmachte, die sich auf dem Weg zu ihrem Haus befanden. Ohne groß überlegen zu müssen erkannte er um wen es sich handelte. Die beiden Kriegerpinzen des Dorfes Koe no Konoha, 2 ungemütliche Typen, beide etwas älter als er selbst und eingebildet wie kein anderer. Auch er gehörte bis zu dem Zeitpunkt vor 3 ½ Jahren zur Garde des Häuptlings und somit zu den Kriegerprinzen der Draêga. Er stieß sich energisch vom Fensterbrett ab und machte sich auf den Weg zu den beiden, keinesfalls sollten sie die Ruhe ihres Anwesens durch ihre Anwesenheit besudeln. Nach kurzem Laufweg begegneten sich die 3 Männer. Amaya und Chizu hatten das Chaos im Untergeschoss beseitigt und standen nun an dem Fenster in der Küche, an dem Yamato bis vor einer Minute noch stand. Was die Männer draußen beredeten drang nicht an Amaya´s Ohr. Gott sei dank, wie sich später herausstellen soll. Man sah wie die 3 heftig diskutierten und wild gestikulierend aufeinander einredeten. Ein paar Augenblicke später trennten sie sich wieder und Yamato kam mit energischen Schritten auf das Haus zugelaufen. Als er das Haus betrat, stürmte Chizu auf ihn zu und klammerte sich an seine Beine. Er ignorierte sie geflissentlich und starrte mit demselben Blick, den er vor 3 Jahren noch besaß zu Amaya. Ohne die beiden eines Wortes zu würdigen ging er hinauf in das Schlafzimmer des Hauses und packte seine Sachen. Amaya versuchte ihn aufzuhalten, er jedoch wusste keinen anderen Ausweg und stieß sie mit Gewalt beiseite. Chizu war zu geschockt um überhaupt einen Schritt zu wagen und starrte Yamato nach, wie er langsam das Grundstück verlässt. Offiziell wird es später heißen er verließ die Gemeinde um zu seiner geliebten weiter westlich zu ziehen und dort zu leben. Keiner sollte an dieser Fassung zweifeln und nach einiger Zeit begrub auch Amaya ihre Zweifel an dem Wahrheitsgehalt dieser Geschichte. Ein weiteres Jahr ging ins Land. Amaya und Chizu haben die Trauer und die Wut über den Verlust Yamato´s fast gänzlich verdrängt bis zu einem Tag, an dem Amaya zufällig die persönlichen Sachen Yamato´s putzte, falls er doch wiederkehren sollte. Zwischen den vielen Büchern über Kriegstaktiken, fiel ein Schreiben heraus, welches das Siegel des Dorfrates trug. Von der Neugier übermannt, öffnete Amaya den Brief, was sie darin las verschlug ihr schlichtweg die Sprache. Tränen rannen aus ihren Augenwinkeln und sie brach auf die Knie. Den Brief ließ sie kraftlos aus der Hand fallen.

„Sehr geehrter Yamato Saizô,
wir wissen durchaus Ihre Arbeit zu schätzen und gönnen Ihnen die Pause um für Ihre Familie zu sorgen, dennoch haben wir eine dringende Bitte an Sie.
2 unserer Männer werden sich morgen auf den Weg zu Ihnen begeben und Ihnen alles weitere erklären. Es handelt sich um eine heikle Situation, die äußerster Geheimhaltung bedarf. Nicht einmal Ihre Familie sollte davon in Kenntnis gesetzt werden.
Auf offizieller Seite werden Sie für eine Affäre nach Westen gezogen sein und Ihre Familie im Stich gelassen haben.
Einen anderen Weg es zu umschreiben gibt es leider nicht.
Wir zählen auf Ihre Hilfe, für den Sieg der Draêga.
Hochachtungsvoll,
Korona Kazumi, vorstehender des Ältestenrates von Koe no Konoha.“


Amaya konnte nicht fassen das Yamato sich auf ein solches Spiel eingelassen hat und seine Familie im Stich gelassen hat. Kurzerhand fasste sie einen Plan und brachte Chizu zu Sennosuke-sama.


Chapter II: „Amaya´s Plan“

Amaya kam nach einem kurzen Umweg zum örtlichen Rüstungs- und Waffenhändler bei ihrem Schwiegervater Sennosuke-sama an. Im schlepptau hatte sie die kleine Chizu, die verwirrt dreinblickte als sie ihre Mutter in voller Kampfausrüstung anstarrte. Es war bereits Nacht geworden und nur in einem Zimmer des Hauses brannte Licht. Sennosuke öffnete die Tür zu seinem kleinen Haus und ließ beide ein. Ohne sich umzudrehen begann er drauflos zu reden. „So ist der Moment also gekommen, die Sterne erzählten mir bereits vor einiger Zeit das dieser Tag kommen würde. Doch dass es bereits nach einem Jahr geschehen soll ist ein wenig früh.“ Nun drehte er sich doch zu Amaya und der kleinen um. „Ich brauche anscheinend gar nicht zu fragen wann du dich auf den Weg begeben willst?“ Amaya nickte nur. Ihre Haare hatte sie unter einer tiefgezogenen Kapuze verborgen, auch ihr Gesicht war halb bedeckt. Ihre Brustpanzerung bestand aus einem leichten, seidenen Stoffhemd, darüber trug sie ein Lederwams aus weichen, biegsamen Bergatzenleder. Ebenso die Arm- und Beinschienen bestanden aus diesem Leder. Ihre Handschuhe waren aus besonders weichem Leder. Nicht viel ist über die Tiere bekannt, die eine solche Lederhaut besitzen. Man sagt jedoch, dass jeder, der in der Lage ist ein Kleidungsstück aus diesem Leder herzustellen, ein Meister in Sachen Lederverarbeitung sein muss. Als Beinkleider trug sie eine Mischung aus Stoff und Lederhose. Der Bereich um die Kniegelenke war aus Leder um besten Schutz zu bieten und der Rest aus Stoff um die Beweglichkeit zu sichern. Die Hose steckte in halbhohen Stiefeln, welche an der Innenseite mit Moos und Köhlerfischschuppen ausgepolstert war um die Geräuschkulisse beim schleichen zu minimieren. Insgesamt machte sie einen verstohlenen Eindruck, der typisch für einen Assasinen der Draêga war. Diese Rüstung hatte sie selbst entwickelt, nur die Materialien musste sie sich immer wieder neu dazu kaufen. Versteckt wurde das Ganze durch einen schweren Ledermantel, der das Emblem der Familie der Kuroshi trägt. Ihr Waffenarsenal war dementsprechend ausgelegt. Eine Hüfttasche reichte aus um alles zu transportieren. Einige Wurfmesser, 2 Seile, 2 Enterhaken sowie einige Rauchbomben befanden sich darin. Um ihren Gürtel geschnallt baumelten die beiden in Spinnengift getränkten Dolche und in den Ärmeln des Mantels befanden sich ebenso 2. Sennosuke musterte Amaya gründlich. „Bist du dir wirklich sicher dass du diese Mission antreten willst? Es ist sehr wahrscheinlich dass du in dem Getümmel der Schlacht umkommst.“ Amaya warf die Kapuze zurück. Ihr Haar war zu einem langen Zopf zusammen geflochten, der nun ihren Rücken herabbaumelte. „Egal wie hoch das Risiko sein mag, ich muss Yamato finden!“ Sennosuke schüttelte nur den Kopf und steckte ihr 2 Phiolen in die Manteltasche. „Die wirst du brauchen.“ Mit diesen Worten nahm er Chizu an der Hand und ging mit ihr hoch in seinen Arbeitsraum, welcher voll gestopft mit Büchern über die Alchemie und die elementare Kunst war. Amaya schaute sich die Phiolen genauer an. Eine grünliche Substanz befand sich darin. Die Konsistenz schien ähnlich der des normalen Wassers zu sein, vielleicht ein wenig dicker. Sie packte die Phiolen zurück in ihre Tasche, wandte sich ab und schlug die Kapuze über den Kopf. Mit einem gezielten Schritt verschwand sie plötzlich in den Schatten, Amaya, der Schatten der Nacht war bereit die Tätigkeit des Mordens wieder aufzunehmen.

*~*

Nach einer Weile kam Amaya beim Haus des Rates an, welcher sie bereits erwartete. Sie betrat den achteckigen Raum, welcher als allgemeiner Beratungsraum für die Ratsmitglieder diente. In jeder Ecke des Raumes befand sich ein thronähnlicher Sessel, auf denen jeweils ein Ratsmitglied platz genommen hatte. Neben jedem der Ratsmitglieder stand ein Kriegerprinz. Jeder von ihnen erinnerte Amaya an Yamato - der kalte Blick, die starre Haltung, sogar das Aussehen glich sich größtenteils. Amaya schlug die Kapuze zurück und begab sich in die Mitte des Raumes wo sie anschließend niederkniete. Eines der Ratsmitglieder begann zu sprechen. „Erhebe dich, Amaya vom Stamm der Kuroshi.“ Amaya tat wie ihr befohlen und erhob sich allmählich. Sie blickte in die Runde und erkannte direkt vor ihr den Mann der den Brief an Yamato verfasst hat. Der Mann, der für dieses Schicksal allein schuld trug. Sie ballte die Fäuste und fokussierte den Mann lange Zeit. Amaya zwang sich wieder zur Ruhe und wartete darauf, dass der Mann endlich zu reden begann. „Du möchtest also den Dienst als Assasine wieder aufnehmen und dich der Gemeinschaft unterordnen?“ Die Frage klang eher ironisch gemeint. Man merkte Amaya an, dass es ihr Unbehagen bereitete hier zu stehen, dennoch nickte sie kurz. „Nun denn, ohne weitere Umschweife lehne ich deine Anfrage ab, dein Ansporn wieder zu Arbeiten ist nur von Hass getrieben und macht dich somit zu einem Feind in den eigenen Reihen.“ Amaya konnte nicht glauben was sie da hörte und riss die Augen weit auf. Sie funkelte den Mann Hasserfüllt an, welcher schwer schluckte und sich eine Schweißperle von der Stirn tupfte. Ebenso wandte er sich an seinen Kriegerprinzen, er solle gefälligst acht geben, plötzlich war er nicht mehr so sicher wie er sich zu beginn des Gesprächs gab. Sein Selbstbewusstsein und seine Autorität als Ratsmitglied bröckelten allmählich. Die anderen Ratsmitglieder sahen belustigt zu ihm. Sie würden, falls es zu einem Angriff kommen sollte, keinen Finger rühren, ebenso nicht ihre Kriegerprinzen. Dieser Moment ließ auch nicht lange auf sich warten. Von einem Moment auf den Anderen war Amaya verschwunden. Nur ihre Augen leuchteten tödlich aus den Schatten hinter dem Ratsmitglied und seinem Kriegerprinzen. Beide rissen geschockt die Augen auf als sich 2 von Amaya´s giftgetränkten Dolchen den Weg durch den Hals des Ratsmitgliedes und seines Kriegerprinzen suchten. Es vergingen ein paar Sekunden der unendlichen Qualen, bis beide leblos zusammensackten und vornüber fielen. Ein anderes Ratsmitglied erhob sich und sprach mit kräftiger Stimme. „Amaya, du hast uns eindrucksvoll deine Fähigkeiten als Assasine bewiesen. Willkommen im Bunde der Giftmischer.“ Amaya reinigte ihre Dolche und tröpfelte wieder ein wenig Gift auf die Spitzen. Danach kehrte sie in die Mitte des Raumes zurück und kniete abermals nieder. Diesmal war sie es die sprach. „Ich habe eine Bitte. Ich möchte gen Westen reisen und mich auf die Suche nach meinem Mann begeben, dessen überstürztes verschwinden durch diesen Toten Mann verschuldet wurde!“. Die Ratsmitglieder blickten sich untereinander an und nickten. „Deiner Bitte wird stattgegeben. Du reist in das Gebiet nahe Kage no Konoha. Dort befindet sich dein Mann als Kriegerprinz des hiesigen Rates.“ Amaya erhob sich und deutete eine Verbeugung an. „Ich dankeIihnen aufrichtig. In 2 Wochen gebe ich Kunde von dem Resultat der Mission ab.“ Das Ratsmitglied nickte langsam und deutete mit einer Hand auf die Tür. „Wir werden sehen.“ Mit diesen Worten wurde Amaya von 2 Kriegerprinzen aus dem Raum geleitet. Ein letztes Mal drehte sie sich um und sah wie 2 Männer in weißen Roben die Leichen des Ratsmitglieds und dessen Kriegerprinzen davontrugen. Einen Moment später befand sie sich wieder außerhalb des Gebäudes und machte sich auf den Weg gen Westen nach Kage no Konoha.

*~*

Amaya verbrachte 6 Tage damit, den Pfad nach Kage no Konoha abzulaufen und erreichte nun endlich die Pforten der Kommune. Sie wurde, was sehr verwunderlich war, ohne größeres nachfragen der Wachen eingelassen und zum Hauptgebäude geleitet. Auf dem Weg dorthin sah sie sich konzentriert um und hielt nach Yamato ausschau, konnte ihn jedoch nirgendwo entdecken, was nicht verwunderlich war wie sich herausstellen sollte. Nach schier ewigem Laufen durch verschiedene Seitengassen, kamen Amaya und die Wachen vor einem imposanten Tempel an. Die dortigen Wachen nickten kurz und öffneten die Flügeltür um Einlass zu gewähren. Die beiden Torwachen zogen sich daraufhin zurück zu ihrem Posten, die Tempelwachen übernahmen diesen Platz. Amaya Musterte sie. Jede Wache sah sonderbar gleich aus - gleiche Größe, gleiche Mimik, gleiche Gestiken. Irgendwie unheimlich dachte sie sich und ließ sich weiter durch die verworrenen Gänge des Tempels führen, bis sie schließlich in einer majestätisch wirkenden Kammer ankamen. Überall an den Wänden hingen riesige, bestickte, seidene Teppiche. Der Boden war mit Kissen ausgelegt und Skulpturen aller Art türmten sich in den Ecken auf. Eine lange Treppe führte in der Mitte des Raumes hinauf zu dem Thron, auf dem ein fetter, unsympathisch wirkender Mann Platz genommen hatte. Neben ihm standen 2 Krieger mit vermummtem Gesicht. Amaya erinnerte sich an die Worte des Ratsmitglieds, einer der Männer musste also Yamato sein. Sie erklomm, ohne auf eine Bestätigung zu warten, die Stufen hinauf zu dem Thron und blickte dem fetten Mann zornig in die Augen. Dieser erwiderte den Blick mit einem hämischen lächeln und begann zu säuseln. „So so, du bist also Amaya Kuroshi, die weit bekannte Assasine.“ Amaya sog die Luft scharf ein um dem Mann nicht sofort das Grinsen aus der Visage zu polieren. Sie brachte ihr Temperament krampfhaft wieder unter Kontrolle und erwiderte zwischen zusammengepressten Zähnen hervor: „Ja, die bin ich.“ Der fette Mann lachte lauthals los. „Ich kann mir denken aus welchem Grunde du hier sein magst. Deshalb gewähre ich dir einen kurzen Augenblick der Wiedervereinigung.“ Mit diesen Worten und einer flüchtigen Handbewegung, wickelten die beiden Kriegerprinzen fast schon mechanisch die Tücher ab, mit welchem sie ihr Gesicht verhüllten und tatsächlich, einer der beiden Männer war zweifelsfrei ihr Gatte. Yamato hatte sich kein Stück verändert. Sein Blick war kalt wie an dem Tag als er Chizu und sie allein ließ. Seine Haare hatten dieselbe Form und auch das Gesicht war immer noch bildhübsch. Es vergingen nur wenige Augenblicke bis der fette Mann wieder eine Handbewegung machte, jedoch Gefolgt von 2 Worten, deren Bedeutung so klar waren wie eine kalte Winternacht. „Tötet sie.“ In diesem Moment ergab alles für Amaya einen Sinn, der Rat würde niemals über ein totes Mitglied hinwegsehen. Kage no Konoha war für seine Scheue gegenüber Fremden bekannt und niemand würde einer offensichtlichen Assasine ohne nachfrage Einlass gewähren. „Die Sache war von Anfang an geplant!“, schoss es Amaya durch den Kopf. „Ich bin blindlings in eine Falle gelaufen!“ Der andere Krieger zog ein längliches Schwert, eine Art Tanto schien es zu sein, jedoch bekam er nicht mehr die Gelegenheit es zu verwenden. Aus seiner Brust ragte Yamato´s Schwert, eilig zog er es heraus und durchtrennte mit einem kraftvollen Hieb den Thorax des Kriegers in 2 Hälften. Der fette Mann starrte ungläubig auf Yamato und schrie: „Wachen! Ergreift diesen Eindringling und den Verräter!“. Yamato packte Amaya an der Hand und flüchtete aus dem Tempel. Das halbe Dorf jagte sie nun durch die Gassen des Dorfes, nach Atem ringend ‚feierten’ die beiden ihr Wiedersehen. „Wieso bist du hier?“, fragte Yamato atemlos. Amaya blickte zu ihm herüber. „Dazu ist jetzt keine Zeit! Wir müssen…“ Den Satz konnte Amaya nicht mehr beenden, mit weit aufgerissenen Augen starrte sie auf ihre Brust. Ein Pfeil hatte die Lederrüstung durchbohrt, die Spitze ragte aus ihrem Brustkorb. An der Pfeilspitze befanden sich Widerhaken, sodass ein schnelles entfernen unmöglich gemacht wurde. Der Schütze zielte nun auf Yamato und schoss einen weiteren Pfeil. Amaya bemerkte nun auch, dass sich höchstwahrscheinlich ein extrem Toxisches Mittel an der Spitze befunden haben musste, denn allmählich verkrampften sich ihre Muskeln. Mit letzter Kraft stieß sie sich zur Seite und riss Yamato mit sich. So viel Glück wieder der Schütze hatte, traf der zweite Pfeil ebenso Amaya, jedoch an einer weitaus tödlicheren Stelle. Der Pfeil hatte ihren Kopf geradewegs durchbohrt, der Schütze brach in Jubelgeschrei aus und wandte sich ab. Ein unmenschlich klingender Schrei drang aus Yamato´s Kehle. Die Massen stoppten plötzlich und starrten auf das Schauspiel was sich vor ihnen bot. Es schien wie die Szene eines Liebesfilmes zu sein, eine tote Kriegerin in den Armen ihres Geliebten. Tränen rannen Yamato´s Wangen herunter und er drückte Amaya fest an sich. Dabei fielen ihm die Phiolen in Amaya´s Tasche auf, in dem Mut der Verzweiflung nahm er beide und trank sie ohne zu wissen was es überhaupt war. Nach ein Paar Sekunden stand er nach vorn übergebeugt da. Seine Haare bedeckten sein Gesicht. Gott sei Dank wie man meinen könnte, denn die Geräusche die Yamato von sich gab, klangen keinesfalls beruhigend. Als er den Kopf hob war er nicht mehr wieder zu erkennen. Seine Augen waren schmal, die Pupille nur durch einen schwarzen Streifen angedeutet. Seine Zähne bleckten Mordlüstern hervor und es schien als würde sich jeder einzelne Muskel in seinem Körper anspannen. Das Gebräu in den Phiolen war eine Mischung aus verschiedenen Giften und Gegengiften die nur einem Zweck dienten, der Transmutation vor der sich jeder Feind der Draêga fürchtet. Es wurden bereits Sagen über die Berserker der Draêga erzählt, unbezwingbare Krieger die einen Menschen mit bloßen Fäusten zerreißen konnten. In solch einem Status befand sich Yamato im Moment, keiner konnte vorhersehen was als nächstes passiert. Yamato stürmte in die Reihen der Feinde und mähte alles nieder was auch nur in schlagreichweite seines Tantos kam. Die Überlebenden seines Anfalls verzogen sich blitzartig vom Geschehen und kauerten in ihren Häusern. Yamato hingegen verließ das Dorf, bis heute weiß niemand wo er sich aufhält. Manche erzählen er sei, nachdem der Berserkeranfall vorüber war, an Herzversagen gestorben. Andere wiederum behaupten, er habe sich weit in die Gebiete des Nordens zurückgezogen um dort ein Leben als Einsiedler zu führen. Amaya hingegen wurde so wie sie war in einer schäbigen Holzkiste nach Koe no Konoha transportiert, wo man sie in einer hinteren Ecke des Friedhofes unehrenhaft begrub. Offiziell hieß es, sie hat erst eines der Ratsmitglieder und dessen Kriegerprinzen getötet nur um dann überstürzt nach Kage no Konoha zu reisen und ihren Mann zu suchen. Nur eine Hand voll Leute weiß die Wahrheit und diese schweigen beharrlich. Auch Sennosuke weiß bescheid, jedoch vermied er es je darüber zu sprechen. Amaya´s Ausrüstung legte er für einen speziellen Augenblick zurück, der Augenblick an dem sich Chizu auf die Reise macht um die Wahrheit herauszufinden, die Wahrheit über ihre Eltern, den Rat und die Intrigante Herrschaft über Kirigakure.

Chapter III: “the past fades away”

Es sind mittlerweile 9 Jahre vergangen seitdem Amaya auf dem Friedhof Koe no Konoha´s begraben wurde. Chizu hat sich damit abgefunden und ist trotz der schmerzlichen Vergangenheit zu einer wunderschönen, jungen Dame herangewachsen. Ihr Haar hat sich von dem Nussbraun über die Jahre zu einem tiefen Schwarz gewandelt. Ihre Figur ist Schlank und zerbrechlich wie die ihrer Mutter, die Haut blass wie die ihres Vaters und die Augen hat sie eindeutig von Sennosuke geerbt. So wissbegierig wie sie leuchten, können sie nur von ihm stammen. Chizu saß in diesem Moment allein in dem Arbeitszimmer ihres Großvaters und las ein seltsames Buch. Der Titel ‚The Tale of Saizô Chizu’ sagte nicht viel über den Inhalt aus, eigenartig war jedoch das die Hauptdarsteller des Buches genauso hießen wie sie, ihr Vater, Großvater, Mutter etc. Die Geschichte klingt abenteuerlich und Chizu fällt auf, dass bereits nach 8 Seiten nur noch Weiße Blätter folgen. „Eigenartiges Buch“, dachte sich Chizu und stellte es zurück in das zugehörige Regal. Es musste jahrhunderte alt sein, so vergilbt die Seiten waren und dennoch kam es ihr so vor, als hätte das Buch etwas sehr vertrautes an sich.
Ohne dass sie weiter darüber nachdenken konnte betrat Sennosuke das Zimmer. Er hatte ein Tablett mit Tee und Gebäck in der Hand und ging mit einem warmen Lächeln auf Chizu zu. Chizu nahm ihm das Tablett ab und stellte es auf den Schreibtisch. „Mit deinen mittlerweile 98 Jahren solltest du wirklich nicht mehr so schwer heben Sennosuke-Sama.“ Sennosuke blickte mit zusammengekniffenen Augen zu seiner Enkelin. „Das ich mir das von dir kleinem Wurm überhaupt sagen lasse, komm erst einmal in mein Alter.“ Chizu schmunzelte ihn an und ließ ihn weiterreden. „Ach was rede ich da überhaupt.“, fuhr Sennosuke fort. „Wenn du so weitermachst wie bisher sprengst du uns mithilfe deiner selbst gebastelten Bomben sowieso innerhalb der nächsten 3 Jahre in alle Lüfte.“ Beide mussten lauthals lachen. „Na ja, zumindest machst du fortschritte, Kleine.“ Er blickte auf das Bücherregal, vor dem Chizu immer noch stand. „Welchen dieser alten Schinken hast du dir diesmal unter den Nagel gerissen?“ Sennosuke konnte sich bereits die böse Vorstellung machen welches Buch sich die Kleine gegriffen hat und seufzte dementsprechend nur als sie das verhasste Buch mit den vergilbten Seiten aus dem Regal zog. „Eines Tages musste es ja passieren.“, raunte Sennosuke mehr zu sich als zu Chizu und strich mit einer Hand über seinen mittlerweile extrem langen, silber-weißen Bart. „Was meinst du damit Sennosuke-Sama? Dieses Buch ist irgendwie eigenartig. Es fehlen lauter Seiten und der Inhalt ist mehr als nur verwirrend. Ich meine, wer glaubt denn schon an Stämme, Assasinen, Krieger, Berserker und den ganzen Kram?! Ich denke das ist so eine typische Lagerfeuer Geschichte, die sich jemand ausgedacht und nach dem Schneeball-Prinzip zu dieser Floskel hier herangewachsen ist.“ Sennosuke strich sich abermals über den Bart, er erinnerte sich noch gut daran als er den Zauber für dieses Buch webte. Das Buch entstand bei Chizu´s Geburt, als er das Lichtspiel auf ihrer Stirn hervorrufte und den Weg der Sterne für sie auswählte. Seit diesem Tage erscheinen alle wichtigen Informationen in einer Art codierten Form in dem Buch, sodass eingeweihte lesen können und den Inhalt auch verstehen und Außenstehende es für eine erfundene Geschichte halten. „Einige Begriffe müssten nur abgeändert werden und es ergibt sinn“, dachte sich Sennosuke. Man muss nur das Wort Stamm mit Clan ersetzen, Krieger mit Shinobi, Assasine mit ANBU und so weiter, allmählich würde alles Sinn ergeben. Sennosuke erhob sich langsam und nahm Chizu bei der Hand. „Komm mit ich möchte dir was zeigen.“ Mit diesen Worten nahm er Chizu mit in eine Kammer, von deren Existenz Chizu nie etwas mitbekommen hatte. Die Wände waren karg gehalten, es wirkte insgesamt ungemütlich. Ein Geruch von altem Leder stieg Chizu in die Nase und sie musste niesen. Sennosuke führte sie zu einer Art Ständer an dem wie bei einer Schaufensterpuppe Kleidungsstücke angebracht waren. Chizu ließ den Blick darüber schweifen und bemerkte das Loch in dem Lederwams der Rüstung. Ein irrsinniger Gedanke kam ihr in den Sinn. Sie sah sich die Teile weiter an, als sie bei dem Mantel ankam drehte sie ihn um und erblickte das ausgebleichte Zeichen des Kuroshi Stammes, wie er in dem Buch heißt. Sie schüttelte ungläubig den Kopf. „Das kann unmöglich real sein, es ist einfach…Paradox! Ein Widerspruch in sich! Wie Kann ich gleichzeitig Teil des uralten Buches sein, hier als 13 Jährige stehen und mich trotzdem an nichts erinnern?“ Sie Schlug die Hände über dem Kopf zusammen und ging, für eine angehende Wissenschaftlerin, jedes mögliche Szenario durch, doch kam zu keiner Lösung. Sennosuke kicherte und ging zu ihr. „Zerbrich dir nicht den Kopf. Manchmal gibt es eben unerklärliche Dinge auf dieser Welt, wie auch eben diese Geschichte…deine Geschichte…“ Chizu drehte sich um und schaute Sennosuke an. „Du meinst doch nicht etwa.“. Sennosuke kicherte immer noch. „Doch, doch, diese Ausrüstung habe ich 9 Jahre lang aufbewahrt für eben diesen Augenblick, die Geschichte hat sich tatsächlich so zu getragen…naja…vielleicht ein wenig unspektakulärer aber im Grunde genau so.“ Chizu runzelte die Stirn. „Davon rede ich doch gar nicht, das will mir ja erst recht nicht in den Schädel…ich redete davon ob du nicht wirklich meinst das ich mich in dieses stinkende Lederdingens reinzwänge oder?“ Sennosuke traf es wie ein Stein am Kopf. „Du bist ein kleiner Teufel weißt du das…“ Er seufzte abermals, nahm sie an der Hand und verließ mit ihr den Raum wieder. Chizu wandte sich zu ihm und lächelte. „Aber ich bin ein hübscher Teufel nicht wahr?“ Sennosuke legte ihr eine Hand auf den Kopf und sprach mit warmer Stimme. „Ein wunderschöner Teufel…“ Wie deine Mutter, fügte er in Gedanken hinzu und ließ sie ziehen. Er hingegen zog sich in sein Arbeitszimmer zurück. Gerade als die Tür hinter ihm ins Schloss fiel, begann das Buch zu leuchten und wieder tat sich das Lichtspiel auf. Soeben wurde Kapitel 3 in das Buch geschrieben, Sennosuke nahm es hervor und begann zu lesen. Nachdem er fertig war stand er auf und stellte das Buch vorsichtig wieder zurück ins Regal. Der Weg der Sterne ist unvorhersehbar…Amaya ich denke du wirst noch eine Weile warten müssen bis deine Tochter sich in den Bund der Giftmischer einfügt…bis dahin wird sie eine eifrige Kunoichi bleiben und unter meinen Fittichen leben. Dachte Sennosuke sich schmunzelnd und ging ans Fenster. Wie so oft lehnte er sich auf das Fensterbrett und blickte hoch zu den Sternen. Unterdessen drang von unten wieder einmal höllischer Lärm hinauf. „Das klingt wieder stark nach Heizkeller.“, dachte Sennosuke laut und grinste. „Hier beginnt nun dein wahres Abenteuer Chizu, dass du mir an der Akademie ja keine Schande machst…“ Grinsend wandte er sich zu seinem Schreibtisch, schnappte sich ein Buch und las darin. Auf dem Einband stand in großen, roten Druckbuchstaben geschrieben: The Tale of Sennosuke Saizô, ein Sensei auf Abwegen. Den Titel hätten sie wirklich besser wählen können, dass werfe ich denen seit knapp 80 Jahren vor und nichts hat sich geändert. Lächelnd las er weiter bis er schliesslich einschlief. Sein Buch ist schon fast vollends beschrieben, nur noch ein paar Seiten sind frei, es wissen alle was das zu bedeuten hat.


Familie:

Saizô Amaya (geb.: Kuroshi Amaya):

Amaya, was übersetzt ‚Nachtregen’ bedeutet, ist die Mutter von Chizu gewesen, die in einer tragischen Mission ums Leben gekommen ist. Sie war eine wunderschöne Frau mit dunkelblauen Augen, welches einem immer freundlich anstrahlten. Außerdem hatte sie schulterlanges, welliges und dunkelblaues Haar. Ihr Haar hatte rundum die selbe Haarlänge und ihr Pony, welches genauso lang war wie der Rest ihres Haares, hing ein wenig über ihr rechtes Auge, da sie einen seitenscheitel hatte. Im Gegensatz zu Chizu, dessen Haut recht blass war, besaß Amaya’s Haut eine gesunde Bräune, aber auch sie hatte einen zierlichen Körper wie ihre Tochter. Aus diesem Grund hatten andere Ninjas Amaya des öfteren wegen ihres äußeren unterschätzt und gemeint, dass sie recht schwach wäre durch ihr zierlichen und – deren Meinung nach – jämmerlichen Körperbau. Ein Fehler, welches sich dann hinterher sofort herausstellte, denn Amaya war alles andere als schwach und jämmerlich. Im Dorf war sie als eine talentierte Kunoichi bekannt, die sehr begabt darin war mit Fuuton-Jutsus umzugehen.


Saizô Yamato:

Yamato, der der Vater von Chizu ist, lebt in einem anderen Dorf weit weg von Konoha. Im Gegensatz zu seiner damaligen Frau Amaya, die warme und freundliche Augen besaß, hat er dunkle Augen, die nicht mehr als Kälte und Strenge zeigen. Er hat schwarzes Haar, wie die von Chizu und seine Haut ist ebenfalls ein wenig blass. Zwar nicht so blass wie die Haut von seiner Tochter, aber es kommt sehr nah dran. Seine Frisur ist kurz und ein wenig gestuft und seine Gesichtsform ist etwas markant und eckig. Yamato war – und ist immer noch – ein ernstzunehmender Shinobi, dem so schnell nichts einschüchtern konnte. Er ist eine distanzierte Persönlichkeit, der oftmals einem das Gefühl gibt, dass es ihm egal ist, wie es andere geht, solange es ihm gut geht. Vor einigen Jahren verließ er Chizu und Amaya - in der Zeit, wo Amaya noch lebte -, sodass er mit einer anderen Frau zusammen leben konnte.


Saizô Sennosuke:

Sennosuke, der von Chizu immer als ‚Sennosuke-Sama’ angeredet wird, ist der Großvater von ihr und somit der Vater von Yamato bzw. der Schwiegervater von der verstorbenen Amaya. Er ist ein lieber alter Mann, der viel von Weisheit, Philosophie und der Welt im Allgemeinen versteht. Eigentlich würde man niemals darauf kommen, dass er der Vater von Yamato ist, da beide grundverschiedene Charaktereigenschaften haben. Während der eine kühl und unnahbar ist, ist der andere warmherzig und offen, der jeden Menschen so akzeptiert wie er oder sie ist. Sennosuke hat weißes Haar, welches ein wenig silbern schimmert. Natürlich ist das für sein Alter normal, hätte er solch weißes Haar nicht von klein auf gehabt. Dennoch sagt man nicht umsonst, dass weißes Haar ein Symbol der Weisheit wäre und dies trifft definitiv auf Sennosuke zu. Denn selbst als junger Shinobi war er ein sehr weiser Mann, der offen für neues war und immer nach dem Warum, Wieso und Weshalb fragte, genau wie Chizu es selbst ist. Wahrscheinlich ein sehr starker Grund, weshalb er und Chizu einen sehr starken und unsichtbaren Band haben was sie verbindet. Dieses unsichtbare Band wurde umso stärker, nachdem Chizu’s Mutter Amaya bei einer Mission ums Leben gekommen ist und er das damals 4-jährige kleine Mädchen zu sich aufgenommen hatte.

Vor- und Nachteile:

Vorteile:

* Gute Chakrakontrolle - 20 GP
Das Talent der Shinobi die im Stande sind ihr Chakra besser als ein durchschnittlicher
Shinobi zu kontrollieren. Techniken werden schneller gelernt und der eigene Chakraverbrauch sinkt durch bessere Regulierung. Dieser Vorteil ist Voraussetzung für eine Ausbildung als Medic.

* Gutes Gedächtnis - 6 GP
Eine schwächere Form des eidetischen Gedächtnisses. Der Charakter kann sich
allerdings nach wie vor Dinge sehr gut merken.

* Hohe Chakrakapazität - 15 GP
Solche Charaktere haben ein überdurchschnittlich hohes Pensum an Chakra. Für jeden NAP in Chakra erhält man so 12 statt 10 Einheiten. Ferner erhält man einen festen Bonus von 25 Einheiten.

* Tierfreund - 8 GP
Ein Tierfreund ist jemand, der außergewöhnlich gut mit Tieren auskommt, sie dressieren und trainieren kann, bis sie seinen Wünschen entsprechen und seinen Kommandos gehorchen. Der Vorteil erhöht die Loyalität der beschworenen Tiere um 2.

* Chakrasensibilität - 15 GP
Solange der Gegner seine Aura nicht zu verstecken versucht, kann jeder das Chakra
mehr oder minder erspüren. Genau lokalisieren und zuordnen können es allerdings die
wenigstens - dazu bedarf es dieser besonderen Sensibilität. Der Grad der Sensibilität und der Reichweite hängt von der Erfahrung (= Level) des Charakters ab. Desweiteren ist es möglich Shinobi sofort zu orten, sobald sie Chakra schmieden.

= 64


Nachteile:

* Abergläubisch -5 GP
Glauben an die Sterne, Karten, Überlieferungen oder Steinformationen, in die Hände
spucken vor einem Handschlag, Sammelleidenschaft glückbringender Talismane sind
die Markenzeichen solcher Charaktere.

-> Da ihr Großvater Sennosuke sehr viel mit den Sternen zu tun hat und ihr auch dementsprechend viel darüber erzählt hat, glaubt sie sehr stark daran und interessiert sich selbst dafür. Das hat sich von Kindesalter eingeprägt.

* Kälteempfindlich - 12 GP
Ein solcher Charakter ist deutlich anfälliger für Kälte als andere.

* Schlafstörungen - 10 GP
Schlafstörungen haben verschiedene Gründe, und schlagen sich auf verschiedene Weise
nieder. Ob nun geistige Verwirrtheit, schlechte Laune oder gelegentliche Schwächeanfälle.

* Unstet - 5 GP
Unentschlossenheit. Ein Charakter, der häufig zwischen Zielen hin und her springt und
sich nicht wirklich fix auf eine Sache konzentrieren kann oder wohl eher auch will.

* Verpflichtungen - 10 GP
Dieser Charakter hat gegenüber einem Land, einer Institution, einer Gruppierung oder
einer Person gegenüber eine Verpflichtung. Und diese muss er erfüllen, komme, was
wolle. (Die Verpflichtung muss entweder im Anschluss an diese Beschreibung ausgeführt
oder im Steckbrief genannt werden. Eine Verpflichtung, welche nicht im Laufe des RPGs
immer wieder Einfluss auf den Charakter nimmt, ist nicht erlaubt. Storybezug nötig!)

-> Sie besitzt eine sehr starke Verpflichtung gegenüber ihren Dorf Konohagakure no Sato, für welches sie alles tun würde.

* Langsame Wundheilung - 15 GP
Offene Wunden heilen deutlich langsamer als beim Durchschnitt. Nachdem sie länger
offen sind, herrscht ein höheres Infektionsrisiko.

* Gemeinschaftsmensch - 15 GP
Der Charakter hat einen extrem großen Hang zur Gemeinschaft, so groß, dass er stets
jemanden um sich herum benötigt, um Selbstvertrauen und Sicherheit zu haben. So
kommt es auch, dass er große Probleme mit allein zu lösenden Aufgaben hat und fast
immer auf ein Team angewiesen ist.

* Prinzipientreue - 5 GP
Diese feste Überzeugung über die Richtigkeit eines Standpunktes führt zu Prinzipien,
und die Sturheit, diese Ansicht beizubehalten, zu Prinzipientreue. Letztlich ist es nicht
mehr wichtig, ob es wirklich stimmt oder nicht, aber derjenige der treu zu seinen
Prinzipien steht wird alles daran setzen dass diese ihm niemand streitig macht.

= 77

__________________

Uchiha [Nara] Chizu



Steckbrief x Jutsuliste

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27.04.2008 15:03 Middi ist offline Email an Middi senden Beiträge von Middi suchen Nehmen Sie Middi in Ihre Freundesliste auf Füge Middi in deine Contact-Liste ein
Noir Noir ist männlich
¤ I Am Smoke ¤



Beiträge:
RPG: 5856
NO-RPG: 3091

Guthaben: 25 Ryou

Ninja Rang: Kishi Jounin

Chakra: 410

Kampfkraft: 350

Konkrete Chakraersparnis: -30

Level: 61
Exp: 65%

Verwarnungen:
keine


Shop (Artikel): Noir
Bakusiegel.gif    Bakusiegel

Katana.gif    Katana

Katana.gif    Katana

Katana.gif    Katana

Kunai.gif    Kunai [1Pack - 5Stk]

Langschwert.gif    Langschwert

Langschwert.gif    Langschwert

Katana.gif    Nodachi

Rauchgranate.gif    Rauchgranate

Bakukugel.gif    Rauchkugeln

Nadellanzetten.gif    Senbon [1Pack - 20Stk]

Shuriken.gif    Shuriken [1Pack - 10Stk]

soldatenpillen.gif    Soldatenpille

ketten.png    Stahlfäden

kette.png    Stahlkette

Verbaende.gif    Verbandskasten




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Vor-/Nachteile
Vorteile: 70

Gute Chakrakontrolle - 15 GP
Das Talent der Shinobi, die im Stande sind, ihr Chakra besser als ein durchschnittlicher Shinobi zu kontrollieren. Techniken werden einfacher gelernt und der eigene Chakraverbrauch sinkt durch bessere Regulierung. Dieser Vorteil ist Voraussetzung für eine Ausbildung als Medic.

Gutes Gedächtnis - 5 GP
Eine schwächere Form des eidetischen Gedächtnisses. Der Charakter kann sich allerdings nach wie vor Dinge sehr gut merken.

Gutaussehend - 5 GP
Bezeichnend für hübsche Männchen oder Weibchen. Ein attraktives Äußeres führt natürlich nicht von allein zu hilfsbereiten oder verliebten Mitmenschen, aber es hilft. Das hat nicht nur im Alltag seine Vorteile, sondern auch bei Infiltration, Informationsbeschaffung und Überzeugungsarbeit jeglicher Coleur.

Gefahreninstinkt - 10 GP
In Situationen, in denen der Charakter in ernste Gefahr gerät, kann dieser erweiterte Sinn durchaus ein Lebensretter sein.

Hohe Chakrakapazität - 15 GP
Solche Charaktere haben ein überdurchschnittlich hohes Pensum an Chakra. Für jeden NAP in Chakra erhält man so 12 statt 10 Einheiten. Ferner erhält man einen festen Bonus von 25 Einheiten.

Schlangenmensch - 15 GP
Ein Schlangenmensch ist jemand, für den es im Körper praktisch keine Grenzen gibt. Unnatürlich hohe Beweglichkeit, Biegsamkeit und Flexibilität sind das Ergebnis.

Soziale Anpassungsfähigkeit - 5 GP
Die Fähigkeit, sich an sein momentanes soziales Umfeld exakt anzupassen und auf diese Weise das Erregen von Aufmerksamkeit zu verhindern oder sich leicht integrieren zu können. Kuchiyosen erhalten einen Bonus auf die Loyalität von 1.

Tierfreund - 5 GP
Ein Tierfreund ist jemand, der nicht nur gut mit Tieren auskommt, sondern sie außergewöhnlich gut dressieren und trainieren kann, bis sie seinen Wünschen entsprechen und seinen Kommandos gehorchen. Der Vorteil erhöht die Loyalität der beschworenen Tiere um 2.

Unverschämtes Glück - 20 GP [gekauft durch VVT "Fähigkeiten entwickeln"]


Nachteile: 82

Abergläubisch - 5 GP
Glauben an die Sterne, Karten, Überlieferungen oder Steinformationen, in die Hände Spucken vor einem Handschlag oder Sammelleidenschaft glückbringender Talismane sind die Markenzeichen solcher Charaktere.

Depressionen - temporär
Depressionen können unterschiedlichste Gründe haben, von Unzufriedenheit mit sich selbst bis hin zu genetischen Faktoren. Solche Charaktere haben meist Probleme, sich zu behaupten und gehen mit deutlich weniger Ehrgeiz an bestimmte Dinge heran.

Einbildungen - temporär
Der Charakter wird gelegentlich von Hirngespinsten heimgesucht und bildet sich ein, an bestimmten Stellen Dingen zu sehen, die es dort gar nicht gibt. Alternativ kann sich dies auch direkt in falschen Erinnerungen niederschlagen.

Gemeinschaftsmensch - 15 GP
Der Charakter hat einen extrem großen Hang zur Gemeinschaft, so groß, dass er stets jemanden um sich herum benötigt, um Selbstvertrauen und Sicherheit zu haben. So kommt es auch, dass er große Probleme mit allein zu lösenden Aufgaben hat und fast immer auf ein Team angewiesen ist.

Kälteempfindlich - 12 GP
Ein solcher Charakter ist deutlich anfälliger für Kälte als andere.

Langsame Wundheilung - 15 GP
Offene Wunden heilen deutlich langsamer als beim Durchschnitt. Nachdem sie länger offen sind, herrscht ein höheres Infektionsrisiko.

Prinzipientreue - 5 GP
Diese feste Überzeugung über die Richtigkeit eines Standpunktes führt zu Prinzipien, und die Sturheit, diese Ansicht beizubehalten, zu Prinzipientreue. Letztlich ist es nicht mehr wichtig, ob es wirklich stimmt oder nicht, aber derjenige der treu zu seinen Prinzipien steht wird alles daran setzen dass diese ihm niemand streitig macht.

Schlafstörungen - temporär
Schlafstörungen haben verschiedene Gründe, und schlagen sich auf verschiedene Weise nieder. Ein Charakter, der zu wenig Schlaf bekommt, leidet unter verminderter Aufmerksamkeit für seine Umgebung, kann eine labile Stimmung aufweisen und nickt auch schon mal unvermittelt ein, wenn er das besser nicht sollte.

Schwacher Geist - 15 GP
Der Wille dieser Person ist nicht wirklich stark und verhältnismäßig leicht zu brechen.

Unstet - 5 GP
Unentschlossenheit. Ein Charakter, der häufig zwischen Zielen hin und her springt und sich nicht wirklich fix auf eine Sache konzentrieren kann oder wohl eher auch will.

Verpflichtungen - 10 GP
Dieser Charakter hat gegenüber einem Land, einer Institution, einer Gruppierung oder einer Person gegenüber eine Verpflichtung. Und diese muss er erfüllen, komme, was wolle. (Die Verpflichtung muss entweder im Anschluss an diese Beschreibung ausgeführt oder im Steckbrief genannt werden. Eine Verpflichtung, welche nicht im Laufe des RPGs immer wieder Einfluss auf den Charakter nimmt, ist nicht erlaubt. Storybezug nötig! Steckbrieflose NPC und andere Charaktere ohne nennenswerte Relevanz können nicht Gegenstand einer Verpflichtung sein.)


Attribute
Level: 59

Ausbildungsslots (10/10):

1. Slot: Aurenjäger I - III [1 Punkt]
2. Slot: Medic I - V [2 Punkte]
3. Kuchiyose [2 Punkte]
4. Senjutsu [2 Punkte]
5. Fuinjutsu [2 Punkte]
6. Sayousu [1 Punkt] Antrag offiziell noch nicht gestellt! [Stand: 23.05.2017]

VP: 60
Verbrauchte VP: 60
Rest VP: 0

* Meister seines Fachs - 10 VP
* Elementarer Meister - 10 VP
* Extreme Siegelformung - 10 VP
* Hachimon/Tokoyami/Senjutsu- Stufe 1 - 10 VP
* Hachimon/Tokoyami/Senjutsu - Stufe 2 - 10 VP
* Fähigkeiten entwickeln - 10 VP
-> Unverschämtes Glück - 20 GP

AP: 11 (NA: 6; BA: 5)

NAP: 39 + 5 (VVT)

auf Chakra: 19 (+ 190)
auf Chakraersparnis: 5 (-10)
auf KKW: 10 (+ 100)
auf Slotpunkte: 10 (+2 SP)


KKW: 10*10 (NAP) + 0*20 (TA) = 100
Chakra: 50 (Grundwert) + 25 (HCK) + 6*20 (CA) + 19*12 (NAP) = 423


Angenommen.


.K

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